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18.03.2013

Welttag der Meteorologie (23. März): Schwerpunkt-Woche auf Facebook

Welttag der Meteorologie (23. März): Schwerpunkt-Woche auf Facebook

©WMO

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynmik (ZAMG) stellt diese Woche ihren Facebook-Auftritt www.facebook.com/zamg.at unter das Motto des Welttages der Meteorologie (23. März) „Watching the weather to protect life and property / Wetterbeobachtung zum Schutz von Leben und Eigentum".

Liliane Hofer, Meteorologin und Facebook-Koordinatorin der ZAMG: „Wir wollen diese Woche einen etwas anderen Einblick in die Meteorologie und in die Aufgaben der ZAMG geben. Dazu gehören Fotos und Videos, wie von der Arbeit unter extremen Bedingungen am Sonnblick-Observatorium. Dazu gehören kuriose Geschichten, wie von der Spinne, die immer zwei Mal pro Tag zur exakt gleichen Zeit die Schneemessung störte. Und dazu gehören interaktive Karten, wie die 3D-Ansicht des Radiosondenaufstieges auf GoogleEarth. Wir haben eine sehr treue, stetig wachsende Facebook-Gemeinde und freuen uns über die zahlreichen Kommentare und Ideen."

ZAMG auf Facebook: Spannender Austausch

Der Facebook-Auftritt der ZAMG wird von acht Meteorologinnen und Meteorologen der Kundenservice-Stellen in Wien, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt betreut. Die Betreuung geschieht hauptsächlich im Rahmen der Tätigkeit im Vorhersagedienst. „Das hat zwei Vorteile", erklärt Liliane Hofer, „zum einen sind wir voll im Wettergeschehen und können die neuesten Informationen weitergeben. Zum anderen bekommen wir durch die Kommentare auf unserer Facebook-Seite oft interessante Rückmeldungen und Fragen zum aktuellen Wettergeschehen, die wiederum in unsere Arbeit einfließen".
Der Facebook-Auftritt der ZAMG startete im Jänner 2011 und liegt derzeit bei knapp 7000 gefällt-mir-Angaben.

ZAMG: Täglich 1,87 Millionen Messdaten für Prognosen, Warnungen und Klimaanwendungen

Eine der gesetzlichen Grundaufgaben der ZAMG ist, nach internationalen Kriterien meteorologische und geophysikalische Daten zu messen, zu bearbeiten und evident zu halten. Dazu betreibt die ZAMG unter anderem ein meteorologisches Messnetz mit rund 270 Wetterstationen in ganz Österreich. Es ist eines der dichtesten meteorologischen Messnetze weltweit und liefert täglich rund 1,87 Millionen Wetterdaten für Prognosen, Warnungen und Klimaanwendungen. Außerdem hat die ZAMG die größte historische Klimadaten-Sammlung des Alpenraumes initiiert (HISTALP: Historical Instrumental climatological Surface Time series of the greater ALPine region). Diese Daten reichen 100 bis 250 Jahre in die Vergangenheit zurück, bestehen aus einigen hundert Zeitreihen von mehreren Klimaelementen und sind besonderen Qualitätskriterien unterworfen.

50 Jahre World Weather Watch

Das Thema des diesjährigen Welttages der Meteorologie „Watching the weather to protect life and property" wurde anlässlich des 50. Jahrestages von „World Weather Watch" gewählt. „World Weather Watch" ist ein Programm der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und wurde 1963, in der Zeit des Kalten Krieges, gegründet. Ziel war, den weltweiten Daten- und Wissens-Austausch in der Meteorologie zu garantieren. Dazu gehören der Betrieb von Wetterstationen und Telekommunikations-Systemen sowie internationale Zentren zur Datenverarbeitung und Wettervorhersage. In den letzten Jahren wurden vermehrt auch Methoden zur immer besseren Warnung vor extremen Wetterereignissen entwickelt.

Die WMO und der Welttag der Meteorologie

Der Welttag der Meteorologie (23. März) geht zurück auf den Tag der Gründung der Weltorganisation für Meteorologie WMO (World Meteorological Organization) am 23. März 1950. Die WMO mit Sitz in Genf ist eine Organisation der Vereinten Nationen (UN) und ist die Nachfolgeorganisation der IMO (International Meteorological Organization, die 1873 in Wien gegründet wurde. Die internationale Zusammenarbeit über alle politischen Grenzen hinweg war und ist eine der Grundlagen der Wettervorhersage. Hier leistet die WMO einen unschätzbaren Beitrag. Dazu zählen die Standardisierung und Veröffentlichung von Beobachtungsdaten in einem weltweiten Telekommunikationssystem (Global Telecommunication System, GTS), die Förderung der Anwendung der Meteorologie für alle Sektoren der Wirtschaft sowie die Forschung und Ausbildung im Bereich Atmosphärenphysik (Meteorologie). Österreich wird in der WMO (derzeit 191 Mitgliedstaaten) durch den Direktor der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) vertreten.

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Web-Links

Welttag der Meteorologie (englisch): www.wmo.int/worldmetday

ZAMG: www.zamg.at und www.facebook.com/zamg.at

Projektseite HISTALP (englisch): www.zamg.at/histalp

Die ZAMG ist eine
Forschungseinrichtung des
Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
© Zentralanstalt für
Meteorologie und Geodynamik
1190 Wien, Hohe Warte 38
Telefon: +43 1 36 0 26
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