Forschung / Wetter / CROSSRISK

CROSSRISK

Zusammenfassung

Interreg SI-AT Projekt: Öffentliche Warnungen –Verminderung von Risiken in Zusammenhang mit Regen und Schnee; Javna opozirila – zmanjšanje tveganj zaradi padavin in snežne odeje

Risiken in Verbindung mit Regen und Schnee gehören zu den großen Herausforderungen in der SI-AT Programmregion. Das zeigte sich etwa durch die Hochwässer im September 2010, Katastrophenlawinen im Februar 2009 oder Schäden durch hohe Schneelasten im Frühling 2016. Dennoch gibt es derzeit keine einheitlichen Vorhersagen oder Warnungen vor derartigen Ereignissen in der Region und die zuständigen Institutionen haben teilweise nicht die finanziellen und personellen Mittel um ihre Vorhersage- und Warnwerkzeuge zu verbessern. Da beide Länder vor ähnlichen Herausforderungen stehen und da Wetterprozesse, Naturgefahren und menschliche Aktivität nicht an der Staatsgrenze haltmachen, hat das Projekt CROSSRISK das Ziel die Expertise der Institutionen in der Programmregion zu vereinen und gemeinsame Entwicklungen voranzutreiben. Dadurch entstehen Synergien, die beträchtliche Qualitätsverbesserung und gesteigerte Kosteneffizienz auf beiden Seiten der Grenze zur Folge haben werden und in Folge die Sicherheit der Bevölkerung in der Programmregion erhöhen und ihre Infrastruktur besser schützen werden. Zusätzlich wird der Tourismus durch verbesserte Sicherheitsinformation für Skitourengeher und verbesserte Vorhersage des Potentials zur Erzeugung von technischem Schnee unterstützt. Daher werden viele Zielgruppen (lokale, regionale und nationale Behörden, Betriebe, NGOs, Bürger und Touristen) vom Projekt profitieren. Die geplanten Hauptergebnisse sind verbesserte Vorhersagen und Warnungen vor Risiken im Zusammenhang mit Regen, Hochwasser und Schnee, ihre grenzübergreifende Vereinheitlichung und ihre bessere Verständlichkeit, Verfügbarkeit und Verbreitung. Zusätzlich wird der Informationsfluss zwischen den relevanten Institutionen beider Länder und die Qualifikation ihrer Experten verbessert. Die innovativen Aspekte des Projekts sind demnach neuartige, einheitliche Warnwerkzeuge und innovative Vermittlungs-, Verbreitungs- und Ausbildungskonzepte.

Projektziele

Ziele des Projekts sind der verbesserte Schutz von Infrastruktur und Menschen, welche von Hochwasser oder Lawinen betroffen sind. Hierzu sollen technische Lösungen für effektivere Warnungen vor solchen Ereignissen entstehen und gleichzeitig auch die betroffenen Zielgruppen geschult werden, um die Warnungen und Vorhersagen richtig interpretieren zu können und Selbsthilfe leisten zu können.

Ergebnisse

Da das Projekt noch im Laufen ist, können hier noch keine Ergebnisse präsentiert werden.

Projektbeginn 06.2018
Projektende 05.2021
Projektteam
AnsprechpersonAbteilungEmailTelefon
GOBIET Andreas Mag. Dr.Kundenservice Steiermark+43(0)316 242200 3390
HATVAN Veronika B.Sc.Kundenservice Steiermark+43(0)316 242200 3333
JÖBSTL Lisa Irmgard M.Sc.Kundenservice Steiermark+43(0)316 242200 3315
STUDEREGGER-RENNER Arnold Dr.Kundenservice Steiermark+43(0)316 242200 3312
Projektpartner
  • Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (Lead Partner)
Finanzierung

Gesamtkosten: 1.572.135,31 EUR davon 1.336.315,74 EUR vom Europäischen Fond für regionale Entwicklung

Kosten für die ZAMG: 440.163,97 EUR davon 374.139,37 EUR (85%) vom Europäischen Fond für regionale Entwicklung

Website https://crossrisk.zrc-sazu.si/
Team und Kontakte
Historische Erdbeben
Holzschnitt aus der 'Weltchronik' von Hartmann Schedel, 1493. 'Und der Engel nahm das Rauchfaß und füllte es mit Feuer vom Altar und warf es auf die Erde, und Donner folgten, Getöse, Blitze und Beben.' Offenbarung 8,5 © ZAMG Geophysik Hammerl
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