Magnetik
| Zusammenfassung | 
DI-Fluxgate Magnetometer zur Messung der magnetischen Deklination und Inklination. Meßpunkt im Vogelparadies im Seewinkel, Burgenland.
| Die Erfassung und Dokumentation des Magnetfeldes und dessen Schwankungen zählt zu den Kernaufgaben des Geomagnetischen Dienstes in Österreich.Die Intensität und die Richtung des Erdmagnetfeldes unterliegen örtlichen sowie zeitlichen Schwankungen. Eine der Hauptaufgaben des ÖGD ist es, diese Änderungen zu erfassen und zu dokumentieren. Das Wiener Geomagnetische Observatorium wurde als eines der ersten europäischen Observatorien im Jahre 1852 in Betrieb genommen. Seit 1954 werden die kontinuierlichen Analogaufzeichnungen der Komponenten des Erdmagnetfeldes am nunmehr vierten Standort des Observatoriums am Cobenzl bei Wien durchgeführt. Die Meßergebnisse werden von der ZAMG regelmäßig publiziert. |
| Ausgangssituation | Die Intensität und die Richtung des Erdmagnetfeldes unterliegen örtlichen sowie zeitlichen Schwankungen. Eine der Hauptaufgaben des ÖGD ist es, diese Änderungen zu erfassen und zu dokumentieren. Das Wiener Geomagnetische Observatorium wurde als eines der ersten europäischen Observatorien im Jahre 1852 in Betrieb genommen. Seit 1954 werden die kontinuierlichen Analogaufzeichnungen der Komponenten des Erdmagnetfeldes am nunmehr vierten Standort des Observatoriums am Cobenzl bei Wien durchgeführt. Die Meßergebnisse werden von der ZAMG regelmäßig publiziert. Nach nahezu 30 Jahren wurde wieder eine geomagnetische Landesaufnahme durchgeführt, also eine komplette magnetische Neuvermessung des österreichischen Bundesgebietes. |
| Projektziele | Die Kenntnis des erdmagnetischen Feldes dient nicht nur der Wissenschaft sondern auch praktischen Zwecken. Deklinationskarten werden z.B. für Navigationszwecke in der Schiff- und Luftfahrt herangezogen. Zusätzlich werden Weltkarten des Erdmagnetfeldes auf Basis der Meßergebnisse der weltweit in Betrieb befindlichen Observatorien hergestellt. |
| Abwicklung | 
Kreiselstation zur Bestimmung der geografischen Nordrichtung. Meßpunkt am Sölkpaß, Steiermark
| Von 1995 bis 1998 wurde an etwa 300 Punkten, die im Durchschnitt 20 km von einander entfernt sind, gemessen. Die Meßpunkte mußten dabei magnetisch ungestört sein, das heißt möglichst weit abseits besiedelter Gebiete liegen. Dies erforderte oft schwierige Anfahrten in unwirtlichen, bergigen Gegenden. Mit den modernen, hochempfindlichen Geräten wurde jeweils die magnetische Deklination (Abweichung der magnetischen von der geographischen Nord-Richtung) bestimmt, die magnetische Inklination (Neigung der Feldrichtung gegen die Horizontale), sowie die Gesamtintensität des erdmagnetischen Feldes. |
| Ergebnisse | Die Meßergebnisse werden von der ZAMG regelmäßig publiziert.
| Wien |
3° 12' |
| Eisenstadt |
3° 14' |
| St.Pölten |
3° 06' |
| Graz |
3° 00' |
| Linz |
2° 45' |
| Klagenfurt |
2° 42' |
| Salzburg |
2° 28' |
| Innsbruck |
2° 06' |
| Bregenz |
1° 37' |
Magnetische östliche Deklinationswerte für Jahresmitte 2010 (Die Kompaßnadel weist um den angegebenen Betrag in östliche Richtung gegenüber geographisch Nord)
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| Projektbeginn | 1852 |
| Projektteam |
| Ansprechpartner |
Abteilung |
Fachgebiet |
E-Mail |
Telefon | | Duma Gerald | ZAMG Wien/GEO | Geomagnetik |  | +43 1 36026 2503 | |
| Finanzierung | BMWF |
| Publikationen | Die Messreihen werden in den Jahrbüchern der ZAMG publiziert. |