Grenzüberschreit. Erdbeben-Messnetz für den Zivilschutz in Tirol (A) und Südtirol (I)
Abk.
FASTLINK-Tirol
Themenbereich
Seismisches Messnetz
Status
abgeschlossen
Zusammenfassung
Im Rahmen des Projektes wurden in Absprache mit dem italienischen Projektpartner neue Erdbebenmessstationen errichtet. Die Daten dieser Stationen stehen den Partnern in Echtzeit zur Verfügung. Damit wird die Auswertung von Erdbeben in diesem Bereich nicht nur erleichert sondern auch wesentlich verbessert.
Ausgangssituation
Es gab keine funktionierenden Messstationen südlich von Tirol. Ausserdem war en im Westen Tirols noch zu wenig Stationen installiert, um eine akzeptable Lokalisierung von Erdbeben - insbesondere im Grenzbereich zu Südtirol - zu gewährleisten.
Projektziele
Verbesserung der Lokalisierungsgenauigkeit von Erdbeben im Grenzbereich.
Methodik
Standortsuche - Stationstests - Errichtung der Stationen in Feichten, Reutte und Abfaltersbach, sowie in Südtirol.
Abwicklung
Projekterstellung gemeinsam mit der Tiroler Landesregierung und den Projektpartnern in Bozen. Entwicklung der Stationsgeometrie, Standortauswahl durch seismische Messungen in Tirol an einer Vielzahl möglicher Standorte, Auswahl von 3 Stationen, on-line Datenverbindung der ausgewählten Standorte technisch geklärt, Planung u. Systementwicklung für das grenzüberschreitende seismische Überwachungssystem Tirol-Südtirol, Konstruktion von speziellen Alu-Gehäusen für den Einbau der Stationen in die Stollenanlagen
Ergebnisse
Heute sind die beiden Messysteme vernetzt und alle Partner können auf die Daten gleich zugreifen. Dies dient vor allem dem Zivilschutz, der nun eine viel bessere Information erhält.