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		<title>ZAMG RSS-Newsfeed (deutsch)</title>
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		<description>RSS-Newsletter der ZAMG zu den Themen Wetter, Klima, Erdbeben, Umwelt</description>
		<language>de</language>
		<copyright>2010</copyright>


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	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-02-03GMT08:49</guid>
	<pubDate>Fri,  3 Feb 2012 08:49:00 +0000</pubDate>
	<title>Selten so gefroren</title>
	<description>Minus 22,9 Grad Freitag Früh in Seefeld, minus 22,6 Grad in Litschau, minus 20,8 Grad in Mariazell. Sogar in Wien auf der Hohen Warte lag der Tiefstwert bei nur minus 14,9 Grad.
Am Wochenende wird es noch eine Spur kälter. Selbst die Höchstwerte liegen am Samstag und am Sonntag nur zwischen minus 13 und minus 6 Grad, besonders im Flachland verschärft durch eisigen Wind. Extreme Temperaturen auch für Schifahrer und Snowboarder, mit ganztägig um die minus 20 Grad in 2000 Meter Höhe. Auch zu Beginn der nächsten Woche bleibt es sehr kalt.</description>
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<strong>Ungewöhnliche Kälteperiode. Tiefpunkt am Wochenende</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Minus 22,9 Grad Freitag Früh in Seefeld, minus 22,6 Grad in Litschau, minus 20,8 Grad in Mariazell. Sogar in Wien auf der Hohen Warte lag der Tiefstwert bei nur minus 14,9 Grad.
Am Wochenende wird es noch eine Spur kälter. Selbst die Höchstwerte liegen am Samstag und am Sonntag nur zwischen minus 13 und minus 6 Grad, besonders im Flachland verschärft durch eisigen Wind. Extreme Temperaturen auch für Schifahrer und Snowboarder, mit ganztägig um die minus 20 Grad in 2000 Meter Höhe. Auch zu Beginn der nächsten Woche bleibt es sehr kalt. </p>
<strong>Eine Kältewelle wie im Schnitt alle fünf bis zehn Jahre</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Eine derartige lange und heftige Kältewelle ist in Österreich ungewöhnlich. Alexander Orlik, Klimatologe der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG): „Insgesamt dürften wir bei dieser Kältewelle selbst in den Landeshauptstädten auf eine Serie von etwa fünf bis sieben Tagen am Stück kommen, an denen die Temperatur unter minus 10 Grad gesunken ist. Das kommt in Österreich im Schnitt alle fünf bis zehn Jahre vor. Ähnliche Kältewellen gab es 2006, 1996 und 1985. Wobei die Kältewelle 1996 am ehesten mit unserer derzeitigen Frostserie vergleichbar ist, weil 2006 die Temperaturen großtenteils nicht so ganz tief waren.“ </p>
<strong>Details aus den Bundesländern</strong>

Hier ein Überblick über die letzten Kältewellen. Ausgewertet wurde für die Landeshauptstädte die Folge an Tagen an denen die Tagesminima der Lufttemperatur unter minus 10 Grad waren. 

Bei allen Daten Quelle ZAMG.
 
<em>Bregenz</em>

1963: Zehn Tage in Folge (ab 17.1.1963) fiel die Temperatur in Bregenz unter -10 Grad.
1986: Die letzte zur jetzigen vergleichbare Frostperiode ereignete sich in Bregenz im Februar 1986. Sechs Tage in Folge sank die Temperatur (ab 9.2.1986) unter minus 10 Grad. Das absolute Minimum lag in diesem Zeitraum bei -14,4 Grad.
  
