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Satellite Application Facility on Support to Operational Hydrology and Water Management

Abk.H-SAF
ThemenbereichEntwicklung und Berechnung von operationellen Produkten aus Satellitendaten (geostationär bzw. Polarbahnsatelliten) als wichtiger Input für hydrologische Modelle und den Katastrophenschutz
StatusDie einzelnen Produkte befinden sich zurzeit in der Entwicklungsphase im Rahmen eines 5-Jahresprojekts, Laufzeit: 2005-2010; bei Erfolg ist eine nachfolgende operationelle Phase vorgesehen.
AusgangssituationHydrologische Modellberechnungen, Vorhersage von Überflutungen und Dürren, benötigen als Input hochaufgelöste meteorologische Parameter, wie sie nur durch Satellitendaten geliefert werden können. Bis jetzt fehlten noch geeignete operationelle Produkte, die diesen Anforderungen genügen.
Projektziele
Feuchtesättigung des Bodens am 23.12.2004, gemessen vom ASAR-Instrument aufEnvisat (Testprodukt des zukünftigen H-SAF-Bodenfeuchteprodukts)
Feuchtesättigung des Bodens am 23.12.2004, gemessen vom ASAR-Instrument aufEnvisat (Testprodukt des zukünftigen H-SAF-Bodenfeuchteprodukts)
© ZAMG, TU Wien & ESA
Entwicklung und Berechnung von operationellen Produkten aus Satellitendaten (geostationär bzw. Polarbahnsatelliten), die als wichtiger Input für hydrologische Modelle dienen:

Analysen:
Niederschlagsrate und -phase (aus MW-Daten)
Niederschlagsrate und -phase (aus MW- und IR-Daten)
Kumulativer Niederschlag
Bodenfeuchte in der oberflächennahen Schicht
Bodenfeuchte in der Wurzelregion
Schneeerkennung mittels optischer Kanäle
Effektive Schneebedeckung mittels optischer und MW-Kanäle mit Hinweis auf feucht/trocken
Schnee-Wasser-Äquivalent mittels MW and Scatterometer

Vorhersagen (aus Daten numerischer Vorhersagemodellen berechnet, diese Produkte sollen in erster Linie als Back-up bei Datenausfall dienen):
Niederschlagsrate am Boden
Kumulativer Niederschlag
Bodenfeuchte
Schnee-Wasser-Äquivalent
MethodikBasierend auf Satellitendaten (geostationär: Meteosat-8, -9; Polarbahnsatellit: NOAA, ERS-1,-2,… in existierenden Prototypen, später dann Umstieg of MetOp-A) werden Algorithmen für die oben genannten Produkte entwickelt. Wo notwendig bzw. vorteilhaft werden auch andere Datenquellen miteinbezogen. Diese Algorithmen werden laufend einer Evaluierung unterzogen (Vergleich mit Bodenmessungen, genaue Methodik dazu noch in Entwicklung) und damit kontinuierlich verbessert, bis er den Vorgaben bezüglich Genauigkeit (und Zeitlichkeit) genügt.
ErgebnisseSoftware für die oben angeführten Produkte, Durchführung der operationellen Berechnung der Produkte (an der ZAMG wird die Bodenfeuchte-Generierung laufen) und Verteilung an hydrologische Dienste.
Projektbeginn09.2005
Projektendevorläufig bis 09.2010
Projektteam
Ansprechpartner Abteilung Fachgebiet E-Mail Telefon
Jann Alexander Dr.Fachabteilung Remote SensingLeitung +43 1 36026 2316
Zeiner Barbara Mag.Fachabteilung Remote SensingRemote Sensing +43 1 36026 2391
ProjektpartnerEumetsat, Servizio Meteorologico dell’Aeronautica, Dipartemento Protezione Civile, CNR, Universität Ferrara (Italien ist Host-Land der Hydrologie-SAF), ZAMG, Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung der TU Wien, ECMWF, FMI (Finnland), TU Helsinki, Finnish Environment Institute, TMSI, METU (beide Türkei), TU Instanbul, Royal Met. Inst. of Belgium, Meteo-France, CNRS, Deutsche Bundesanstalt für Gewässerkunde, Institute of Meteorology and Water Management (Polen), National Institute for Meteorology and Hydrology (Rumänien), OMSZ (Ungarn), SHMU (Slowakei)
Finanzierung50% Eumetsat, Rest Partnerinstitute (in variablen Prozentsätzen)