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  <title>Umwelt News</title>
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      Umwelt News
    
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  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/transport-von-saharastaub-zum-sonnblick">
    <title>Transport von Saharastaub zum Sonnblick</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/transport-von-saharastaub-zum-sonnblick</link>
    <description>Analyse von erhöhten Staubkonzentrationen am Sonnblick im April 2013</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Um den 27. April und von 30. April bis 2. Mai wurden von der Technischen Universit&auml;t Wien am Sonnblick deutlich erh&ouml;hte Staubkonzentrationen gemessen (Abbildung 1 links). Der Gehalt der Luft an Staubteilchen mit einem Durchmesser gr&ouml;&szlig;er als 2,5 &micro;m (1 &micro;m ist ein Millionstel Meter) war an diesen Tagen besonders hoch (blaue Kurve in Abbildung 1 rechts), was ein Hinweis f&uuml;r Saharastaub sein k&ouml;nnte.</p>
<p><dl style="width:400px;" class="image-inline captioned">
<dt><a rel="lightbox" href="/cms/de/images/umwelt/saharastaub-sonnblick"><img src="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/umwelt/saharastaub-sonnblick/@@images/d596c1f6-60cb-42ed-b36a-6c28a538ba4e.png" alt="Saharastaub Sonnblick" title="Saharastaub Sonnblick" height="117" width="400" /></a></dt>
 <dd class="image-caption" style="width:400px;">Abbildung 1links: Staubkonzentration in Millionstel Gramm pro Kubikmeter Luft (µg/m3)rechts: Zahl der Staubteilchen pro Kubikzentimeter Luft (1/cm3), gemessen mit zwei unterschiedlichen Messgeräten; die obere Kurve in der rechten Abbildung (blau, linke Skala) entspricht Staubteilchen mit einem Durchmesser, der typisch für Saharastaub ist. Einen auffällig anderen Verlauf zeigt die Zahl der Kondensationskerne (grün, rechte Skala), da sogar bei Saharastaubereignissen die Zahl der viel kleineren Partikel bei weitem überwiegt.</dd>
</dl></p>
<p>Zur Kl&auml;rung der Ursache der hohen Staubbelastung wurde die Herkunft der Luftmassen mittels operationell berechneter Trajektorien und mit einem &bdquo;Ausbreitungsmodell&ldquo; analysiert.</p>
<p>Trajektorien beschreiben den Weg, den ein Luftteilchen in einem gegebenen Zeitraum zur&uuml;cklegt. R&auml;umliche und zeitliche &Auml;nderungen der Windverh&auml;ltnisse werden dabei ber&uuml;cksichtigt. Die Berechnungen wurden mit dem Modell FLEXTRA (Stohl, A., 1998: Computation, accuracy and applications of trajectories - a review and bibliography. Atmos. Environ. 32, 947-966), basierend auf den Windfeldern des Europ&auml;ischen Zentrums f&uuml;r Mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) durchgef&uuml;hrt. Im vorliegenden Fall wurde auf diese Weise die Luft am Sonnblick alle 3 Stunden 4 Tage lang zur&uuml;ck verfolgt.</p>
<p>Abbildung 2 zeigt beispielhaft f&uuml;r den 30. April 2013, als ein markanter Anstieg der Staubbelastung beobachtet wurde, einen Transport von Luft aus Nordafrika mit einer starken Str&ouml;mung aus S&uuml;d.</p>
<p><dl style="width:400px;" class="image-inline captioned">
<dt><a rel="lightbox" href="/cms/de/images/umwelt/sonnblicktrajektorien"><img src="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/umwelt/sonnblicktrajektorien/@@images/9a0a634d-60fc-42d1-b7f5-ec2f2040ee61.jpeg" alt="Sonnblicktrajektorien" title="Sonnblicktrajektorien" height="344" width="400" /></a></dt>
 <dd class="image-caption" style="width:400px;">Abbildung 2: Die Trajektorien zeigen die Herkunft der Luft am Sonnblick für den 30. April 2013. Ankunftszeit der Luft am Sonnblick: alle 3 Stunden. Die Einfärbung zeigt die Höhe der Trajektorien: Blaue Einfärbung bedeutet Luft aus Bodennähe, rot Luft aus über 2.000 m Höhe.</dd>
</dl></p>
<p>Die Wetterkarte vom 25. April 2013 zeigt schon 5 Tage vor dem neuerlichen Anstieg der Staubbelastung markanten Tiefdruckeinfluss &uuml;ber Nordafrika (Abbildung 3), wodurch offensichtlich Staub bis in gro&szlig;e H&ouml;hen aufgewirbelt wurde.</p>
<p><dl style="width:400px;" class="image-inline captioned">
<dt><a rel="lightbox" href="/cms/de/images/umwelt/wetterkarte"><img src="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/umwelt/wetterkarte/@@images/eaa14c5e-59e2-419f-acb2-608142a4d9fe.png" alt="Wetterkarte" title="Wetterkarte" height="288" width="400" /></a></dt>
 <dd class="image-caption" style="width:400px;">Abbildung 3: Wetterkarte vom 25. April 2013, 00:00 UTC</dd>
</dl></p>