<em>Innsbruck</em>

1956: 29 Tage in Folge sank die Temperatur (ab 31.1.1956) unter -10 Grad. Absoluter Tiefpunkt dieser Periode am 3.2.1956 mit -30,6 Grad. An sechs Tagen kamen selbst die Höchstwerte nicht mehr über minus 10 Grad hinaus. 
1996: Beginnend mit dem 26.12.1996 erreichten an 8 Tage in Folge die Tagesminima mindesten -10 Grad. Absolutes Minimum -15,6 Grad. 9 Tage in Folge blieb die Tageshöchsttemperatur teils deutlich unter 0 Grad. 
2006: Vom 5.1.2006 weg waren 13 Tage in Folge die Tagesminima unter -10 Grad. (Tiefpunkt -16,8 Grad am 14.1.2006). Die Tagesmaxima erreichten aber immerhin immer wieder die Nullgradgrenze.  
<em>Salzburg</em>
1956: 21 Tage in Folge unter minus 10 Grad. Am 10.2.1956 Tiefpunkt bei -30,6 Grad. 
2006: 10 Tage (ab 27.1.2006) Tiefswerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -16,1 Grad. 
1985: Jänner war extrem kalt mit 7 Tage in Folge unter minus 15 Grad. Tiefpunkt am 8.1.1985 -25,4 Grad. 
1996: Kältewelle vom Christtag bis 20.1.1997. Tiefpunkt -21,6 am 28.2.1996 6 Tage in Folge unter -15 Grad. 
<em>Linz</em>
1956: Dreizehen Tag in Folge unter minus 10 Grad vom 9.2.1956. Tiefpunkt -26,0 Grad am 10.2.1956
1985: Tiefstwerte an 12 Tagen in Folge (ab 4.1.1985) unter minus 10 Grad. Am 7.1.1985 selbst Höchsttemperatur nur -17,2 Grad. Tiefpunkt am 7.1.1985 mit -29,1 Grad 
<em>Wien</em>
1985: Sieben Tage in Folge (ab 5.1.1985) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -19,6 Grad am 7.1.1985. Selbst Höchsttemperatur nur -15,1 Grad am 8.1.1985. 
1996: Sechs Tage in Folge (ab 26.12.1996) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -18,1 Grad am 28.12.1996. Selbst Höchsttemperatur nur -10,5 Grad am 28.12.1996. 
2006: Fünf Tage in Folge (ab 22.01.2006) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -16,1 Grad am 24.01.2006. Selbst Höchsttemperatur nur -10,7 Grad am 23.01.2006.  
<em>St.Pölten</em>
1985: 11 Tage in Folge (ab 4.1.1985) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -22,1 Grad am 7.1.1985. Selbst Höchsttemperatur nur -15,0 Grad am 8.1.1985. 
1991: Neun Tage in Folge (ab 31.01.1991) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -19,4 Grad am 6.2.1991. Selbst Höchsttemperatur nur -9,3 Grad am 6.2.1991. 
2006: Acht Tage in Folge (ab 23.1.2006) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -17,3 Grad am 24.01.2006. Selbst Höchsttemperatur nur -9,8 Grad am 24.01.2006.  
<em>Eisenstadt</em>
1985: Sechs Tage in Folge (ab 4.1.1985) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -21,6 Grad am 8.1.1985. Selbst Höchsttemperatur nur -13,5 Grad am 8.1.1985. 
1996: Sieben Tage in Folge (ab 26.12.1996) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -17,8 Grad am 28.12.1996. Selbst Höchsttemperatur nur -9,7 Grad am 28.12.1996. 
2006: Sieben Tage in Folge (ab 22.01.2006) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -15,9 Grad am 24.01.2006. Selbst Höchsttemperatur nur -11,0 Grad am 24.01.2006.  
<em>Graz</em>
1985: 15 Tage in Folge (ab 1.1.1985) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -25,0 Grad am 7.1.1985. Selbst Höchsttemperatur nur minus 12 Grad am 8.1.1985. 
1996: Acht Tage in Folge (ab 26.12.1996) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -19,5 Grad am 27.12.1996. Selbst Höchsttemperatur nur -10,1 Grad am 31.12.1996. 
2006: Sieben Tage in Folge (ab 23.01.2006) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -18,5 Grad am 25.01.2006. Selbst Höchsttemperatur nur -7,5 Grad am 26.01.2006.  
<em>Klagenfurt</em>
1981: 29 Tage in Folge (ab 6.1.1981) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -22,6 Grad am 9.1.1981. Selbst Höchsttemperatur nur -9,5 Grad am 10.1.1981. 
2001: 13 Tage in Folge (ab 31.12.2001) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -18,0 Grad am 5.01.2002. Selbst Höchsttemperatur nur -5,0 Grad am 5.01.2002. 
2006: 19 Tage in Folge (ab 11.01.2006) Tiefstwerte unter -10 Grad. Tiefpunkt -22,0 Grad am 25.01.2006. Selbst Höchsttemperatur nur -11,4 Grad am 25.01.2006. 








