
Bestimmten Wetterlagen werden mit Hilfe statistischer Verfahren Befindungsstörungen zugeordnet. Um die Subjektivität bei der Bestimmung von Wetterlagen auszuschalten, ist von der Medizin-meteorologischen Forschungsstelle des Deutschen Wetterdienstes in Freiburg/Breisgau ein Verfahren entwickelt worden, das die Wetterlagen aus den Analysen- und Vorhersagekarten objektiv berechnet. Dieses Verfahren kann man nun auch prognostisch für die nächsten 24 bis 48 Stunden verwenden. Für diesen Zeitraum besitzen die Vorhersagemodelle bereits eine sehr hohe Trefferqoute. Dadurch ist es möglich, wetterfühligen Menschen darüber Auskunft zu geben, mit welchen gesundheitlichen Problemen sie rechnen können und welche vorbeugende Maßnahmen zu treffen sind.
Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik arbeitet mit der Medizin-meterologischen Forschungsstelle des Deutschen Wetterdienstes eng zusammen und hat die objektive Vorhersage der Wetterlagen in den Täglichen Routinedienst übernommen.
Die Abteilung synoptische Meteorologie erstellt täglich Medizin-meteorologische Hinweise und stellt sie über verschiedene Medien der Öffentlichkeit zur Verfügung, wie zum Beispiel:
Tonbanddienst (max. 0,68 Euro/Minute): 0900 91 1566 17
Teletext: Seite 645
Diverse Tageszeitungen