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		<title>ZAMG RSS-Newsfeed (deutsch)</title>
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		<description>RSS-Newsletter der ZAMG zu den Themen Wetter, Klima, Erdbeben, Umwelt</description>
		<language>de</language>
		<copyright>2010</copyright>


<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-05-10GMT11:53</guid>
	<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:53:00 +0000</pubDate>
	<title>Die Eisheiligen: Oft kalt, selten frostig</title>
	<description>„Mamertus, Pankrazi, Servazi , Bonifazi sind frostige Bazi. Und zum Schluss fehlt nie,
die kalte Sophie“ - die Eisheiligen, von 11. bis 15. Mai, kann man fast schon als High
Society der Bauernregeln bezeichnen. Sie sind sehr bekannt, es gibt zahlreiche
Sprüche und Meinungen über sie, und viele Menschen richten sich danach. Zum
Beispiel wenn es darum geht, frostempfindliche Pflanzen zu setzen.</description>
	<xhtml:body>

<strong>Kaltlufteinbrüche im Mai normal, Nachtfrost sehr selten</strong>
<p style="text-indent: 3em;">„Mamertus, Pankrazi, Servazi , Bonifazi sind frostige Bazi. Und zum Schluss fehlt nie,
die kalte Sophie“ - die Eisheiligen, von 11. bis 15. Mai, kann man fast schon als High
Society der Bauernregeln bezeichnen. Sie sind sehr bekannt, es gibt zahlreiche
Sprüche und Meinungen über sie, und viele Menschen richten sich danach. Zum
Beispiel wenn es darum geht, frostempfindliche Pflanzen zu setzen.</p>
<p style="text-indent: 3em;">Was sagt die moderne Wissenschaft zu den alten Bauernregeln? Alexander Orlik,
Klimatologe an der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik): „Der
Hintergrund der Eisheiligen ist, dass es fast jedes Jahr im Mai kräftige
Kaltlufteinbrüche gibt. Der Mai ist zwar schon ein recht warmer Monat, mit
Höchstwerten im Mittel um 20 Grad, gelegentlich sogar bei 30 Grad. Aber nur knapp
nördlich von Österreich liegen im Mai meist noch kalte Luftmassen, die mit Nordwind
schnell bei uns sind. Dabei kommt es dann oft innerhalb weniger Stunden zu einem
Temperatursturz von 10 bis 20 Grad.“</p>
<p style="text-indent: 3em;">Die Eisheiligen haben also einen durchaus realen meteorologischen Hintergrund.
Nicht so eindeutig ist die Sache allerdings, wenn man die „frostigen Bazi“ ganz
wörtlich nimmt. Alexander Orlik von der ZAMG: „Frost, also Temperaturen unter Null
Grad, bringen die Eisheiligen im Großteil Österreichs nur sehr selten. In den
Landeshauptstädten zum Beispiel gab es in den letzten 20 Jahren zu den Eisheiligen
keinen einzigen Frosttag. Selbst wenn man den gesamten Mai betrachtet, ist Frost
eine Ausnahme. In den meisten Landeshauptstädten gibt es im Schnitt im Mai nur
alle zehn Jahre einen Frosttag, in Graz alle fünf Jahre, in Klagenfurt jedes zweite
Jahr. Nur in höher gelegenen Regionen ist Frost im Mai noch häufig, wie etwa in
Tamsweg und Seefeld mit im Schnitt drei Tagen pro Jahr.“</p>

<p style="text-indent: 3em;">Auch für die Eisheiligen 2012 sieht es so aus: Kaltlufteinbruch ja, Frost nur ganz
vereinzelt. Die ZAMG prognostiziert für den Freitag sommerliches Badewetter, für
den Samstag dann Temperatursturz mit Regenschauern und teils heftigen Gewittern.
Am Sonntag und Montag erwarten uns dann nur Höchstwerte zwischen 10 und 18
Grad. Unter Null Grad geht es in den Nächten zu Wochenbeginn aber nur in wenigen
Regionen, am ehesten stellenweise im Waldviertel und Mühlviertel sowie vereinzelt
in den Alpentälern.</p>

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<link>http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&amp;artikel=ZAMG_2012-05-10GMT11:53</link></item>



<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-05-04GMT11:29</guid>
	<pubDate>Fri,  4 May 2012 11:29:00 +0000</pubDate>
	<title>Lange Nacht der Forschung an der ZAMG - Vorträge</title>
	<description>Rund 1300 Besucherinnen und Besucher waren am 27. April im Rahmen der Langen Nacht der Forschung an der ZAMG in Wien, Salzburg und Graz. Bei den zahlreichen Stationen und Vorträgen zum Thema Wetter, Klima, Umwelt und Geophysik ergaben sich viele interessante Diskussionen.
Auf vielfachen Wunsch, stellen wir hier die Präsentationen einiger Vorträge zum Download zur Verfügung:</description>
	<xhtml:body>
<p style="text-indent: 3em;">Rund 1300 Besucherinnen und Besucher waren am 27. April im Rahmen der Langen Nacht der Forschung an der ZAMG in Wien, Salzburg und Graz. Bei den zahlreichen Stationen und Vorträgen zum Thema Wetter, Klima, Umwelt und Geophysik ergaben sich viele interessante Diskussionen.
Auf vielfachen Wunsch, stellen wir hier die Präsentationen einiger Vorträge zum Download zur Verfügung:</p>