<p>Die Berechnungen mit dem Ausbreitungsmodell FLEXPART (Stohl, A., C. Forster, A. Frank, P. Seibert, and G. Wotawa, 2005: Technical note: The Lagrangian particle dispersion model FLEXPART version 6. 2, Atmos. Chem. Phys., 5, 2461&ndash; 2474) best&auml;tigen den vermuteten Transport von Saharastaub. Mit diesem Modell wird jeweils nicht nur ein Luftteilchen, sondern eine Vielzahl von Luftteilchen zur&uuml;ckverfolgt. Zudem wird &ndash; anders als bei Trajektorien, die nur die Str&ouml;mungsverh&auml;ltnisse ber&uuml;cksichtigen &ndash; auch der vertikale Luftaustausch z.B. durch Thermik ber&uuml;cksichtigt. Die Verteilung der &bdquo;Luftteilchen&ldquo; 5 Tage vor ihrem Eintreffen am 30. April am Sonnblick, also zeitgleich mit der in Abbildung 3 dargestellten Wetterlage, ist aus Abbildung 4 ersichtlich. Sie best&auml;tigt, dass Luftmassen aus der Sahara, teilweise aus dem Bereich mit Tiefdruckt&auml;tigkeit, den Sonnblick erreicht haben.</p>
<p><dl style="width:400px;" class="image-inline captioned">
<dt><a rel="lightbox" href="/cms/de/images/umwelt/sonnblick-srs-felder"><img src="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/umwelt/sonnblick-srs-felder/@@images/cb49577d-ed2f-4959-a237-c830b3c94a5d.png" alt="Sonnblick SRS Felder " title="Sonnblick SRS Felder " height="155" width="400" /></a></dt>
 <dd class="image-caption" style="width:400px;">Abbildung 2: Herkunft der Luft aus einer Höhe zwischen 10 und 11 km 27 Stunden (links), 24 Stunden (Mitte) und 21 Stunden (rechts) vor Eintreffen am Sonnblick. Gelbe und rote Einfärbung zeigt an, dass aus diesen Bereichen große Luftmengen zum Sonnblick herabgeführt wurden.</dd>
</dl></p>
<p>Der St&ouml;rungseinfluss &uuml;ber der Sahara hielt noch bis zum 26. April an. An dessen Vorderseite wurde bis Anfang Mai staubreiche Saharaluft in Richtung Alpen gef&uuml;hrt. Der Saharastaub machte sich nicht nur am Sonnblick, sondern auch an tiefer gelegenen Regionen bemerkbar: Erh&ouml;hte Feinstaubkonzentrationen (PM10 und PM2,5) traten am 26. April sowie zwischen 30. April und 2. Mai gro&szlig;fl&auml;chig in &Ouml;sterreich auf (<a href="http://luft.umweltbundesamt.at/pub/gmap/start.html">http://luft.umweltbundesamt.at/pub/gmap/start.html</a>), unter anderem an den im Mittelgebirge gelegenen Hintergrundmessstellen Vorhegg (K&auml;rnten) und Z&ouml;belboden (Ober&ouml;sterreich). Der Ferntransport von Saharastaub d&uuml;rfte wesentliche Beitr&auml;ge zu den an mehreren Messstellen festgestellten &Uuml;berschreitungen des PM10-Grenzwerts laut Immissionsschutzgesetz - Luft am 1. und 2. Mai beigesteuert haben.</p>
<p>Die Auswertungen zeigen die gro&szlig;e Bedeutung der Messungen am Sonnblick Observatorium f&uuml;r das Verst&auml;ndnis der Schadstoffbelastung auch in tiefer gelegenen Regionen.</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Einpfleger UMW</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-05-17T08:15:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/copy2_of_ueberschreitung-der-ozon-informationsschwelle-nach-immissionsschutzgesetz-luft-am-sonnblick">
    <title>Überschreitung der Ozon-Informationsschwelle nach Immissionsschutzgesetz Luft  am Sonnblick</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/copy2_of_ueberschreitung-der-ozon-informationsschwelle-nach-immissionsschutzgesetz-luft-am-sonnblick</link>
    <description>Die Ursache der Ozonspitze wurde mit Hilfe von Ausbreitungsmodellen analysiert.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p style="text-align: justify; ">Am 25. April 2013 wurde am Sonnblick eine markante Ozonspitze gemessen. Mit einer Konzentration von 91,6 ppb als Halbstundenmittelwert war dies die 5.-h&ouml;chste Ozonkonzentration in der knapp 24-j&auml;hrigen Messreihe am Sonnblick (Messbeginn: 18. 9. 1989). Der sich daraus ergebende Einstundenmittelwert lag bei 183&nbsp;&micro;g/m&sup3;, womit am Sonnblick die Informationsschwelle gem&auml;&szlig; Ozongesetz &uuml;berschritten wurde. Die bisher h&ouml;chste Ozonkonzentration wurde mit 101,7 ppb im August 2003 gemessen, gefolgt von 95,0 ppb (Juni 1999), 94,3 ppb (April 1998) und 93,9 ppb (Juli 1993).</p>
<p style="text-align: justify; ">Zur Kl&auml;rung der Ursache der Ozonspitze wurde die Herkunft der Luftmassen mittels so genannter Trajektorien und mit einem &bdquo;Ausbreitungsmodell&ldquo; analysiert.</p>
