| Themenbereich | Phänologie, Klimatologie, Österreich | |
| Status | In Betrieb | |
| Zusammenfassung |
Die ZAMG betreibt seit ihrer Gründung im Jahr 1851 (mit Unterbrechungen) ein phänologisches Messnetz. In den letzten Jahren musste bedauerlicherweise ein Beobachterschwund hingenommen werden, so dass ein flächendeckendes Monitoring des Klima-Impacts auf die Tiere und Pflanzen in Hinkunft nicht mehr gewährleistet werden könnte. Es werden neue Wege beschritten, indem die ZAMG ein Webportal für alle Naturbegeisterten entwickelt hat, in dem jeder seine Beobachtungsdaten eingeben kann aber auch die „historischen“ phänologischen Daten der ZAMG allgemein zugänglich gemacht werden. | |
| Ausgangssituation | Die Beobachtungsdaten des phänologische Messnetzes der ZAMG, das nach dem 2. Weltkrieg neu gegründet wurde, gelangten einmal im Jahr per Post an die ZAMG, wo sie nach digitalisiert und nach erfolgter Datenkontrolle und notwendigenfalls Korrektur in die elektronische Datenbank eingepflanzt wurden. Damit standen die Beobachtungen frühestens am Ende der Vegetationsperiode zur Verfügung, ein laufendes Monitoring war nicht möglich. Zudem schrumpfte die Zahl der phänologischen Beobachtungsorte des Messnetzes der ZAMG von einem Höchststand von rund 300 auf etwa 100 im Jahr 2006. Um beide Probleme auf einen Schlag zu lösen, wurde das Webportal Phänologie geschaffen. | |
| Projektziele |
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| Methodik | Das Phänologie-Webportal auf der ZAMG – Homepage, das am 1. Juli 2006 seine Pforten öffnete, stellt nicht nur die Arbeitsweisen und Methoden der Phänologie vor und ruft zur Mitarbeit bzw. zum Beobachten auf, sondern präsentiert die gesamte (digitale) Phänologie Datenbank der ZAMG in anschaulicher Weise der interessierten Öffentlichkeit. Um seine persönlichen Beobachtungsdaten eingeben zu können, öffnet sich nach erfolgter Anmeldung ein übersichtliches Eingabeformular, zu allen zu beobachtenden Pflanzen und Phasen gibt es ein Erklärungsfenster. Die vollständige Beobachtungsanleitung des phänologischen Netzes der ZAMG (Weiß und Koch, 2000) ist selbstverständlich auch zum Downloaden. Die Pflanzen sind in drei Gruppen geteilt. Wildpflanzen, landwirtschaftliche Kulturpflanzen und Obst, des weiteren sind auch folgende tierphänologische Beobachtungen im Programm: Ankunft der Rauchschwalben und des Kuckucks sowie erste Beobachtungen von Insekten (Fuchsfalter, Zitronenfalter, Honigbiene, ), Almauf- Almabtrieb. Unmittelbar nach dem Speichern der Eingabe und einem Qualitycheck fließen die Daten in die Datenbank und werden damit auch sofort im Menüpunkt Auswertungen, Diagramme, Flashmaps eingebunden. Der registrierte Beobachter hat zu seinen eigenen Daten jederzeit Zugriff. | |
| Abwicklung | Internes Projekt der ZAMG | |
| Ergebnisse |
Zeitlicher Ablauf der Fliederblüte. Dargestellt sind die Abweichungen in Tagen vom österreichischen Mittel In den Flashmaps | |
| Website | zum Phänologie-Portal |