Klimawandel 1 – Vergangenheit (Reinhard Böhm):
<a href="http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/klimawandel-1_vergangenheit_reinhard-boehm.pdf">http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/klimawandel-1_vergangenheit_reinhard-boehm.pdf</a>


Klimawandel 2 – Zukunft (Reinhard Böhm):
<a href="http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/klimawandel-2_zukunft_reinhard-boehm.pdf">http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/klimawandel-2_zukunft_reinhard-boehm.pdf</a>



Klimawandel 3 – Extremwerte (Klaus Haslinger):
<a href="http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/klimawandel-3_extremwerte_klaus-haslinger.pdf">http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/klimawandel-3_extremwerte_klaus-haslinger.pdf</a>


Erdbeben in Österreich und weltweit (Wolfgang Lenhardt):
<a href="http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/erdbeben_wolfgang-lenhardt.pdf">http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/erdbeben_wolfgang-lenhardt.pdf</a>



Chemische Wettervorhersage / Krisenfallvorsorge (August Kaiser):
<a href="http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/chem-wettervorhersage_krisenfallvorsorge_august-kaiser.pdf">http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/chem-wettervorhersage_krisenfallvorsorge_august-kaiser.pdf</a>


Schadstoffe in der Atmosphäre (August Kaiser):
<a href="http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/schadstoffe-in-atmosphaere_august-kaiser.pdf">http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/schadstoffe-in-atmosphaere_august-kaiser.pdf</a>


Die ZAMG beim Krisenfall Fukushima (Gerhard Wotawa):
<a href="http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/krisenfall-fukushima_gerhard-wotawa.pdf">http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/krisenfall-fukushima_gerhard-wotawa.pdf</a>


Wetterballon (Leopold Bunzengruber):

<a href="http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/wetterballon_leopold-bunzengruber.pdf">http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/wetterballon_leopold-bunzengruber.pdf</a>

Sonnblick: Observatorium über den Wolken (Wolfgang Schöner)
<a href="http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/LNDF-sonnblick.pdf">http://www.zamg.at/docs/aktuell/lnf2012_vortraege/LNDF-sonnblick.pdf</a>












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<link>http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&amp;artikel=ZAMG_2012-05-04GMT11:29</link></item>



<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-05-04GMT07:03</guid>
	<pubDate>Fri,  4 May 2012 07:03:00 +0000</pubDate>
	<title>Fotowettbewerb des LWD Steiermark</title>
	<description>Auch in diesem Winter war das Schitourenforum auf www.lawine-steiermark.at voll
mit schönen, beeindruckenden und spektakulären Fotos.
Am Donnerstag wurden in Graz die besten Fotos in den Kategorien Wetter, Schnee,
Lawine, Alpinismus, Gesamt prämiert. Alexander Podesser, Leiter der ZAMG
Steiermark, die den Lawinenwarndienst betreut: „Die Auswahl der besten Fotos wird
für die Jury mit jedem Jahr schwieriger. Zum einen gibt es immer mehr Bilder in
unserem Schitourenforum, zum anderen werden ganz eindeutig auch die Ideen und
Motive immer beeindruckender“.</description>
	<xhtml:body>
<strong>Die Sieger des Fotowettbewerbs</strong>

<p style="text-indent: 3em;">Auch in diesem Winter war das Schitourenforum auf 
<a href="http://www.lawine-steiermark.at">www.lawine-steiermark.at</a>  voll mit schönen, beeindruckenden und spektakulären Fotos. Am Donnerstag wurden in Graz die besten Fotos in den Kategorien Wetter, Schnee,
Lawine, Alpinismus, Gesamt prämiert. Alexander Podesser, Leiter der ZAMG Steiermark, die den Lawinenwarndienst betreut: „Die Auswahl der besten Fotos wird für die Jury mit jedem Jahr schwieriger. Zum einen gibt es immer mehr Bilder in unserem Schitourenforum, zum anderen werden ganz eindeutig auch die Ideen und Motive immer beeindruckender“.</p>
<strong>Winter 2011/2012: Extreme Nord-Süd-Unterschiede</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Im Rahmen der Preisverleihung wurde auch der Winter aus der Sicht des Lawinenwarndienstes analysiert. Arno Studeregger, ZAMG Steiermark: „Die Schneesituation war in der Steiermark heuer extrem unterschiedlich. Im Norden ab Weihnachten viel Schnee und eine relativ stabile Schneedecke mit nur wenigen Gleitschichten. Südlich der Mur-/Mürzfurche dagegen nur wenig Schnee und viele verschiedene Schichten in der Schneedecke, mit mehreren Gleithorizonten. Es gab in diesem Winter zehn Lawinenabgänge mit insgesamt 23 Beteiligten und leider drei Toten. Das entspricht in etwa dem langjährigen Schnitt in der Unfallstatistik.“
Forschungsprojekt „Naturgefahren ohne Grenzen“</p>
<p style="text-indent: 3em;">Die Besucherinnen und Besucher bekamen auch einen Einblick in das derzeit laufende Forschungsprojekt zur alpinen Sicherheit der ZAMG Steiermark „Naturgefahren ohne Grenzen“. Arnulf Wurzer, ZAMG Steiermark: „Es geht dabei vor allem um Warnungen in den Bereichen Lawine, Steinschlag, Mure und Hochwasser. Also Gefahren, die schwer vorherzusagen sind, aber im speziell im alpinen Raum natürlich ständig präsent. Wir forschen hier im Rahmen einer sogenannten EU SI-AT Ausschreibung.“</p>