<p style="text-align: justify; ">Trajektorien beschreiben den Weg, den ein Luftteilchen in einem gegebenen Zeitraum zur&uuml;cklegt. R&auml;umliche und zeitliche &Auml;nderungen der Windverh&auml;ltnisse werden dabei ber&uuml;cksichtigt. Die Berechnungen wurden mit dem Modell FLEXTRA (Stohl, A., 1998: Computation, accuracy and applications of trajectories - a review and bibliography. Atmos. Environ. 32, 947-966), basierend auf den Windfeldern des Europ&auml;ischen Zentrums f&uuml;r Mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) durchgef&uuml;hrt. Im vorliegenden Fall wurde auf diese Weise die Luft am Sonnblick und an 5 Aufpunkten, gleichverteilt um den Sonnblick herum, alle 3 Stunden 10 Tage lang zur&uuml;ck verfolgt.</p>
<p style="text-align: justify; ">Die Trajektorien aus Abbildung 1 zeigen, dass - abgesehen von einer kurzen Periode mit Transport von Luft aus Bodenn&auml;he aus dem Bereich Ungarn bis Polen (blaue Einf&auml;rbung der Trajektorien) - Luft aus gro&szlig;er H&ouml;he, zum Teil aus mehr als 10 km H&ouml;he zum Sonnblick abgesunken ist (rote und schwarze Einf&auml;rbung).</p>
<p><dl style="width:294px;" class="image-inline captioned">
<dt><a rel="lightbox" href="/cms/de/images/umwelt/sonnblick-trajektorien"><img src="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/umwelt/sonnblick-trajektorien/@@images/90470c14-71e4-49b5-a520-60eb9b6db6de.jpeg" alt="Sonnblick Trajektorien" title="Sonnblick Trajektorien" height="300" width="294" /></a></dt>
 <dd class="image-caption" style="width:294px;">Abbildung 1: 240-stündige Rückwärtstrajektorien für Sonnblick für 25. April 2013. Die Trajektorien zeigen den Weg, den die Luft innerhalb eines Zeitraums von 10 Tagen vor Eintreffen am Sonnblick am 25. April 2013 zurückgelegt hat. Die Einfärbung zeigt die Höhe der Trajektorien: Blaue Einfärbung bedeutet Luft aus Bodennähe, rot Luft aus 7.000 m bis 9.000 m Höhe, violett Luft aus 10 km, schwarz: Luft aus mehr als 10 km Höhe.</dd>
</dl></p>
<p style="text-align: justify; ">Die Ergebnisse der Trajektorienberechnungen werden durch Simulationen mit dem Ausbreitungsmodell FLEXPART (Stohl, A., C. Forster, A. Frank, P. Seibert, and G. Wotawa, 2005: Technical note: The Lagrangian particle dispersion model FLEXPART version 6. 2, Atmos. Chem. Phys., 5, 2461&ndash; 2474) best&auml;tigt. Mit diesem Modell wird jeweils nicht nur ein Luftteilchen, sondern eine Vielzahl von Luftteilchen zur&uuml;ckverfolgt. Zudem wird &ndash; anders als bei Trajektorien, die nur die Str&ouml;mungsverh&auml;ltnisse ber&uuml;cksichtigen &ndash; auch der vertikale Luftaustausch z.B. durch Thermik ber&uuml;cksichtigt. Abbildung 2 zeigt die Verteilung der &bdquo;Luftteilchen&ldquo; zwischen 10 km und 11 km H&ouml;he f&uuml;r 21, 24 und 27 Stunden vor Eintreffen am Sonnblick. Hohe Werte (gelbe und rote Einf&auml;rbung), die Absinken von Luft aus dem genannten H&ouml;henbereich anzeigen, finden sich zun&auml;chst &uuml;ber dem Atlantik nahe Gr&ouml;nland, dann s&uuml;d&ouml;stlich von Island und danach &uuml;ber dem Europ&auml;ischen Kontinent.</p>
<p><dl style="width:400px;" class="image-inline captioned">
<dt><a rel="lightbox" href="/cms/de/images/umwelt/sonnblick-srs-felder"><img src="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/umwelt/sonnblick-srs-felder/@@images/cb49577d-ed2f-4959-a237-c830b3c94a5d.png" alt="Sonnblick SRS Felder " title="Sonnblick SRS Felder " height="155" width="400" /></a></dt>
 <dd class="image-caption" style="width:400px;">Abbildung 2: Herkunft der Luft aus einer Höhe zwischen 10 und 11 km 27 Stunden (links), 24 Stunden (Mitte) und 21 Stunden (rechts) vor Eintreffen am Sonnblick. Gelbe und rote Einfärbung zeigt an, dass aus diesen Bereichen große Luftmengen zum Sonnblick herabgeführt wurden.</dd>
</dl></p>
<p style="text-align: justify; ">Die Wetterlage am 25. April war gekennzeichnet durch ein bis in gro&szlig;e H&ouml;hen reichendes Tiefdruckgebiet &uuml;ber dem Mittelmeer. Im Bereich solcher Tiefdruckgebiete kommt es h&auml;ufig zu Luftaustausch zwischen der Troposph&auml;re (das ist jener Bereich der Atmosph&auml;re, in dem sich das Wettergeschehen abspielt und der sich je nach Jahreszeit und geografischer Breite bis in eine H&ouml;he von 8 &ndash; 18 km H&ouml;he erstreckt) und der dar&uuml;ber befindlichen Stratosph&auml;re. Der Ozongehalt ist in der Stratosph&auml;re weit gr&ouml;&szlig;er als in der darunter befindlichen Troposph&auml;re. Die Analysen der ZAMG legen nahe, dass die Ozonspitze am Sonnblick am 25. April 2013 auf einen Transport ozonreicher Luftmassen aus der Stratosph&auml;re zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Erh&ouml;hte Ozonwerte an zahlreichen anderen Messstellen in &Ouml;sterreich legen nahe, dass auch tiefer gelegene Regionen n&ouml;rdlich und &ouml;stlich der Alpen von ozonreicher stratosph&auml;rischer Luft erreicht wurden, allerdings mit geringer Ozonkonzentration als am Sonnblick.</p>