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		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/docs/aktuell/20120203_t_min.htm" type="text/html" id="html0"><guid>Tiefst-Temperaturen von 2.2. auf 3.2.2012</guid></enclosure>
<link>http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&amp;artikel=ZAMG_2012-02-03GMT08:49</link></item>



<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-02-02GMT15:19</guid>
	<pubDate>Thu,  2 Feb 2012 15:19:00 +0000</pubDate>
	<title>Erdbeben im Jänner 2012</title>
	<description>Erdbeben in Österreich

Im Jänner 2012 trafen beim Österreichischen Erdbebendienst über 600 Erdbebenmeldungen per online-Wahrnehmungsformular ein, welche die Auswirkungen von insgesamt 13 Erdbeben beschrieben, die in Österreich verspürt wurden.</description>
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<strong>Erdbeben in Österreich</strong>

<p style="text-indent: 3em;">Im Jänner 2012 trafen beim Österreichischen Erdbebendienst über 600 Erdbebenmeldungen per online-Wahrnehmungsformular ein, welche die Auswirkungen von insgesamt 13 Erdbeben beschrieben, die in Österreich verspürt wurden.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Am 10. Jänner wurde um 06h37 MEZ in Bruck an der Mur in der Steiermark (47,39°N, 15,26°E) ein leichtes Erdbeben der Magnitude 2,0 nach Richter mit einer Intensität von 4 Grad auf der Europäischen Makroseismischen Skala (EMS-98) von mehreren Personen wahrgenommen. Am 22. Jänner folgte um 13h04 ein Beben der Magnitude 2,1, das mit einer Intensität von 3-4 Grad (EMS-98) geringfügig schwächer verspürt wurde.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Im Jänner ereignete sich im Bereich von Molln in Oberösterreich (47,88°N, 14,26°E) eine Erdbebenserie, die mehrere Hundert Ereignisse umfasste. Aber nur vier Beben waren stark genug, um von der Bevölkerung verspürt zu werden. Vereinzelt wurde am 10. Jänner um 16h19 ein schwaches Erdbeben bemerkt, das sich südlich von Molln (47,85°N, 14,26°E) ereignete. Die Magnitude betrug 2,0, die Intensität erreichte 3-4 Grad auf der EMS-98. Am 16. Jänner um 12h01 wurde eine Erschütterung der Magnitude 3,1 mit einer Intensität von 4-5 Grad (EMS98) deutlich verspürt. Um 12h33 wurde nur vereinzelt ein Beben der Magnitude 1,5 mit einer Intensität von 3 Grad (EMS98) bemerkt. Ihren Höhepunkt fand die Serie am 17. Jänner um 12h41 mit einem Ereignis der Magnitude von 3,1. Die heftigen Erschütterungen wurden von der Bevölkerung mit einer Intensität von 5 Grad (EMS98) wahrgenommen. Es wurde vereinzelt von feinen Rissen im Verputz sowie von umgefallenen Gegenständen berichtet.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Ein Beben der Magnitude 2,6 wurde in Tirol am 13. Jänner um 15h01 in Namlos, in einem Seitental des Lechtals (47,27°N, 11,27°E) mit einer Intensität von 4 Grad auf der EMS-98 wahrgenommen. Ein weiteres Erdbeben in Tirol ereignete sich am 19. Jänner um 22h06 nordwestlich von Innsbruck in Rum (47,29°N, 11,45°E), das von 180 Personen dem Österreichischen Erdbebendienst gemeldet wurde. Das Beben der Magnitude 2,2 wurde mit einer Intensität von 4 Grad deutlich verspürt, vor allem in den höheren Stockwerken wurden die Erschütterungen des Untergrundes verstärkt wahrgenommen.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Am 24. Jänner um 13h32 wurde im Bereich von Gurk in Kärnten (46,86°N, 14,28°E) ein Beben der Magnitude 2,6 lokalisiert, das von der betroffenen Bevölkerung mit einer Intensität von 4-5 Grad (EMS98) deutlich verspürt wurde.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Bei vier Erdbeben, die ihre Epizentren im umliegenden Ausland hatten, wurden Auswirkungen auch von der Bevölkerung in Österreich beobachtet:
Das Beben von Krumau in Tschechien (48,80°N, 14,31°E), etwa 25 km nördlich der Grenze, wurde am 12. Jänner um 00h57 auch in St. Stefan am Walde deutlich verspürt, indem Personen vereinzelt aus dem Schlaf erwachten. Das Erdbeben der Magnitude 2,8 erreichte in Österreich eine maximale Intensität von 4 Grad auf der EMS-98.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Das Erdbeben, das sich am 25. Jänner um 00h54 nordwestlich von Verona in Italien (45,54°N, 10,97°E) mit einer Magnitude von 4,3 ereignete, wurde von einem Bewohner in Innsbruck aus einem höheren Stockwerk gemeldet. Die Intensität betrug 2 Grad (EMS98). </p>

