Wetter / Produkte und Services / Saisonprognose

Periode: Februar - AprilEinzelmonate: Februar | März | April

Saisonprognose Feber 2017 bis April 2017

Nachdem der Jänner in Österreich zu kalt verlaufen ist kündigen sich für den Spätwinter mit 40% Wahrscheinlichkeit durchschnittliche Temperaturen an. Die verbleibenden 60% teilen sich zu jeweils 30% auf durchschnittliche bzw. überdurchschnittliche Temperaturen auf. Die Durchschnittstemperatur für den Zeitraum Feber bis April beträgt in Österreich 3,6°C.

Für die einzelnen Monate unterscheiden sich die Bilder deutlich:

Im Feber liegt die Wahrscheinlichkeiten für unterdurchschnittliche Temperaturen bei etwas über 40%. Durchschnittliche und überdurchschnittliche Temperaturen halten sich mit jeweils rund 30% die Waage. Damit kommt es neuerlich zu einem Schwenk, denn die letzte Prognose war noch von überdurchschnittlichen Temperaturen für den Feber ausgegangen. Wie schon Im Jänner 2017 dürfte auch im Feber ein mächtiges Hoch über Nordeuropa wetterbestimmend sein. Tiefdruckgebiete werden weit im Norden oder im Süden um dieses Hoch herumgeführt. Über Mitteleuropa baut sich in bodennahen Schichten eine kalte östliche Strömung auf. Dadurch ist besonders in der Osthälfte des Landes mit unterdurchschnittlichen Temperaturen zu rechnen, während es nach Westen hin tendenziell milder ist.

Der März ist fast ein das Gegenbild des Febers. In ca. 40% der Fälle kommt es zu überdurchschnittlichen Temperaturen, in jeweils 3 von 10 Fällen kommt es zu durchschnittlichen bzw. unterdurchschnittlichen Temperaturen.

Im April wird der Trend hin zu überdurchschnittlichen eindeutiger. In etwa 5 von 10 Fällen verläuft der Monat zu warm. In rund 30% sind durchschnittliche Temperaturen zu erwarten und die verbleiben etwa 20% entfallen auf unterdurchschnittliche Temperaturen.

Rückblick: Die letzte Saisonprognose für den Jänner deutete mit 40% Wahrscheinlichkeit auf überdurchschnittliche Temperaturen hin. Die Wahrscheinlichkeitsbereiche lagen aber relativ knapp beieinander, was für eine große Prognoseunsicherheit gesprochen hatte. Die Prognose Ende November war noch von unterdurchschnittlichen Verhältnissen ausgegangen. Schlussendlich war im Jänner ein Kältehoch über Nordosteuropa wetterbestimmend, welches in Österreich den kältesten Jänner seit mindestens 10 teilweise sogar seit 30 Jahren gebracht hat. Leider muss angeführt werden, dass die Saisonprognose diese markante Entwicklung nicht erfasst hat. Da es sich bei der Saisonprognose aber um eine sehr grobe Abschätzung handelt, ist es leider nicht zu erwarten, dass extreme Ausreißer erkannt werden.

Eine detaillierte Auswertung zum Jänner 2017 gibt es auf der ZAMG-Homepage http://www.zamg.ac.at/aktuell .

Es wird nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei der Saisonprognose nicht um eine exakte Vorhersage im Sinne einer 3- Tagesprognose handelt, sondern um eine grobe Abschätzung der mittleren Temperaturverhältnisse im Ostalpenraum.

Stand: 07.02.2017