<p style="text-align: justify; ">Die Auswertungen zeigen die gro&szlig;e Bedeutung der Messungen am Sonnblick Observatorium f&uuml;r das Verst&auml;ndnis der Schadstoffbelastung auch in tiefer gelegenen Regionen.</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Einpfleger UMW</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-05-07T07:55:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/neue-generation-von-luftqualitaetsvorhersagemodellen-an-der-zamg">
    <title>Neue Generation von Luftqualitätsvorhersagemodellen an der ZAMG</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/neue-generation-von-luftqualitaetsvorhersagemodellen-an-der-zamg</link>
    <description>Derzeit wird an der ZAMG ein Luftqualitätsvorhersagemodell der "nächsten Generation" implementiert.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Die Luftg&uuml;te ist eine Schl&uuml;sselgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r das Wohlbefinden und die Lebensqualit&auml;t der Bev&ouml;lkerung. Als wetterbezogene Dienstleistung dient die Luftqualit&auml;tsvorhersage der ZAMG einerseits der Information sowie im Fall hoher Belastungswerte der Warnung der Bev&ouml;lkerung und erm&ouml;glicht andererseits die Bewertung der Wirksamkeit von Ma&szlig;nahmen zur Reduktion der Belastung durch Luftschadstoffe.</p>
<p>Bei der Modellierung und Vorhersage von Luftschadstoffen ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass die vorherrschenden meteorologischen Bedingungen die chemische Zusammensatzung der Atmosph&auml;re stark beeinflussen, aber auch umgekehrt hat z.B. die Verteilung von Aerosolen einen Einfluss auf das Wettergeschehen (Niederschlag und Strahlung):</p>
<p><img src="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/umwelt/air-quality-and-the-climate-system" alt="Neue Generation von Luftqualitätsvorhersagemodellen an der ZAMG" class="image-inline" title="Neue Generation von Luftqualitätsvorhersagemodellen an der ZAMG" /></p>
<p>&copy; AQMEII (http://aqmeii-eu.wikidot.com/)</p>
<p>Die Modellentwicklung auf dem Gebiet der Luftqualit&auml;tsvorhersage ist in den letzten Jahren aufgrund der steigendenden Computerressourcen rasant vorangegangen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Modelle, welche die Wechselwirkungen zwischen Meteorologie und Luftchemie ber&uuml;cksichtigen. Im Rahmen der EU <b>COST Aktion ES 1004 &ldquo;European framework for online integrated air quality and meteorology modelling (EuMetChem, http://eumetchem.info/)&rdquo;</b> befassen sich Experten aus ganz Europa mit einer neuen Generation von Modellen zur Vorhersage der Luftqualit&auml;t. An der ZAMG wird das Modell WRF/Chem verwendet, in welchem die Simulation der Luftqualit&auml;t direkt in einem Wettervorhersagemodell integriert ist.</p>
<p>Die ZAMG als offizieller Vertreter &Ouml;sterreichs koordiniert bei dieser COST-Aktion im Rahmen einer gro&szlig;angelegten Evaluierungsstudie die Modellgruppen aus Europa. Schwerpunkt der Studie sind Nachrechnungen von Aerosolepisoden, wie z.B. die gro&szlig;fl&auml;chigen Waldbr&auml;nde in Russland, Saharastaubtransporte nach Europa oder der Ausbruch des Eyjafjallaj&ouml;kull, die die &Ouml;ffentlichkeit im Jahr 2010 in Atem gehalten haben. Ziel ist dabei, die Vorhersage von Luftschadstoffen zu verbessern. Da die Berechnungen derartiger Vorhersagemodelle sehr rechenintensiv sind, wird das Modellsystem auf dem neuen Hochleistungsrechner der ZAMG betrieben.</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Einpfleger UMW</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-04-02T08:58:27Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/zamg-bei-bundesweiter-strahlenschutzuebung-intrex-12">
    <title>ZAMG bei bundesweiter Strahlenschutzübung INTREX 12</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/zamg-bei-bundesweiter-strahlenschutzuebung-intrex-12</link>
    <description>Österreichweite Strahlenschutzübung von 22. bis 29. Oktober. ZAMG versorgt staatliches Krisenmanagement mit Ausbreitungsprognosen.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p class="western"><b>&Ouml;sterreichweite Strahlenschutz&uuml;bung von 22. bis 29. Oktober. ZAMG versorgt staatliches Krisenmanagement mit Ausbreitungsprognosen.</b></p>
<p class="western">Innenministerium und Lebensministerium haben den gesetzlichen Auftrag, in angemessenen Zeitabst&auml;nden Notfall&uuml;bungen im Strahlenschutz abzuhalten. Bei der bundesweiten Strahlenschutz&uuml;bung INTREX 12 (integrated radiation exercise) von 22. bis 29. Oktober stand das Zusammenwirken der zust&auml;ndigen Stellen auf Bundes- und Landesebene im Vordergrund.</p>