</xhtml:body>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/pict/aktuell/20120504_01_georg_pfarl.jpg" type="image/jpeg" id="img0"><guid>Sieger Kategorie Alpinismus;© Georg Pfarl</guid></enclosure>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/pict/aktuell/20120504_02_martin_gaisl.jpg" type="image/jpeg" id="img1"><guid>Sieger Kategorie Wetter;© Martin Gaisl</guid></enclosure>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/pict/aktuell/20120504_03_ernst_pauritsch.jpg" type="image/jpeg" id="img2"><guid>Sieger Kategorie Schnee;© Ernst Pauritsch</guid></enclosure>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/pict/aktuell/20120504_04_heli_steinmassl.jpg" type="image/jpeg" id="img3"><guid>Sieger Kategorie Lawine;© Heli Steinmassl</guid></enclosure>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/pict/aktuell/20120504_05_martin_peace.jpg" type="image/jpeg" id="img4"><guid>Sieger Kategorie Gesamt;© Martin Peace</guid></enclosure>
<link>http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&amp;artikel=ZAMG_2012-05-04GMT07:03</link></item>



<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-05-02GMT12:13</guid>
	<pubDate>Wed,  2 May 2012 12:13:00 +0000</pubDate>
	<title>Erdbeben in Österreich im April</title>
	<description>Im April 2012 wurde in Österreich nur ein Erdbeben verspürt, zu dem 66 Wahrnehmungsberichte per online-Wahrnehmungsformular beim Österreichischen Erdbebendienst eingetroffen sind. </description>
	<xhtml:body>
<p style="text-indent: 3em;">Im April 2012 wurde in Österreich nur ein Erdbeben verspürt, zu dem 66 Wahrnehmungsberichte per online-Wahrnehmungsformular (<a href="http://www.zamg.ac.at/erdbeben/bebenbericht">www.zamg.ac.at/erdbeben/bebenbericht</a>) beim Österreichischen Erdbebendienst eingetroffen sind. </p>
<p style="text-indent: 3em;">Das Erdbeben ereignete sich am 24. April um 20:46 Uhr MESZ in Bad Reichenhall in Bayern (47,73°N, 12,87°E). Die Magnitude betrug 3,0 nach Richter. Es wurde sowohl in Bayern als auch in der grenznahen Stadt Großgmain im Bundesland Salzburg teils heftig verspürt. Die Intensität der Erschütterungen wurde mit maximal 5 Grad auf der zwölfstufigen Europäischen Makroseismischen Skala (EMS-98, siehe unten) bewertet. Die zum Teil verängstigte Bevölkerung berichtete von umgefallenen Gegenständen, stark schwingenden Lampenschirmen und Rütteln von Möbeln. Vereinzelt wurden im Bereich des Epizentrums feine Haarrisse im Verputz beobachtet. Die Erschütterungen wurden bis nach St. Johann in Tirol und bis in den Norden des Bundeslandes Salzburg verspürt. Die Auswirkungen des Erdbebens sind aufgrund der geringen Herdtiefe von etwa zwei Kilometern in Relation zur Magnitude heftig ausgefallen.</p>





<strong>Weltweite starke Erdbeben</strong>


Weltzeit...Greenwich Mean Time = GMT bzw. UTC
M...Magnitude (logarithmische Energieskala nach Richter)
Die Daten für weltweite Erdbeben stammen von U.S. Geological Survey.