<p style="text-indent: 3em;">Ein Vorbeben der Magnitude 5, das am 25. Jänner um 09h06 nordöstlich von Parma in Italien (44,88°N, 10,59°E) stattfand, konnte in Österreich vereinzelt, vor allem in Tirol, mit einer maximalen Intensität von 3-4 Grad (EMS98) wahrgenommen werden. Zu dem Beben der Magnitude 5,3 vom 27. Jänner um 15h53, das südwestlich von Parma (44,53°N, 10,07°E) lokalisiert wurde, gelangten über 130 online-Wahrnehmungsberichte aus den Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Kärnten und der Steiermark ein. Die maximale Intensität betrug in Österreich 4 Grad (EMS98).</p>

<em>Der Österreichische Erdbebendienst dankt der Bevölkerung für ihre Wahrnehmungsberichte, mit deren Hilfe die Intensität der Erdbeben bestimmt wurde.</em>




<strong>Weltweite starke Erdbeben</strong>




<strong>Verfasserinnen:</strong>

<em>Mag. Christiane Freudenthaler, Mag. Rita Meurers</em>

Angaben ohne Gewähr




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<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-02-02GMT09:36</guid>
	<pubDate>Thu,  2 Feb 2012 09:36:00 +0000</pubDate>
	<title>Tagesminima der Lufttemperatur am 2.2.2012</title>
	<description>Tagesminima der Lufttemperatur am 2.2.2012
Tagesminima der Lufttemperatur am 2.2.2012 in den Landeshauptstädten
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<strong>Tagesminima der Lufttemperatur am 2.2.2012 in den Landeshauptstädten</strong>


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<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-01-31GMT15:45</guid>
	<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 15:45:00 +0000</pubDate>
	<title>Kalt und immer kälter</title>
	<description>Und: Entscheiden Murmeltiertag und Lichtmess über den Winter?

Minus 21,3 Grad heute Früh in St. Michael im Lungau, minus 16,7 Grad in Obertauern, minus 14,9 Grad am Weissensee. Das sibirische Kältehoch hat Österreich weiterhin fest im Griff.</description>
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<strong>Und: Entscheiden Murmeltiertag und Lichtmess über den Winter?</strong>

<p style="text-indent: 3em;">Minus 21,3 Grad heute Früh in St. Michael im Lungau, minus 16,7 Grad in Obertauern, minus 14,9 Grad am Weissensee. Das sibirische Kältehoch hat Österreich weiterhin fest im Griff.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Thomas Krennert, Meteorologe der Zentralanstalt für Meteorologie und Geophysik (ZAMG): „In den nächsten Tagen wird es sogar noch ein paar Grad kälter. Der Höhepunkt der Kältewelle dürfte am Wochenende sein, mit Frühtemperaturen zwischen minus 25 in einigen Tälern und minus 11 Grad in größeren Städten. Selbst die Höchsttemperaturen liegen dann nur zwischen minus 10 und minus 5 Grad. Schifahrer und Snowboarder müssen sich auf etwa minus 23 Grad in 2000m Höhe einstellen. Dazu kommt noch eisiger Wind. Im Laufe der ersten Semesterferienwoche sollte die Temperatur wieder ein wenig steigen, es bleibt aber ziemlich sicher sehr kalt.“</p>

