„Global Monitoring for Environment and Security“
(GMES)
) ist eine Initiative von EU und
Europäischer Weltraumagentur
) („European Space Agency“, ESA) mit dem Ziel, eine eigenständige europäische Kapazität im Bereich der Erdbeobachtung aufzubauen. Damit sollen nutzerfreundliche und leistungsfähige Dienste für Umwelt- und Sicherheitsaufgaben in Europa geschaffen werden.

Das GMES Programm besteht aus 3 Komponenten:
Die ausgewählten Themenbereiche sind die folgenden:
In Österreich werden Beiträge und Stellungnahmen zu GMES durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
(BMVIT)
) koordiniert. Eine
österreichische Agentur für Luft- und Raumfahrt
ist bei der Forschungsförderungsgesellschaft
(FFG)
) angesiedelt, welche auch das österreichische Weltraumprogramm (ASAP) umsetzt.
Im Bereich Geodaten und Erdbeobachtung war die EU auch gesetzgeberisch tätig. Eine Richtlinie des Europäischen Parlamentes und des Rates zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft (
INSPIRE
) trat am 14. März 2007 in Kraft.
Mit INSPIRE werden in Europa wichtige Voraussetzungen für eine einer kompatible Datenhaltung und einen verbesserten Zugriff auf die Daten geschaffen. Dies ist auch ein zentraler Beitrag zur Harmonisierung weltweiter Datenbestände und Geodateninfrastrukturen.
Hinsichtlich der Umsetzung sieht die Richtlinie unter anderem vor, dass die Mitgliedstaaten bis 15. Mai 2010 der Kommission einen Bericht mit einer Beschreibung folgender Aspekte übermitteln müssen:
(Lebensministerium)