<em>Verfasserinnen:</em>  
Mag. Christiane Freudenthaler, Mag. Rita Meurers
Angaben ohne Gewähr









</xhtml:body>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/pict/aktuell/2012_04_24-BadReichenhall.jpg" type="image/jpeg" id="img0"><guid>Erdbeben in Bad Reichenhall am 24. April 2012: Lage des Epizentrums und der Orte, aus denen Wahrnehmungsberichte eingetroffen sind. Intensitäten in Grad (EMS-98).;© ZAMG</guid></enclosure>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/docs/aktuell/20120502__ems_skala.htm" type="text/html" id="html0"><guid/></enclosure>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/docs/aktuell/20120502_erdbeben_weltweit.htm" type="text/html" id="html1"><guid/></enclosure>
<link>http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&amp;artikel=ZAMG_2012-05-02GMT12:13</link></item>



<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-05-02GMT07:51</guid>
	<pubDate>Wed,  2 May 2012 07:51:00 +0000</pubDate>
	<title>Seismische Registrierung des Felssturzes vom März 2012 (Tirol)</title>
	<description>Der Österreichische Erdbebendienst registrierte in der Nacht des 22. März 2012 um 23:53 ein Signal mit einer Magnitude von 1,4, das zunächst als Massenbewegung im Raum der Zugspitze lokalisiert wurde. Mittlerweile ist bekannt, dass es sich um einen Felssturz im Alpltal (Mieminger Kette) nahe der Alplscharte handelte. Die Abbildung zeigt die Registrierung des Felssturzes an den Stationen des Messnetzes des Österreichischen Erdbebendienstes. Während ein vergleichbares Erdbeben in der Region sehr deutliche Einsätze der Erdbebenwellen und eine kurzes Wellensignal aufweist zeigen sich bei dem Felssturz keine klaren Einsätze (die zur Lokalisierung verwendet wurden) und auch ein länger andauerndes Signal der Bodenbewegung.</description>
	<xhtml:body>
<p style="text-indent: 3em;">Der Österreichische Erdbebendienst registrierte in der Nacht des 22. März 2012 um 23:53 ein Signal mit einer Magnitude von 1,4, das zunächst als Massenbewegung im Raum der Zugspitze lokalisiert wurde. Mittlerweile ist bekannt, dass es sich um einen Felssturz im Alpltal (Mieminger Kette) nahe der Alplscharte handelte. Die Abbildung zeigt die Registrierung des Felssturzes an den Stationen des Messnetzes des Österreichischen Erdbebendienstes. Während ein vergleichbares Erdbeben in der Region sehr deutliche Einsätze der Erdbebenwellen und eine kurzes Wellensignal aufweist zeigen sich bei dem Felssturz keine klaren Einsätze (die zur Lokalisierung verwendet wurden) und auch ein länger andauerndes Signal der Bodenbewegung.</p>

<p style="text-indent: 3em;">Bisherige Untersuchungen durch die Landesgeologie (Amt der Tiroler Landesregierung, Dr. Heißel, Mag. Nittel) zeigen eine Abbruchfläche von ca. 70 x 200 m mit offenen Klüften und zahlreichen Wasseraustritten. Entlang der gesamten Sturzbahn von ca. 2,5 km wurden Steine und Blöcke etwa gleichermaßen verteilt. Eine Abschätzung für das Volumen ergibt einen Wert von ca. 700.000 m³. Als auszulösende Ursache für das Ereignis sind die Schneeschmelze und der Frost-Tauwechsel zu sehen. Aus der seismischen Registrierung lässt sich eine Ereignisdauer von ca. 23 Sekunden abschätzen (Deparis et al., 2008).</p>

<strong>Was sind die Ursachen von Fels- oder Bergstürzen?</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Fels- oder Bergstürze sind Massenbewegungen welche stürzend vor sich gehen und je nach ihrem Volumen als Fels- oder Bergsturz bezeichnet werden. Sie dauern daher nur wenige Sekunden und treten meist an steilen Felswänden auf. Damit sich ein Felssturz lösen kann muss dieser bereits zur Instabilität neigen. Mehrere Ursachen können ein solches Ereignis auslösen. Dazu zählen ein durch Regen oder die Schneeschmelze zunehmender Poren- und Kluftwasserdruck sowie Erschütterungen. Eine zunehmende Erwärmung des Hochgebirges begünstigt das Eindringen von Wasser in Spalten, die zuvor noch von Permafrost verfüllt waren. Die Stabilität des Gesteins kann aber auch durch Verwitterungsprozesse entlang von Kluftsystemen solange verringert werden, sodaß es auch ohne auslösendes Moment zur Instabilität kommt. In den Alpen wird die Reduzierung der Festigkeit auch durch tektonische Beanspruchung, Druckentlastung nach Abschmelzen talfüllender Eismassen, sowie durch Ausbildung steiler Talhänge durch Erosion erreicht.</p>
<strong>Kann ein Bergsturz durch ein Erdbeben ausgelöst werden?</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Ob ein Hang den Bodenbewegungen durch ein Erdbeben widerstehen kann, hängt vor allem von den geotechnischen Eigenschaften des Untergrundes sowie der Wassersättigung ab (Sassa et al., 1991). Wenn Gestein bereits destabilisiert ist oder Spalten mit Wasser gefüllt sind führt das zur Reduzierung der Reibung entlang einer Gleitfläche. Es wird angenommen, dass Erdbeben in Vorbereitung von Felsstürzen eine große Rolle spielen, da neben den vertikalen Kräften (Gravitation) auch horizontale Kräfte (Erdbebenbeschleunigungen) wirksam sind. Die in den Alpen vorkommenden Erdbeben können bei einer Magnitude von 6 (z. B.: Fiaul 1976) Massenbewegungen bis zu einen Umkreis von 50 km um das Epizentrum auslösen (Harp & Wilson, 1995). Das Potential der durch Erdbeben ausgelösten Massenbewegungen in Österreich wurde durch Lenhardt (2007) allerdings als begrenzt abgeschätzt. Es zeigt sich, dass die Wahrscheinlichkeit von erdbebenausgelösten Bergstürzen in jenen Bereichen am Größten ist, wo auch die Erdbebengefährdung laut Österreichischen Baunorm am höchsten ist, siehe:
<a href="http://oge.or.at/oge_norm.htm">http://oge.or.at/oge_norm.htm</a> </p>

