Hochwassergefährdungskarte
HORA- HOchwasserRisikozonierung Austria
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"Am 22. November 2005 wurde vom Lebensministerium und dem Versicherungs-verband Österreich im k 47 erstmals das Projekt HORA - Hochwasserzonierung Austria der Öffentlichkeit präsentiert. Es wird an 25.000 Flusskilometern umgesetzt. Ab dem Frühjahr 2006 erhalten damit alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, per Mausklick im Internet eine erste Gefahrenabschätzung für das Risiko einer möglichen Überschwemmung mittels Adresseneingabe zu erhalten.
Die Kosten des Projektes belaufen sich auf etwa zwei Millionen Euro. Sektionschef Wolfgang Stalzer vom Lebensministerium und Generaldirektor Othmar Ederer vom Versicherungs-verband Österreich sind sich einig in der Einschätzung des Projektes: "Das ist ein Meilenstein in der Schärfung des Risikobewusstseins der Bevölkerung und damit in der wichtigen Frage der Eigenvorsorge bei Hochwässern"
(Zitat aus
http://presse.lebensministerium.at/article/articleview/47831/1/6660/ 
).
Auslöser für dieses Service waren die Hochwasserereignisse der letzten Jahre und der unzureichende Informationsstand der Bevölkerung sowie die finanziellen Einbußen im Schadensfall, die kaum durch Versicherungen gedeckt waren. In Folge der Erweiterung des Informationsservices des Lebensministeriums wurde auch die "Erdbebengefährdung" mit einbezogen und die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik gemeinsam mit dem GeoForschungszentrum Potsdam mit der Aufgabe betraut, solch eine Karte entsprechend der Erfordernisse des Lebensministeriums zu erstellen. Dieser Beitrag zum Projekt HORA wurde vom Lebensministerium und vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur finanziell unterstützt.