<p style="text-indent: 3em;">Von den Allzeit-Kälte-Rekorden sind die aktuellen Temperaturen noch deutlich entfernt. Hier die Rekord-Werte aus jedem Bundesland (ausgewertet wurden nur bewohnte Regionen):</p>

<strong>Allzeit-Kälte-Rekorde an ZAMG Wetterstationen (je Bundesland)</strong>




<strong>Wie wird der restliche Winter</strong>

<p style="text-indent: 3em;">Zu dieser Jahreszeit wird gerne mit Hilfe von Bauernregeln über den weiteren Verlauf des Winters spekuliert. Durch den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ ist etwa der Murmeltiertag in den USA sehr bekannt. Scheint die Sonne und wirft das Murmeltier Punxsutawney-Phil einen Schatten, soll der Winter noch sechs Wochen anhalten.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Dieser Brauch dürfte direkt auf eine Bauernregel aus Europa zurückgehen. Man nimmt an, dass die Lichtmess-Regeln von deutschen Einwanderern in die USA gebracht und abgewandelt wurden.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Eine Regel zu Lichtmess (2. Februar) ist: „Sonnen sich Fuchs und Dachs in der Lichtmess-Woche, gehen sie vier Wochen noch ins Loche“.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Meteorologisch gesehen, gehört dieser Spruch zu den Bauernregeln mit schlechter Trefferquote. Eine Überprüfung der ZAMG mit den Daten der letzten 50 Jahre für Wien, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt ergibt Trefferquoten nur um die 50 Prozent, was reinem Raten entspricht.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Übrigens ist auch Punxsutawney-Phil nicht besser. Seine Trefferquote der letzten Jahre liegt bei 40 Prozent.</p>



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<link>http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&amp;artikel=ZAMG_2012-01-31GMT15:45</link></item>



<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-01-31GMT06:14</guid>
	<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 06:14:00 +0000</pubDate>
	<title>Schneelastmessungen vom 23. bis 29.1.2012</title>
	<description>Auch nach den zweiten intensiven Neuschneewelle im Jänner haben die Kundenservicestellen der ZAMG in Graz, Salzburg und Innsbruck in der vergangenen Woche Messungen der Schneelast von Vorarlberg bis in die Obersteiermark durchgeführt. 
</description>
	<xhtml:body>
<p style="text-indent: 3em;">
Auch nach den zweiten intensiven Neuschneewelle im Jänner haben die Kundenservicestellen der ZAMG in Graz, Salzburg und Innsbruck in der vergangenen Woche Messungen der Schneelast von Vorarlberg bis in die Obersteiermark durchgeführt. 
</p>
<p style="text-indent: 3em;">
Wie schon bei der Messkampagne vom 10.1 bis 15.1. wurde an keiner Messstelle die für Schneelasten auf Tragwerken gültige ÖNORM 1991 B-1-3 erreicht, wenngleich an einzelnen Messstellen abseits des unmittelbaren Nordstaus schon über 80 Prozent ausgeschöpft sind.
</p>
<p style="text-indent: 3em;">
Die  ÖNORM 1991-B-1-3 bezieht sich auf Ereignisse, die im Durchschnitt ein mal in 50 Jahren auftreten.  Dabei ist auch zu beachten, dass die Norm im Jahr 2006 gegenüber älteren Normen zum Teil erhöht wurde und damit nur alle neueren Bauwerke statisch danach ausgelegt sein müssen. Ältere Bauwerke müssen im Zweifelsfall vom Statiker begutachtet, bzw. eventuell schon früher gesichert oder abgeschöpft werden.
</p>
<p style="text-indent: 3em;">
In den nächsten Tagen erwarten die Meteorologen der ZAMG keine nennenswerte Erhöhung der Schneelasten auf den Dächern.
</p>