<strong>Literatur</strong>
Deparis J., Jongmans D., Cotton F., Baillet L., Thouvenot F., Hantz D. Analysis of rock-fall and rock-fall avalanche seismograms in the French Alps. Bulletin of the Seismological Society of America. 98:4 1781-1796. 2008

Harp, E.L. & Wilson, R.C. Shaking Intensity Thresholds for Rock Falls and Slides: Evidence from the Whittier Narrows and Superstition Hills Earthquake Strong Motion Records. – Bull. Seism. Soc. Amer., 85, 1739–1757, 1995. 

Lenhardt, W. Earthquake-Triggered Landslides in Austria - Dobratsch Revisited. Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 147, Wien. 193-199, 2007. 

Sassa, K., Fukuoka, H., Lee, J.H. & Zhang, D.X. Measurement of the apparent friction angle during rapid loading by the high-speed high-stress ring shear apparatus – Interpretation of the relationship between landslide volume and the apparent friction during motion. – Landslides, Vol. 1, 545–552, Balkema , 1991. 
<em>Verfasser:</em>
Dipl.-Ing. Helmut Hausmann
Abteilung Geophysik
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Hohe Warte 38, 1190 Wien
<a href="&#x6d;&#x61;&#x69;&#x6c;&#x74;&#x6f;&#x3a;&#x73;&#x65;&#x69;&#x73;&#x6d;&#x6f;&#x40;&#x7a;&#x61;&#x6d;&#x67;&#x2e;&#x61;&#x63;&#x2e;&#x61;&#x74;">seismo@zamg.ac.at</a>







</xhtml:body>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/pict/aktuell/20120502_bergsturz_seismogremm.jpg" type="image/jpeg" id="img0"><guid>Die Registrierung des Felssturzes in der Nacht vom 22. März 2012 an den Stationen des Messnetzes des Österreichischen Erdbebendiensts.;© ZAMG</guid></enclosure>
		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/pict/aktuell/20120502_bersturz_landesgeologie.jpg" type="image/jpeg" id="img1"><guid>Übersicht des Felssturzes im Alpltal mit der Sturzbahn.;Übersicht des Felssturzes im Alpltal mit der Sturzbahn. Quelle: Dr. Heißel, Amt der Tiroler Landesregierung/Allgemeine Bauangelegenheiten.</guid></enclosure>
<link>http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&amp;artikel=ZAMG_2012-05-02GMT07:51</link></item>



<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-05-02GMT07:29</guid>
	<pubDate>Wed,  2 May 2012 07:29:00 +0000</pubDate>
	<title>Hitze-Rekorde in Wien und im Burgenland</title>
	<description>Nach dem Hitzewochenende mit neuem April-Österreich-Rekord (Waidhofen/Ybbs
mit 32,0 Grad am Samstag) und einigen Bundesland-Rekorden registrierte die ZAMG
am Montag zwei weitere April-Rekorde auf Bundeslandebene: im Burgenland mit
31,0 Grad in Neusiedl/See, und in Wien mit 31,2 Grad in der Innenstadt.
Ab Dienstag geht es im Westen mit normalen Mai-Temperaturen weiter, ab
Donnerstag dann auch im Osten.</description>
	<xhtml:body>
<p style="text-indent: 3em;">
Nach dem Hitzewochenende mit neuem April-Österreich-Rekord (Waidhofen/Ybbs
mit 32,0 Grad am Samstag) und einigen Bundesland-Rekorden registrierte die ZAMG
am Montag zwei weitere April-Rekorde auf Bundeslandebene: im Burgenland mit
31,0 Grad in Neusiedl/See, und in Wien mit 31,2 Grad in der Innenstadt.
Ab Dienstag geht es im Westen mit normalen Mai-Temperaturen weiter, ab
Donnerstag dann auch im Osten. </p>



