Das Stationsnetz der ZAMG umfaßt derzeit:
Stationsnetz
hochauflösende Karte
Stationsliste im CSV-Format
Von jeder Station gibt es eine genaue Stationsbeschreibung in elektronischer Form und aus Sicherheitsgründen auch als Hardcopy, wo unter anderem die geographischen Koordinaten, die Seehöhe, die Ausstattung, Inventar, Fotos ... enthalten sind
TAWES-Messstellen werden als SYNOP-Stationen klassifiziert. An 66 Standorten werden neben automatischen Messungen zudem noch Zusatzbeobachtungen nach WMO-Kriterien von den Betreuern zu den mitteleuropäischen synoptischen Hauptterminen 6 und 18 UTC (koordinierte Weltzeit) aufgezeichnet. Die tägliche Übermittlung erfolgt per
SYNOP-Schlüssel
an die Zentralanstalt in Wien bzw. an die jeweilige Regionalstelle.
Beschreibung des Aufbaus einer TAWES-Station
180 von diesen 245 Standorten werden zusätzlich von Beobachtern betreut. Diese übermitteln in monatlichen Abständen die schriftlich festgehaltenen klimatologischen Aufzeichnungen, in Form eines sogenannten Klimabogens, an die Zentralanstalt bzw. die zuständige Regionalstelle. In der Regel handelt es sich um Aufzeichnungen des aktuellen Wetterzustandes und Verlaufs, welche derzeit von automatischen Sensoren (Messsystemen) nur suboptimal erfasst werden können (bspw. Bewölkungsart, -untergrenze, Sichtweite, Art des Niederschlages,..).
Hierbei handelt es sich um das Vorgängermodell der jetzt im Einsatz befindlichen TAWES Stationen. Die Komplexität des Geländes im Alpengebiet fordert - insbesondere beim Element Niederschlag - eine hohe Stationsdichte. Um diese zu erlangen wurden an besonders interessanten Standorten, Minitaklis Stationen aufgestellt.
Schon seit 1852 betreibt die ZAMG ein phänologisches Messnetz. In den ersten 100 Jahren kam es noch zu einigen Unterbrechungen, aber seit 1951 werden kontinuierlich Pflanzen- und tierphänologische Beobachtungen erfasst. Derzeit gibt es rund 90 Stationen, die in den kommenden Jahren weiter aufgestockt werden sollen. Für Vergleiche und weitere Auswertungen stehen damit Daten von mehr als 850 Stationen zur Verfügung.
Da für die Datenverarbeitung Konsistenz in den Beobachtungen wichtig ist, beschränken sich die zu beobachtenden Pflanzen auf 10 landwirtschaftlich genutzte, 6 Obstarten und 25 Wildpflanzenarten. Hinzukommen noch Almauf- und abtrieb sowie die Beobachtung 8 tierphänologischer Ereignisse.
Weitere Informationen und die Möglichkeit Beobachtungen zu melden finden Sie im
Phänologie-Portal
.
Kundenanfragen, Gutachten und wissenschaftliche Arbeiten bzw. Projekte fordern gegebenenfalls umfangreichere bzw. kleinräumigere Aufzeichnungen. Sondermessungen, wie beispielsweise zusätzliche Windaufzeichnungen an ORS (Österreichischer Rundfunksender) Stationen, können sich über mehrere Tage bis Jahre erstrecken. Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf den Projektseiten oder per
E-Mail.
Zudem werden die Messdaten folgender Fremdstationen zu Vergleichszwecken herangezogen:
Um eine punktgenaue Analyse sowie Prognose der Wetterverhältnisse für den Luftfahrverkehr an den Flughäfen zu erstellen, sind Messungen vor Ort notwendig. Die Austro Control Group betreibt und wartet aufgrund dessen 4 Messstellen in Österreich. Nähere Informationen finden Sie auf der
ACG-Website
.
Diese werden seit 2006 von den Gemeinden betrieben und von Ö3 und ZAMG vermarktet. Die Wartung obliegt unserem Institut. Mittlerweile wurde bereits die 8. Station in Bad Deutsch-Altenburg aufgestellt. Lesen Sie dazu folgenden
online-Artikel
.
Zum Aufgabenbereich des hydrographischen Dienstes zählen u.a. die Erfassung von Niederschlagsmengen um daraus Informationen über das Abflussverhalten bzw. Pegelstände der Flüsse zu erhalten. Daneben werden noch Schneehöhe und Neuschneesummen verzeichnet und an ausgewählten Messstellen Kenngrößen wie die Temperatur erfasst. Die Übersicht der Messstellen ist
hier
zu finden.