<p class="western">&Uuml;bungsannahme war ein Zwischenfall in einem grenznahen Kernkraftwerk n&ouml;rdlich von &Ouml;sterreich. Wie auch im Realfall vorgesehen, simulierte die Zentralanstalt f&uuml;r Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) die infolge des angenommenen &Uuml;bungswetters zu erwartende Verlagerung radioaktiv kontaminierter Luftmassen. Dar&uuml;ber hinaus versorgten die Meteorologinnen und Meteorologen das staatliche Krisenmanagement mit weiteren Angaben &uuml;ber die voraussichtliche Wetterentwicklung.</p>
<p class="western">Neben den Messungen des Strahlenfr&uuml;hwarnnetzes bilden diese Informationen wesentliche Grundlagen f&uuml;r die Lagebewertungen und die Ma&szlig;nahmenplanung gem&auml;&szlig; Strahlenalarmplan. Durch diese Mess- und Prognosesysteme wird wertvolle Zeit f&uuml;r die Vorbereitung und Umsetzung von Ma&szlig;nahmen zum Schutz der Bev&ouml;lkerung gewonnen.</p>
<h3><b>Auswirkungen noch vor Eintreffen der radioaktiven Wolke absch&auml;tzen<br /></b></h3>
<p class="western">Bei Ereignissen, bei denen gr&ouml;&szlig;ere Mengen an radioaktiven Substanzen in die Atmosph&auml;re freigesetzt werden k&ouml;nnen, wie zum Beispiel bei schweren Kernkraftwerksunf&auml;llen, spielen die Verfrachtung der radioaktiv kontaminierten Luftmassen und die weitere Wetterentwicklung eine entscheidende Rolle. Beispielsweise f&uuml;hren Regen oder Schneefall in den betroffenen Regionen zu einer deutlich h&ouml;heren radiologischen Belastung.</p>
<p class="western">Durch den Einsatz von Entscheidungshilfesystemen k&ouml;nnen im Lebensministerium auf Basis der Modellrechnungen und Wettervorhersagen in der Fr&uuml;hphase eines radiologischen Notfalls erste Absch&auml;tzungen &uuml;ber die Auswirkungen auf die Bev&ouml;lkerung und die Umwelt vorgenommen werden, noch vor dem tats&auml;chlichen Eintreffen der radioaktiv kontaminierten Luftmassen und dem Vorliegen von Messergebnissen aus der automatischen Umwelt&uuml;berwachung.</p>
<h3><b>Abl&auml;ufe an ZAMG werden regelm&auml;&szlig;ig geprobt</b></h3>
<p class="western">F&uuml;r die Meteorologinnen und Meteorologen der ZAMG geh&ouml;rt diese Art von Notfall&uuml;bungen zur Routine. Kathrin Baumann-Stanzer von der ZAMG: &bdquo;Simulationen mit dem Krisenmodellsystem TAMOS sowie die st&ouml;rfallbezogene Wetterberatung in Kooperation mit dem Lebensministerium werden bei uns w&ouml;chentlich geprobt, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt&ldquo;.</p>
<p class="western">-------</p>
<h2 class="western">Web-Links</h2>
<p align="LEFT" class="western"><span><span><span><span><b><span>Allgemeine Informationen der ZAMG:</span></b></span></span></span><span><span><span><span><span><br /></span></span></span></span></span><span><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.zamg.at/"><span><span><span>www.zamg.at</span></span></span></a></span></span><span><span><span><span><span> </span></span></span></span></span><span><span><span><span><span>und </span></span></span></span></span><span><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.facebook.com/zamg.at"><span><span><span>www.facebook.com/zamg.at</span></span></span></a></span></span><span><span><span><span><span> </span></span></span></span></span></span></p>
<p align="LEFT" class="western"><span><span><span><b><span>Modellsystem TAMOS f&uuml;r Krisenfallvorsorge:</span></b></span></span></span><span><span><span><span><span><br /></span></span></span></span></span><span><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/krisenfallvorsorge/nukleare-stoerfaelle/krisenfallvorsorge-und-krisenfallberatung">www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/krisenfallvorsorge/nukleare-stoerfaelle/krisenfallvorsorge-und-krisenfallberatung</a></span></span></p>
<p align="LEFT" class="western"><span><span><span><b><span>Lebensministerium - Strahlenfr&uuml;hwarnsystem und &Uuml;berwachung:</span></b></span></span></span><span><span><span><span><span><br /></span></span></span></span></span><span><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.lebensministerium.at/umwelt/strahlen-atom/strahlenschutz/strahlen-warn-system.html">www.lebensministerium.at/umwelt/strahlen-atom/strahlenschutz/strahlen-warn-system.html</a></span></span></p>
