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STRAHLGRID

Zusammenfassung

Entwicklung eines operationellen Globalstrahlungsmodelles für Österreich. STRAHLGRID berechnet die Direkt- und Diffusstrahlung sowie die Sonnenscheindauer in naher Echtzeit mit einer zeitlichen Auflösung von 10 min und einer räumlichen Auflösung von wahlweise 1×1 km oder 100×100 m. Als atmosphärischer Input (Bewölkung, Trübung) dienen die Daten des ZAMG-eigenen Nowcastingsystems INCA, die mit einer Gitterweite von 1×1 km zur Verfügung stehen. Das Modell berücksichtigt die lokale Topografie (Horizontabschattung, Vertikalgradienten) und nutzt bis zu einmal täglich aktualisierte Schneebedeckungskarten des MODIS-Satelliten, um den Einfluss der Bodenreflektivität auf Mehrfach- und Geländereflexionen zu integrieren. In Zukunft soll das Modell auch für Vorhersagezwecke verwendet werden.

Projektziele
  • Entwicklung eines operationellen Globalstrahlungsmodells für Österreich unter Verwendung von meteorologischen Eingangsdaten in naher Echtzeit (INCA-Nowcastingsystem).
  • Berücksichtigung der topografischen Komplexität in Österreich und deren Implikationen auf die Globalstrahlung.
Ergebnisse

Das STRAHLGRID-Modell dient als Grundlage für die Projekte APOLIS und SNOWGRID.

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Mit STRAHLGRID (100×100 m) berechnete Direktstrahlung (W/m²) auf die reale Fläche ohne Bewölkung, exemplarisch für den 15.02.2010, 07:28 UTC, Ausschnitt Tirol

Projektbeginn 06.2010
Projektende 08.2011
Projektteam
AnsprechpersonAbteilungEmailTelefon
OLEFS Marc Dr.Klimafolgen+43(0)1 36026 2233
Projektpartner

ENVEO IT GmbH (Projekt ASAG, MODIS Schneebedeckungskarten)

Finanzierung

ZAMG

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