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		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/pict/aktuell/2012-01-31_schneelast_20120130_mitte.png" type="image/jpeg" id="img0"><guid>Schneelastmessungen vom 23.-29.1. Salzburg und Steiermark;© ZAMG</guid></enclosure>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/pict/aktuell/2012-01-31_schneelast_20120130_west.png" type="image/jpeg" id="img1"><guid>Schneelastmessungen vom 23.-29.1. Vorarlberg und Tirol;© ZAMG</guid></enclosure>
<link>http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&amp;artikel=ZAMG_2012-01-31GMT06:14</link></item>



<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-01-27GMT14:35</guid>
	<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:35:00 +0000</pubDate>
	<title>Jänner 2012 - Ein Monat großer Unterschiede</title>
	<description>Die ungewöhnliche Serie von Tiefdruckgebieten aus West und Nordwest hat in diesem Jänner in Österreich große regionale Unterschiede bei Niederschlag, Temperatur und Sonnenschein gebracht“, sagt Alexander Orlik, Klimatologe der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). </description>
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<strong>Der Jänner 2012 im Überblick</strong>
<p style="text-indent: 3em;">„Die ungewöhnliche Serie von Tiefdruckgebieten aus West und Nordwest hat in diesem Jänner in Österreich große regionale Unterschiede bei Niederschlag, Temperatur und Sonnenschein gebracht“, sagt Alexander Orlik, Klimatologe der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). </p>
<p style="text-indent: 3em;">Viel zu trocken war der Jänner im Süden Österreichs. Zum Beispiel registrierte die Wetterstation der ZAMG in Bad Gleichenberg (St)  mit 5 Liter/m² nur 16% des Jänner-Niederschlags eines durchschnittlichen Jahres. </p>
<p style="text-indent: 3em;">Ganz anders an der Nordseite der Alpen: Hier kam in vielen Regionen mehr als drei Mal so viel Niederschlag zusammen wie in einem durchschnittlichen Jahr, zum Beispiel in Imst (160 l/m²) und Reichenau an der Rax (150 l/m²). In Langen am Arlberg schneite es in Summe bis heute 3,5 Meter. Das ist das Doppelte der hier sonst üblichen Jänner-Neuschneemenge. </p>
<p style="text-indent: 3em;">Die einseitige Verteilung der Regen- und Schneewolken macht sich auch bei der Sonnenscheinbilanz bemerkbar: An der Südseite der Alpen bis zu 60% mehr Sonne als in einem durchschnittlichen Jahr,  an der Nordseite bis zu 50% weniger. </p>
<p style="text-indent: 3em;">Große Unterschiede auch bei der Temperatur: Im Großteil Österreichs war es um 2,0 bis 2,5 Grad zu warm (Vergleich mit dem Klimamittel 1971-2000). Auf den Bergen war dieser Jänner dagegen um 1,6 Grad kälter als im langjährigen Mittel. </p>

