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Abbildung 1
© ZAMG | 
Abbildung 2
© ZAMG | 
Abbildung 3
© ZAMG | Bei jenen meteorologischen Feldern, die in INCA dreidimensional analysiert und prognostiziert werden (Temperatur, Feuchte, Wind), gliedert sich der Berechnungsablauf in folgende Schritte:First guess: Interpolation der Prognose des Wettervorhersagemodells ALADIN (horizontale Auflösung 9.6 km) auf das INCA-Rechengitter (horizontale Auflösung 1 km). Ein speziell für diesen Zweck entwickelter vertikaler Extrapolationsalgorithmus ordnet auch jenen Alpentälern, die in ALADIN nicht ausreichend aufgelöst werden, realistische Werte zu. Observation correction: An den Messstationen werden die Differenzen zwischen dem "first guess" und der aktuellen Beobachtung gebildet und diese dreidimensional interpoliert. Bei der Gewichtung der Stationen in der Interpolation spielen sowohl deren räumliche Entfernung als auch die Stabilität der Atmosphäre eine Rolle. Das entstandene Differenzfeld wird als Korrektur zum "first guess" addiert. Das Ergebnis ist die INCA-Analyse. Im Falle des Windfeldes wird zusätzlich ein Algorithmus angewandt, der das Windfeld an die hochauflösende Topographie in INCA anpasst. Nowcast: Das in der Analyse berechnete Differenzfeld wird mit zeitlich abnehmendem Gewicht auch für die Korrektur der ALADIN-Prognose der nächsten Stunden verwendet. Bei der Temperaturprognose wird außerdem die Wirkung von Fehlern in der ALADIN Bewölkungsprognose (z.B. nicht erkannter Hochnebel) berücksichtigt und kompensiert. Bei jenen meteorologischen Feldern, die in INCA zweidimensional analysiert und prognostiziert werden (Bewölkung und Niederschlag), gliedert sich der Berechnungsablauf in folgende Schritte. Analysis: Stationsdaten werden mit Fernerkundungsdaten (Satellitendaten für Bewölkung, Radar für Niederschlag) algorithmisch kombiniert. Bei dieser Kombination wird die größere quantitative Genauigkeit der Stationsdaten und die bessere räumliche Auflösung der Fernerkundungsdaten genutzt. Die resultierende Analyse gibt an den Stationspunkten die dort gemessenen Werte wieder, und weist zwischen den Stationen die in den Fernerkundungsdaten enthaltenen Strukturen auf. Nowcast: Aus aufeinanderfolgenden Analysen werden mittels Korrelationsverfahren Verlagerungsvektoren ermittelt. Mit Hilfe dieser Vektoren wird die Lage der Bewölkung bzw. des Niederschlags in den nächsten Stunden abgeschätzt. Abbildungen: Beispiel einer 15-min INCA-Niederschlagsanalyse im Raum Salzburg/OÖ während des Hochwassers im August 2002. Aus der reinen Stationsinterpolation (Abbildung 1) und der Radarinformation (Abbildung 2) wird eine Synthese berechnet (Abbildung 3).
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