<p align="LEFT"><span><span><span><span><b><span>Innenministerium - Zivilschutz in &Ouml;sterreich:</span></b></span></span></span><span><span><span><span><span><br /></span></span></span></span></span><span><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bmi.gv.at/cms/bmi_zivilschutz/"><span><span><span>www.bmi.gv.at/cms/bmi_zivilschutz/</span></span></span></a></span></span></span></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Thomas Wostal</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-10-29T08:17:05Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/cost-es1006-meeting-wien-2012">
    <title>COST ES1006 Meeting,Wien 2012</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/cost-es1006-meeting-wien-2012</link>
    <description>COST ES100, Working Group Meeting and 5-th Management Committee Meeting
Wien, 2/4.10.2012</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p style="text-align: justify; ">Die COST-Aktion ES1006 (&ldquo;Evaluation, improvement and guidance for the use of local-scale emergency prediction and response tools for airborne hazards in built environments&rdquo;) besch&auml;ftigt sich mit der kleinr&auml;umigen Modellierung von toxischen Gasen, welche bei Unf&auml;llen freigesetzt werden &ndash; beispielsweise bei Industrieunf&auml;llen oder Terroranschl&auml;gen in St&auml;dten. &nbsp;Das 5. Management Kommissions- (MC) und Arbeitsgruppentreffen von der COST-Aktion (www.elizas.eu) hat &nbsp;vom 2. bis zum 4. Oktober 2012 an der ZAMG in Wien stattgefunden. Die COST Aktion stellt eine erste l&auml;nder&uuml;bergreifende Vernetzung europ&auml;ischer Institutionen zur Zusammenarbeit, Koordinierung und Harmonisierung wissenschaftlicher Bem&uuml;hungen hinsichtlich der Gefahrenabsch&auml;tzung und &ndash;Reduktion von kleinr&auml;umigen luftgetragenen Gef&auml;hrdungen dar. Im Rahmen der Aktion ist die Durchf&uuml;hrung einer Modellevaluierung mithilfe von Tunnelmessungen geplant. &Uuml;ber 35 Teilnehmer aus Europa und Japan diskutierten &uuml;ber die notwendigen Vorbereitungen des Testdatensatzes und die unterschiedlichen Modellanforderungen f&uuml;r die Modellevaluierung. Die Liste mit den beteiligten Modellen wurde aktualisiert und erg&auml;nzt. Die ZAMG wird sich an der Modellevaluierung mit Simulationen durch die folgenden Gau&szlig; und Lagrange Modelle beteiligen: TRACE, ALOHA, LASAT, GRAL. W&auml;hrend der Veranstaltung haben die Leiter der 3 Arbeitsgruppen (Working Groups) in der Aktion &uuml;ber den Ablauf der bisherigen Arbeiten berichtet, sowie die Details f&uuml;r die zuk&uuml;nftigen Aufgaben festgelegt. Interessante Ergebnisse von den bisherigen T&auml;tigkeiten der &nbsp;Arbeitsgruppe 3, in welcher auch die ZAMG haupts&auml;chlich beteiligt ist, sind Auswertungen von Frageb&ouml;gen &uuml;ber den aktuellen Stand der Modellanwendungen in verschiedenen europ&auml;ischen L&auml;ndern (wurde an die Entscheidungstr&auml;ger und Einsatzkr&auml;fte in allen beteiligten COST Aktion L&auml;ndern ausgesendet), und&nbsp; der Entwurf einer &nbsp;&bdquo;Best Practice Guideline&ldquo;. Ein weiterer Schwerpunkt in den Diskussionen war die bestm&ouml;gliche Aufbereitung der Modelergebnisse &nbsp;f&uuml;r Einsatzkr&auml;fte bzw. die Entscheidungstr&auml;ger.</p>
<p style="text-align: justify; "><img src="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/umwelt/news/cost-es1006-meeting-wien-2012/@@images/2f3a5209-41de-4d74-b55d-946cf9852a05.jpeg" alt="COST ES1006 Meeting,Wien 2012" class="image-inline captioned" title="COST ES1006 Meeting,Wien 2012" /></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Einpfleger UMW</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-10-08T12:35:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/ozonvorhersagen-an-der-zamg">
    <title>Ozonvorhersagen an der ZAMG</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/ozonvorhersagen-an-der-zamg</link>
    <description>Die ZAMG erstellt zusammen mit der Universität für Bodenkultur Wien  tägliche Vorhersagen von bodennahem Ozon.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>In den warmen Sommermonaten kommt es in Österreich alljährlich zu erhöhten bodennahen Ozonkonzentrationen. Im Gegensatz zum Ozon in höheren Luftschichten, wo es uns vor schädlicher UV-Strahlung schützt, ist bodennahes Ozon ein Reizgas welches die menschliche Lungenfunktion beeinträchtigen kann. Auch bei manchen Pflanzenarten führen kurzfristig erhöhte Ozonkonzentrationen zu Schädigungen der Blattorgane und bei langfristiger Belastung treten Wachstums- und Ernteverluste auf.</p>