<strong>Der Jänner 2012 im Detail</strong>

<strong>Regen und Schnee</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Im Großteil Kärntens, in der Südsteiermark und im Südburgenland ist nach November und Dezember nun auch der Jänner deutlich zu trocken ausgefallen. Ganz anders sah es im übrigen Österreich aus: Bis zu 3,5-mal mehr Niederschlag (Imst 160 l/m², Reichenau/Rax 150 l/m²) kam nördlich des Alpenhauptkammes zusammen, zwischen Arlberg und dem Semmering. In den höher gelegenen Regionen fiel dieser Niederschlag hauptsächlich in Form von Schnee. In Langen am Arlberg summierten sich bis zum heutigen Tag 3,5 Meter Neuschnee. Diese aufsummierten Neuschneemengen entsprechen rund der doppelten hier sonst üblichen Jänner-Neuschneemenge. Aufgrund des teilweise sehr nassen Schnees kam es gebietsweise zu hohen  Schneelasten, die wiederum zum Einsturz einiger Dächer und zu Bruchholz in den Wäldern führten. </p>
<p style="text-indent: 3em;">Von den großen Schneemassen und Regenmengen merkte der Süden des Landes kaum etwas. Besonders niederschlagsarm bzw. schneearm blieb es vor allem in der Südsteiermark und im Südburgenland und stellenweise in Kärnten und Osttirol. An der Wetterstation in Bad Gleichenberg (St)  registriert die ZAMG mit 5 Liter/m² gar nur 16% der mittleren Jännerniederschlagsmenge. Mit sechs Schneedeckentagen liegt Klagenfurt 17 Tage hinter dem vieljährigen Jännermittel zurück. Im Osten Österreichs war zwar Niederschlag nicht die Mangelware, aber durch die vergleichsweise hohen Temperaturen regnete es vorwiegend. Vierzehn Schneedeckentage sind im Mittel in Wien im Jänner zu erwarten, drei waren es im Jänner 2012. </p>
<p style="text-indent: 3em;">Die Gründe für die großen Niederschlagsunterschiede, die starken Schneefälle im Westen, die Trockenheit im Süden und die großen relativen Temperaturunterschiede zwischen den Niederungen und den Bergen sind vor allem auf die in diesem Monat vorherrschenden Wetterlagen aus West und Nordwest zurückzuführen. Kältehochdruckgebiete über Russland bzw. Skandinavien, die im Jänner üblicherweise Mitteleuropa mit polarer Kaltluft aus Nordost versorgen, fehlten. </p>
<strong>Temperatur</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Auch die Temperaturverteilung zeigt im Jänner 2012 große Unterschiede. So war es vom Innviertel bis in den Seewinkel hinein um durchschnittlich 2,5 Grad wärmer als das klimatologische Mittel 1971-2000. Südlich davon, von Salzburg bis ins Südburgenland und in Vorarlberg erreichten die Abweichungen zu den Mittelwerten rund 2 Grad. Im Vergleich zu den von Jahr zu Jahr stark schwankenden Jännermitteltemperaturen, war es in Tirol mit einer Abweichung zum Mittel von rund 1 Grad durchwegs ausgeglichen. </p>
<p style="text-indent: 3em;">Es waren aber nicht ungewöhnliche Temperaturmaxima, die die Jänner-Mittelwerte 2012 im Norden und Osten so warm werden ließen, sondern es fehlten hier die frostigen Tage. Zum Beispiel treten in Linz im Mittel 22 Frost- und 9 Eistage auf. Bis zum Monatsende werden es aber nur 11 Forst- und ein Eistag werden. Die höchste Temperatur in diesem Jänner wurde in Leibnitz (St) gemessen (13,1 Grad am 2.1.). Der absolute Jänner-Rekord liegt deutlich darüber, mit 20,5 Grad in Eisenstadt (29.1.2002). </p>
<p style="text-indent: 3em;">Auf den Bergen zeigte sich in diesem Jänner ein anderes Bild. Hier war es im Mittel um minus 1,6 °C kälter als das Langzeitmittel 1971-2000. In den alpinen Regionen wurde auch die tiefste Jännertemperatur gemessen. Am 16. Jänner fiel die Lufttemperatur in St.Michael/Lungau (S) auf -26,2 Grad. Nur fünfmal war es in der Geschichte der 43 Jahre alten Messstation kälter. </p>

<strong>Sonne</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Etwa 20% weniger im Vergleich zum Mittel 1991-2010 schien die Sonne in Österreich im Jänner 2012. Wobei in Tirol, Salzburg und der Obersteiermark die Sonne besonders selten  zu Gast war. Hier liegen die monatlichen Summen des Sonnenscheins 40 bis 50 % hinter den Langzeitmitteln zurück. In den niederschlagsarmen Regionen wie Osttirol, Kärnten, der Südsteiermark und dem Südburgenland zeigte sich die Sonne rund 30 bis 60% länger. </p>



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<link>http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&amp;artikel=ZAMG_2012-01-27GMT14:35</link></item>



