Wetter / Produkte und Services / Saisonprognose

Periode: April - JuniEinzelmonate: April | Mai | Juni

Saisonprognose April bis Juni 2020

Für den Spätfrühling 2020 liegt die Wahrscheinlichkeit für überdurchschnittliche Temperaturen bei knapp über 60%. In etwas mehr als einem Viertel der Fälle kommt es zu durchschnittlichen Temperaturen und die verbleibenden rund 10% entfallen auf unterdurchschnittliche Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur für den Zeitraum April bis Juni beträgt in Österreich rund +12,5°C.

Für die einzelnen Monate unterscheiden sich die Bilder teils doch recht deutlich:

Im April liegt die Wahrscheinlichkeit für überdurchschnittliche Temperaturen bei etwa 65%. Rund 30% entfallen auf durchschnittliche Temperaturen und mit nur 5% Wahrscheinlichkeit kommt es zu unterdurchschnittlichen Temperaturen. Nach einem kühlen Start in den Monat dürfte ein kräftiges Hoch über Mitteleuropa bzw. dem südlichen Nordeuropa für relativ ruhiges und auch zunehmend mildes Frühlingswetter sorgen.

Im Mai liegt die Wahrscheinlichkeit für überdurchschnittliche Temperaturen bei rund 45%. In etwa drei von 10 Fällen sind durchschnittliche Temperaturen zu erwarten. Die verbleibenden knapp 25% entfallen auf unterdurchschnittliche Temperaturen.

Im Juni steigt die Wahrscheinlichkeit für überdurchschnittliche Temperaturen auf über 50%. In etwa 35% der Fälle kommt es zu durchschnittlichen und in knapp unter 20% zu unterdurchschnittlichen Temperaturen.

Rückblick: Anfang März lag die Wahrscheinlichkeit für überdurchschnittliche Temperaturen bei rund 55%. Durch deutlich überdurchschnittliche Temperaturen in der ersten Monatshälfte konnten selbst zwei kräftige Kaltlufteinbrüche im Österreichmittel nicht mehr für durchschnittliche oder unterdurchschnittliche Temperaturen sorgen.

Eine detaillierte Auswertung zum März 2020 gibt es auf der ZAMG-Homepage http://www.zamg.ac.at/aktuell .

Es wird nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei der Saisonprognose nicht um eine exakte Vorhersage im Sinne einer 3- Tagesprognose handelt, sondern um eine grobe Abschätzung der mittleren Temperaturverhältnisse im Ostalpenraum.

Stand: 31.3.2020