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Ozonverhältnisse bei Föhn - Messungen

Zusammenfassung
Starkwind-Fesselballon mit meteorologischer Sonde und Ozonsonde
Starkwind-Fesselballon mit meteorologischer Sonde und Ozonsonde
© ZAMG
Die Abteilung für Umweltmeteorologie der ZAMG hat an dem internationalen Mesoskaligen Alpinen Programm (MAP) zur Erforschung des Wettergeschehens in den Alpen mitgewirkt und die Wirkung des Föhns auf die Luftqualität mit Messungen und Modellberechnungen untersucht.

Zur Messung der umweltmeteorologischen Phänomene bei Föhn wurden von der Abteilung für Umweltmeteorologie der ZAMG im Herbst 1999 ein Messkoffer an einer Gondel der Pfänderseilbahn in Bregenz, ein Fesselballon, ein Akustikradar und ein Ultraschall-Anemometer eingesetzt.

Ergebnisse

Fesselballon




Temperaturschwankungen aus Messungen mit drei Sonden am Fesselballon am 24. Oktober 1999 zwischen 9:20 und 11 Uhr in blau-100, grün-200 und rot-300 m über Grund.

Zeitlicher Verlauf der Temperaturverteilung in Grad Celsius entlang der Pfänderbahn. Warme Föhnluft (rot) dringt in Wellen in die bodennahe Kaltluft (grün) ein.

Zeitlicher Verlauf der Ozonverteilung (in ppb) entlang der Pfänderbahn. Die Föhnströmung bringt höhere Ozonwerte (gelb).

Projektbeginn09.1999
Projektende12.1999
Projektteam
Ansprechpartner Abteilung Fachgebiet E-Mail Telefon
Rau Gabriele Mag.ZAMG Wien/UMWUmweltmeteorolog. Gutachten +43 1 36026 2413
FinanzierungDiese Studie wurde vom Österreichischen Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten finanziert.