<strong>Ozon-Info</strong>
<p style="text-indent: 3em;">In der wärmeren Jahreszeit wird auch durch die erhöhte Sonneneinstrahlung die
Bildung von Ozon begünstigt. Die ZAMG erstellt zusammen mit der Universität für
Bodenkultur Wien tägliche Vorhersagen von bodennahem Ozon. Diese werden im
Auftrag der Ämtern der Landesregierungen für Wien, Niederösterreich und
Burgenland durchgeführt. Bei Überschreitungen der Grenzwerte von Ozon
(Informations- und Alarmschwelle) wird die Bevölkerung umgehend informiert. Die
täglichen Vorhersagen für den aktuellen und den folgenden Tag finden sie im Internet
auf den Seiten:</p>
<a href="http://www.numbis.at/auswertungen/o3prognose.html">www.numbis.at/auswertungen/o3prognose.html</a>
<a href="http://www.burgenland.at/natur-umwelt/luftguete/ozonprognose">www.burgenland.at/natur-umwelt/luftguete/ozonprognose</a>



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		<enclosure url="http://www.zamg.ac.at/docs/aktuell/20120502_april_hitzerekorde_120430.htm" type="text/html" id="html0"><guid/></enclosure>
<link>http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&amp;artikel=ZAMG_2012-05-02GMT07:29</link></item>



<item>
	<guid isPermaLink="false">ZAMG_2012-04-30GMT11:03</guid>
	<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 11:03:00 +0000</pubDate>
	<title>April mit Oster-Schnee und Rekord-Hitze</title>
	<description>Am Anfang weiß, am Ende heiß: Am Ostersonntag (8.4.) wurden im Flachland noch
an vielen Wetterstationen der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und
Geodynamik) einige Zentimeter Neuschnee gemessen, und am Ostermontag (9.4.)
in Tannheim (T) eisige minus 13,9 °C. Das letzte April-Wochenende brachte dann
Hitze-Rekorde: Österreich-April-Rekord in Waidhofen/Ybbs mit 32,0 Grad (am 28.4.)
und neue Bundesländerrekorde in Vorarlberg (Bregenz 31,2 °C), Tirol (Kufstein 31,2
°C), Salzburg (Salzburg 31,5 °C), Oberösterreich (Braunau 31,8 °C), Wien (Innere
Stadt 30,0 °C) und dem Burgenland (Neusiedl/See 30,6 °C).</description>
	<xhtml:body>
<strong>Der April 2012 im Überblick</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Am Anfang weiß, am Ende heiß: Am Ostersonntag (8.4.) wurden im Flachland noch
an vielen Wetterstationen der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und
Geodynamik) einige Zentimeter Neuschnee gemessen, und am Ostermontag (9.4.)
in Tannheim (T) eisige minus 13,9 °C. Das letzte April-Wochenende brachte dann
Hitze-Rekorde: Österreich-April-Rekord in Waidhofen/Ybbs mit 32,0 Grad (am 28.4.)
und neue Bundesländerrekorde in Vorarlberg (Bregenz 31,2 °C), Tirol (Kufstein 31,2
°C), Salzburg (Salzburg 31,5 °C), Oberösterreich (Braunau 31,8 °C), Wien (Innere
Stadt 30,0 °C) und dem Burgenland (Neusiedl/See 30,6 °C).</p>
<p style="text-indent: 3em;">Und noch etwas war in diesem April herausragend: Alexander Orlik, Klimatologe der
ZAMG: „Nach fünf zu trockenen Monaten hat es im Süden Österreichs endlich
wieder ordentlich geregnet und geschneit. In Kärnten zum Beispiel brachte dieser
April rund 50 Prozent mehr Niederschlag als im vieljährigen Mittel. Im Marchfeld und
im Nordburgenland dagegen blieb es auch in diesem April deutlich zu trocken.“</p>