<p>Die Vorhersagen werden im Auftrag  der Ämter der Landesregierungen für Wien, Niederösterreich und Burgenland durchgeführt. Bei Überschreitungen der Grenzwerte von Ozon (Informations- und Alarmschwelle) wird die Bevölkerung umgehend informiert. Die täglichen Vorhersagen für den aktuellen und den folgenden Tag finden sie im Internet auf den folgenden Seiten:</p>
<p><a class="external-link" href="http://www.numbis.at/auswertungen/o3prognose.html"><i>Niederösterreich</i></a></p>
<p><a class="external-link" href="http://www.burgenland.at/natur-umwelt/luftguete/ozonprognose"><i>Burgenland</i></a></p>
<p>Informationen zum Luftqualitätsvorhersagemodell der ZAMG finden Sie auf <a href="http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/umweltforschung/luftqualitaetsvorhersagen" class="internal-link"><span class="internal-link">hier</span></a>.</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Einpfleger UMW</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-07-06T09:25:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/giftgasunfaelle-in-staedten-2013-fachleute-diskutieren-ueber-kleinraeumige-stoerfallmodelle">
    <title>COST ES1006 Workshop, Hamburg 2012</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/giftgasunfaelle-in-staedten-2013-fachleute-diskutieren-ueber-kleinraeumige-stoerfallmodelle</link>
    <description>Giftgasunfälle in Städten – Fachleute diskutieren über kleinräumige Störfallmodelle</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p style="text-align: justify; ">Im Rahmen einer von der EU finanzierten vierj&auml;hrigen Forschungsaktion (COST ES1006, www.elizas.eu) hat am 31.Mai an der Universit&auml;t Hamburg ein erster Workshop &uuml;ber die kleinr&auml;umige Modellierung st&ouml;rfallbedingter Gase &ndash; beispielsweise bei Chemieunf&auml;llen oder Terroranschl&auml;gen in St&auml;dten - unter Mitwirkung der ZAMG stattgefunden.</p>
<p style="text-align: justify; ">Im Fall einer solchen gef&auml;hrlichen Gasfreisetzung ist in dicht verbauten Gebieten in k&uuml;rzester Zeit eine gro&szlig;e Anzahl von Personen betroffen. Das Krisenmanagement ben&ouml;tigt sehr rasche, realistische Vorhersagen &uuml;ber jene Bereiche, die beispielsweise durch Warnungen (Sirenen, Lautsprecher) aufgefordert werden m&uuml;ssen, in geschlossenen Geb&auml;uden Schutz zu suchen oder &uuml;ber Gebiete, in welchen Evakuierungsma&szlig;nahmen erforderlich sind.&nbsp; Komplexe Geb&auml;udestrukturen beeinflussen die Str&ouml;mungsverh&auml;ltnisse in der Stadt und ver&auml;ndern wesentlich die Verlagerung einer toxischen oder radioaktiven Wolke. Dies stellt hohe Anforderungen an die Verfahren zur Simulation der Giftgaswolke und zur Vorhersage der Gefahrenbereiche.</p>
<p style="text-align: justify; ">Fachleute aus Wissenschaft und Praxis (Einsatzkr&auml;fte, Krisenmanagement) berichteten &uuml;ber Methoden zur Vorhersage der Ausbreitung einer Giftgaswolke und Erfahrungen aus kleineren und gr&ouml;&szlig;eren St&ouml;rfallereignissen. &nbsp;&Uuml;ber 40 Teilnehmer aus Europa, Japan und der USA diskutieren &uuml;ber Verbesserungsm&ouml;glichkeiten in der St&ouml;rfallausbreitungsmodellierung, Aufgaben f&uuml;r die wissenschaftliche Forschung und &uuml;ber Anforderungen an die Praxistauglichkeit der Modelle.</p>
<p style="text-align: justify; ">Beispiele aus der Praxis zeigten Unsicherheiten in der Interpretation von Modellvorhersagen und Probleme in der Zusammenarbeit von Einsatzkr&auml;ften unterschiedlicher Organisationen oder L&auml;nder aufgrund nicht kompatibler Methoden und Materialien.</p>
<p style="text-align: justify; ">Ein weiterer internationaler Erfahrungsaustausch, verbesserte Kommunikation und Kooperation &uuml;ber die Landesgrenzen hinweg wurden von allen Beteiligten des Workshops als sehr wichtig hervorgehoben.</p>
<p style="text-align: left; "><dl style="width:400px;" class="image-inline captioned">
<dt><a rel="lightbox" href="/cms/de/images/umwelt/news/cost-es1006-workshop-in-hamburg"><img src="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/umwelt/news/cost-es1006-workshop-in-hamburg/@@images/9b6bc885-cd88-4c0a-b569-55c5ee1e4831.jpeg" alt="COST ES1006, Workshop in Hamburg" title="COST ES1006, Workshop in Hamburg" height="265" width="400" /></a></dt>
 <dd class="image-caption" style="width:400px;">Teilnehmer  und Teilnehmerinnen des Workshops (3. und 4. von li.: K. Baumann-Stanzer und S. Stenzel, ZAMG) © zmaw</dd>
</dl></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Einpfleger UMW</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-06-06T11:40:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/luftqualitaetskonferenz-2012-athen">