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	<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 09:54:00 +0000</pubDate>
	<title>Erneut Neuschnee, ab Mittwoch ruhiger</title>
	<description>Und noch einmal schneit es in einigen Regionen Österreichs kräftig. Die Meteorologinnen und Meteorologen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erwarten bis Dienstag Abend auf vielen Bergen 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee. Der Schwerpunkt liegt dabei an der Nordseite der Alpen, vom Bregenzerwald über die Kitzbüheler Alpen und  die Dachsteinregion bis zum Mostviertel.</description>
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<p style="text-indent: 3em;">Und noch einmal schneit es in einigen Regionen Österreichs kräftig. Die Meteorologinnen und Meteorologen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erwarten bis Dienstag Abend auf vielen Bergen 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee. Der Schwerpunkt liegt dabei an der Nordseite der Alpen, vom Bregenzerwald über die Kitzbüheler Alpen und  die Dachsteinregion bis zum Mostviertel. </p>
<p style="text-indent: 3em;">In den Tälern sind die Neuschneemengen stark von der Höhenlage abhängig, weil es hier anfangs noch regnen kann. Die erwarteten Neuschneemengen liegen zum Beispiel im Raum Innsbruck, Mondsee und Liezen bei 10 bis 20 Zentimeter, in Radtstadt bei 30 Zentimeter. In tiefer gelegenen Regionen wie in der Stadt Salzburg reicht es wahrscheinlich nur für eine ganz dünne Schneedecke. </p>
<strong>Nachtslalom in Schladming</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Für den Weltcup in Schladming ist Albert Sudy von der ZAMG Steiermark vorsichtig optimistisch: „In Schladming schneit es am Dienstag Vormittag noch kräftig, beim Nachtslalom am Abend dann nur noch leicht. Es wird leicht frostig sein auf der Planai, mit minus 1 bis minus 3 Grad im Zielraum.“ </p>

Die aktuelle Prognose für den Nachtslalom finden Sie auf: 

<a href="http://www.zamg.ac.at/wetter/prognose/steiermark/">www.zamg.ac.at/wetter/prognose/steiermark/</a>


<strong>Weissensee</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Gutes Wetter an den ersten Tagen der größten Eislauf-Veranstaltung in Österreich, der ´Alternativen holländischen 11-Städte-Tour´ am Weissensee in Kärnten. Franz Stockinger von der ZAMG Kärnten: „Am Dienstag ist es noch eher wechselhaft mit ein paar Schneeflocken, aber Mittwoch, Donnerstag und Freitag bringen dann viel Sonnenschein. Die Temperaturen sind perfekt für das Eis, mit Frühtemperaturen bei minus 9 Grad, und Höchstwerten bei plus 2 Grad. </p>

Die aktuelle Prognose für Kärnten finden Sie auf:

<a href="http://www.zamg.ac.at/wetter/prognose/kaernten/">www.zamg.ac.at/wetter/prognose/kaernten/</a>






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	<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 09:07:00 +0000</pubDate>
	<title>ZAMG-Wetter-Kalender 2012</title>
	<description>Auch heuer wieder haben wir für Sie einen ZAMG-Wetter-Kalender zusammengestellt.</description>
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Auch heuer wieder haben wir für Sie einen ZAMG-Wetter-Kalender zusammengestellt. 


Mit diesem Kalender möchten wir Ihnen ein paar Eindrücke von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von Beobachterinnen und Beobachtern und von Wetterinteressierten zeigen.



Sie können den Kalender entweder selbst ausdrucken: 



<a href="http://www.zamg.ac.at/docs/aktuell/ZAMG_Kalender_2012.pdf"> http://www.zamg.ac.at/docs/aktuell/ZAMG_Kalender_2012.pdf </a>



oder Sie lassen sich den Kalender zusenden:



Senden Sie Ihre Bestellung bitte an: <a href="&#x6d;&#x61;&#x69;&#x6c;&#x74;&#x6f;&#x3a;&#x6b;&#x6c;&#x69;&#x6d;&#x61;&#x40;&#x7a;&#x61;&#x6d;&#x67;&#x2e;&#x61;&#x63;&#x2e;&#x61;&#x74;">klima@zamg.ac.at</a> (Preis: Euro 6,50 )










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