<strong>Der April 2012 im Detail</strong>
<em>Temperatur</em>
<p style="text-indent: 3em;">Bis zum 26. April sah es noch so aus, als würde das Apriltemperaturmittel vom
klimatologischen Mittel kaum abweichen. Die kräftige Hitzewelle in den letzten
Apriltagen verhalf der Monatsmitteltemperatur dann zu überdurchschnittlichen
Werten. Um 1.3 °C war der April 2012 wärmer als im vieljährige Mittel.
Mit der kräftigen Südströmung, die trockene und warme Saharaluft am Monatsende
bis nach Österreich transportierte, stieg die Lufttemperatur in den Föhngebieten
nördlich der Alpen verbreitet über 30 °C. Dabei wurden viele der alten Aprilrekorde
übertroffen. In Waidhofen/Ybbs ist am 28.4.2012 mit 32,0 °C ein neuer
österreichweiter Aprilhöchstwert erzielt worden. Neue Bundesländerrekorde wurden
in Vorarlberg (Bregenz 31,2 °C), Tirol (Kufstein 31,2 °C), Salzburg (Salzburg 31,5
°C), Oberösterreich (Braunau 31,8 °C), Wien (Innere Stadt 30,0 °C) und im
Burgenland (Neusiedl/See 30,6 °C) aufgestellt. In Kärnten und der Steiermark
wurden keine neuen Bundeslandtemperaturrekorde aufgestellt, aber in Bad Aussee
(29,5 °C) und Dellach/Drautal (29,4 °C) neue Stationsrekorde. Generell sind in den
letzten Apriltagen des Jahres 2012 an vielen Wetterstationen der ZAMG neue
Aprilmaxima erzielt worden. 
Die tiefste Temperatur in diesem April, abgesehen von Bergstationen, wurde am 9.
April in Tannheim (T) mit minus 13,9 °C gemessen.</p>
<em>Niederschlag</em>
<p style="text-indent: 3em;">Zu Monatsbeginn ging im Süden und Südosten die lange Trockenperiode zu Ende.
Mehr als fünf Monate lang erreichten keine nennenswerten Tiefdruckgebiete aus
dem Golf von Genua oder von der der Adria Österreich. In diesem April registrierte
die ZAMG in Kärnten im Vergleich zum Mittel 1971-2000 rund 50 Prozent mehr
Niederschlag. Aber auch im nordwestlichen Weinviertel oder in der Wachau hat sich
die Niederschlagsbilanz etwas verbessert. Dem vieljährigen Mittel entsprechende
Niederschlagsmengen brachte dieser April auch in Vorarlberg und Tirol. Im Marchfeld
und Nordburgenland blieb es wieder zu trocken. Die größten Abweichungen vom
Mittel gab es im Gebiet vom Ötscher über den Schneeberg bis Wien. Hier fiel etwa
nur 40 Prozent der sonst üblichen Niederschlagsmenge. Wien-Unterlaa ist mit einer
Gesamtniederschlagsmenge im April von 17 Liter pro Quadratmeter der trockenste
Ort Österreichs. Größere Niederschlagsdefizite von 25 bis 50 Prozent gab es auch in
Salzburg und Oberösterreich.</p>
<em>Schnee</em>
<p style="text-indent: 3em;">Im ersten Monatsdrittel brachte ein markanter Kaltluftvorstoß an der Alpennordseite
noch Schneefall bis in die Niederungen. Dabei wurden zum Beispiel am 9. April am
Flughafen Salzburg drei Zentimeter Neuschnee gemessen. Im Zuge der
Niederschläge von Osttirol bis in die Südsteiermark konnte sich hier auch in den
Hochlagen eine Schneedecke aufbauen, was im Winter 2011/12 eher die Ausnahme
war. Beim Schneepegel auf der Villacher Alpe lag im April das
Schneehöhenmaximum bei 60 Zentimeter. Die Schneehöhe ist zwar 56 Zentimeter
unter dem Mittel 1971-2000, diese ist aber bei der großen jährlichen
Schwankungsbreite (68 Zentimeter) noch im Bereich des Normalen.</p>
<em>Sonne</em>
<p style="text-indent: 3em;">Die Sonnenausbeute in diesem April war bundesweit im Vergleich zum Mittel 1991-
2010 mit einem Plus von 15 Prozent leicht überdurchschnittlich. Am absolut längsten
schien die Sonne in Österreich im burgenländischen Bruckneudorf mit 246 Stunden.
Um 35 Prozent länger im Mittel schien die Sonne in Gröbming und somit bundesweit
am relativ längsten.</p>
<strong>Der April 2012 in der Bundesland-Übersicht</strong>