    <title>Luftqualitätskonferenz 2012, Athen</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/luftqualitaetskonferenz-2012-athen</link>
    <description>Die internationale Luftqualitätskonferenz, hat zwischen dem 19. und 23. März 2012 in Athen stattgefunden. </description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p style="text-align: justify; ">Im Rahmen der Konferenz diskutierten 240 Wissenschafterinnen und Wissenschafter aus 47 Ländern über neue Wege zur Verbesserung der Luftqualität und über die zu erwartenden Änderungen aufgrund des Klimawandels. Die ZAMG ist an der Weiterentwicklung und Verfeinerung hoch aufgelöster Luftqualitäts-Vorhersagen für einen Zeitraum von bis zu 3 Tagen führend beteiligt. Damit können z. B. für den Raum Wien Tage mit Grenzwertüberschreitungen für Ozon oder Feinstaub vorhergesagt werden. Weitere für die Zentralanstalt wichtige Entwicklungen liegen auf den Gebieten der Messtechnik und der Ausbreitung von Geruchsstoffen in der Atmosphäre. Für Ceilometer, die Lichtimpulse senkrecht in die Atmosphäre aussenden, die an Aerosolen zurückgestreut werden, wurde eine neue Software entwickelt, mit der die so genannte Mischungshöhe bestimmt werden kann, die angibt, wie hoch sich das für die Verdünnung von Schadstoffen verfügbare Luftvolumen erstreckt. Solche Daten sind für Ausbreitungsmodelle von großer Wichtigkeit. Für die Ausbreitung von Geruchsstoffen sind erweiterte Modellansätze mit Anwendungen im komplexen Gelände und eine Aktualisierung der österreichischen Richtlinie zur Geruchsausbreitung aus Stallungen in Diskussion; diese Entwicklungen wurden bei der Tagung von der ZAMG vorgestellt und erregten großes Interesse.</p>
<p style="text-align: justify; "><dl style="width:400px;" class="image-inline captioned">
<dt><a rel="lightbox" href="/cms/de/images/umwelt/news/air-quality-2012"><img src="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/umwelt/news/air-quality-2012/@@images/00579302-0dfd-401c-8d16-5234fdf16a8c.jpeg" alt="Air Quality 2012" title="Air Quality 2012" height="217" width="400" /></a></dt>
 <dd class="image-caption" style="width:400px;">(Quelle Air Quality 2012)</dd>
</dl></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Einpfleger UMW</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-04-13T09:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/besuch-der-abc-abwehrschule-an-der-zamg">
    <title>Besuch der ABC-Abwehrschule an der ZAMG</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/news/besuch-der-abc-abwehrschule-an-der-zamg</link>
    <description>Am Freitag, den 30.3.2012 besuchten Vertreter der Kaderfortbildung der ABC-Abwehrschule „Lise Meitner“ die ZAMG.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p style="text-align: justify; ">Am Programm standen Vorträge über Erdbeben, Vulkanismus, Tsunamis, die Tätigkeiten der ZAMG im Rahmen des Abkommens zum Verbot von Atomtest (CTBTO) sowie über die Luftschadstoffmodellierung im Nahbereich bei Giftgasunfällen bis zu großräumigem Transport radioaktiver Wolken bei nuklearen Störfällen oder der Simulation von Vulkanaschewolken. Im Anschluss wurde der Österreichische Erdbebendienst besucht sowie  das Vorhersagezentrum des Wetterdienstes.</p>
<p style="text-align: justify; ">Die interessierten Fragen und lebhafte Diskussion führten zu der gemeinsamen Hoffnung, auch zukünftig einen engen Erfahrungsaustausch im Rahmen von Besuchen, aber auch gemeinsamen Übungen zu Fragen des Katastrophenschutzes aufrecht zu erhalten.</p>
<p style="text-align: justify; "><dl style="width:400px;" class="image-inline captioned">
<dt><a rel="lightbox" href="/cms/de/images/umwelt/news/besuch-der-abc-abwehrschule-an-der-zamg"><img src="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/umwelt/news/besuch-der-abc-abwehrschule-an-der-zamg/@@images/d09c1642-8694-4d4f-b8d8-c21303f020ce.jpeg" alt="Besuch der ABC-Abwehrschule an der ZAMG" title="Besuch der ABC-Abwehrschule an der ZAMG" height="288" width="400" /></a></dt>
 <dd class="image-caption" style="width:400px;">v.l.n.r.: (vorne) OStWm Hutecek, VB/Hptm Dr. Reisinger, Obst Schuster (Kdt ABCAbwS), Doz. Dr. Lenhardt (ZAMG) OStWm Trimmel;(hinten) VB Krenn, Vzlt Rabl, FI Nutz, VB Schneider, VB Urech, Dr. Baumann-Stanzer (ZAMG), ADir Obstlt Richter, Mag. Skomorowski (ZAMG) © ZAMG </dd>
</dl></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Einpfleger UMW</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-04-13T09:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>





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