<em>Vorarlberg:</em> 
Abweichung zum Temperaturmittel 1971-2000: +1.4 °C
Höchste Temperatur: Bregenz 31.2 °C am 28. April
Tiefste Temperatur: Brand (1029m) -6.1 °C am 9. April, Warth (1478m) -10.1 °C am 9. April
Größte Monatsniederschlagssumme: Brand 100 mm
Sonnigster Ort: Rohrspitz mit 157 Sonnenstunden 
<em>Tirol:</em> 
Abweichung zum Temperaturmittel 1971-2000: +1.3 °C
Höchste Temperatur: Kufstein 31.2 °C am 28. April
Tiefste Temperatur: Tannheim (1100m) -13.9 °C am 9. April, Brunnenkogel (3440m) -22.6 °C 9.April
Größte Monatsniederschlagssumme: Sillian 105 mm
Sonnigster Ort: Hahnenkamm mit 185 Sonnenstunden 
<em>Salzburg:</em>
Abweichung zum Temperaturmittel 1971-2000: +1.3 °C
Höchste Temperatur: Salzburg-Freisaal 31.5 °C am 27. April
Tiefste Temperatur: Saalbach (975m) -8.0 °C am 9. April, Sonnblick (3106m) -18.9 °C 9. April
Größte Monatsniederschlagssumme: Kolm-Saigurn 130 mm
Sonnigster Ort: Mattsee mit 200 Sonnenstunden 
<em>Oberösterreich:</em> 
Abweichung zum Temperaturmittel 1971-2000: +1.4 °C
Höchste Temperatur: Braunau/Ranshofen 31.8 °C am 28. April
Tiefste Temperatur: Kollerschlag (714m) -5.2 °C am 9. April, Feuerkogel (1618m) -10.0 °C 8. April
Größte Monatsniederschlagssumme: Weyer 78 mm
Sonnigster Ort: Enns mit 220 Sonnenstunden 
<em>Niederösterreich:</em>
Abweichung zum Temperaturmittel 1971-2000: +1.1 °C
Höchste Temperatur: Waidhofen/Ybbs 32.0 °C am 28. April
Tiefste Temperatur: Gars/Kamp (267m) -7.8 °C am 9. April
Rax/Seilbahn (1547m) -10.9 °C 9.April
Größte Monatsniederschlagssumme: Mönichkirchen 73 mm
Sonnigster Ort: Zwerndorf mit 241 Sonnenstunden 
<em>Wien:</em>
Abweichung zum Temperaturmittel 1971-2000: +1.0 °C
Höchste Temperatur: Innere Stadt 30.0 °C am 29. April
Tiefste Temperatur: Mariabrunn (225m) -2.2 °C am 18. April, Jubiläumswarte (450m) -2.5 °C 9. April
Größte Monatsniederschlagssumme: Mariabrunn 35 mm
Sonnigster Ort: Unterlaa mit 228 Sonnenstunden 
<em>Burgenland:</em>
Abweichung zum Temperaturmittel 1971-2000: +1.0 °C
Höchste Temperatur: Neusiedl/See 30.6 °C am 29. April
Tiefste Temperatur: Kleinzicken (265m) -5.9 °C am 2. April
Größte Monatsniederschlagssumme: Wörterberg 75 mm
Sonnigster Ort: Bruckneudorf mit 246 Sonnenstunden 
<em>Steiermark:</em>
Abweichung zum Temperaturmittel 1971-2000: +1.2 °C
Höchste Temperatur: Bad Aussee 29.5 °C am 28. April
Tiefste Temperatur: Ramsau/Dachstein (1207m) -6.7 °C am 9. April, Schöckl (1443m) -9.6 °C am 9. April
Größte Monatsniederschlagssumme: St. Radegund 85 mm
Sonnigster Ort: Hartberg mit 228 Sonnenstunden 
<em>Kärnten:</em>
Abweichung zum Temperaturmittel 1971-2000: +1.3 °C
Höchste Temperatur: Dellach/Drautal 29.4 °C am 27. April
Tiefste Temperatur: Weitensfeld (704m) -7.6 °C am 9. April, Villacher Alpe (2164m) -14.6 °C am 9. April
Größte Monatsniederschlagssumme: Loiblpass 232 mm
Sonnigster Ort: Klagenfurt mit 200 Sonnenstunden










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	<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 09:04:00 +0000</pubDate>
	<title>Hitze-Rekorde und Föhnsturm</title>
	<description>Das letzte Wochenende im April brachte neue Hitzerekorde: Am Freitag 31,5 Grad in Salzburg-Freisaal (Sbg), am Samstag 32,0 Grad in Waidhofen/Ybbs (Nö), am Sonntag 31,4 Grad in Krems (Nö). Das sind die höchsten jemals in Österreich im April gemessenen Temperaturen, meldet die ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik). Der alte Rekord stammt aus dem Jahr 1968, mit 31,0 Grad in Obersiebenbrunn (Nö).</description>
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<strong>Das letzte Wochenende im April brachte neue Hitzerekorde:</strong>
<p style="text-indent: 3em;">Am Freitag 31,5 Grad in Salzburg-Freisaal (Sbg), am Samstag 32,0 Grad in Waidhofen/Ybbs (Nö), am Sonntag 31,4 Grad in Krems (Nö).</p>
<p style="text-indent: 3em;">Das sind die höchsten jemals in Österreich im April gemessenen Temperaturen, meldet die ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik). Der alte Rekord stammt aus dem Jahr 1968, mit 31,0 Grad in Obersiebenbrunn (Nö). </p>
<p style="text-indent: 3em;">Betrachtet man die Höchstwerte auf Bundesland-Ebene, so gab es an diesem Wochenende für Wien, das Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg neue April-Landes-Rekorde.
Wie in den Wetterwarnungen der ZAMG angekündigt, kam am Sonntag zur Hitze auch noch stürmischer Föhn. Spitzenreiter auf den Bergen war der Patscherkofel (T) mit Windspitzen bei 154 Kilometer pro Stunde, in den Tälern Brand (Vbg) mit Böen bis 89 Kilometer pro Stunde. (!! vorläufiger Wert)</p>
<p style="text-indent: 3em;">Europaweit gesehen lag Österreich auch am Sonntag in den Hitze-Hitlisten ganz vorne. Ähnlich warm es in der Türkei (Adana 33,0 Grad), in Polen (Breslau-Strachowice 32,0 Grad) und in Kroatien (Daruvar 31,0 Grad).
Für Montag erwarten die Meteorologen der ZAMG überall in Österreich noch sommerlich warmes Wetter. Ab Dienstag gehen die Temperaturen dann im Westen auf normale Mai-Werte zurück, ab Donnerstag dann auch im Osten.</p>





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