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Abteilungsleiter/in der Abteilung Klimaforschung

Zl.1682/17-1. An der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien ist eine Planstelle gemäß § 20 Abs.2 Ausschreibungsgesetz 1989 der Abteilungsleiterin/des Abteilungsleiters der Abteilung Klimaforschung (Vollzeit/40 Wochenstunden) ehestmöglich zu besetzen.

In den Aufgabenbereich dieses Arbeitsplatzes fallen insbesondere:

-        Leitung der Abteilung Klimaforschung

-        Interne Koordination der Fachabteilungen

-        Zusammenarbeit mit der DMM-Forschungskoordination sowie mit dem Kundenservice

-        Planung des Personal- und Ressourcen-Einsatzes, des Budgets sowie des Ergebnisses der Kostenrechnung (Einnahmen und Ausgaben)

-        Mitwirkung beim ZAMG-Qualitätsmanagement, Planung und Kontrolle von Prozessen

-        Mitwirkung bei der Strategieplanung sowie beim Erstellen des Arbeitsplanes, Erstellung von Monats- und Jahresberichten der Abteilung

-        Feststellung des Forschungs- und Entwicklungsbedarfes im Themenbereich Klima­forschung unter Berücksichtigung von Nutzeranforderungen, Erstellung von Roadmaps für die Forschung

-        gute Positionierung der Abteilung auf dem nationalen und internationalen Forschungsmarkt, Unterstützung der Einwerbung von Projektgeldern für die Forschung

-        eigene Forschungs- und Publikationstätigkeit

-        Planung der Publikationstätigkeit der Abteilung

-        Mitarbeit in nationalen und internationalen Kooperations- und Koordinationsgremien (z.B. CCCA, WMO, UNFCCC, IPCC)

 

Die Planstelle hat die Wertigkeit/Einstufung A1/3 bzw. v1/3.

Allgemeine Voraussetzungen für die Bewerbung sind:

-        abgeschlossenes Studium

-        freier Zugang der Bewerberin/des Bewerbers zum österreichischen Arbeitsmarkt

 

Zusätzliche Erfordernisse (obligatorisch):

-        Studium der Meteorologie oder verwandter Fächer, mit fachlichem Schwerpunkt in der Klimatologie

-        gute nationale und internationale Vernetzung im Themenbereich Klimaforschung

-        erwiesene Fähigkeit zur Planung, Einreichung und Durchführung von Verbundprojekten im Bereich der Klimaforschung, vorzugsweise größere internationale Projekte (z.B. EU FP7, EU H-2020, Copernicus, ESA)

-        vorherige Berufserfahrung in Leitungsfunktionen (z.B. Abteilung, Fachabteilung, Arbeitsgruppe)

-        Fähigkeit zur Mitarbeiter/innenführung und –motivation, soziale Kompetenz sowie Serviceorientiertheit

-        sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift

-        Publikationen in reviewten internationalen Fachzeitschriften sowie Fachvorträge bei internationalen wissenschaftlichen Konferenzen

-        selbstständiges Arbeiten, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Flexibilität, soziale Kompetenz sowie Improvisations- und Organisationstalent

 

Von Vorteil wäre (fakultativ):

-        abgeschlossene Dissertation oder Habilitation

-        Lehrtätigkeit an Universitäten

-        Erfahrung mit Öffentlichkeitsarbeit und Medien

 

Im Rahmen des Auswahlverfahrens wird ein Aufnahmegespräch durchgeführt.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass auch Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik erwünscht sind.

 

Der Monatsbezug für Beamte und Beamtinnen beträgt mindestens brutto 2.714,30 € (A1/3) bzw. das Monatsentgelt für Vertragsbedienstete beträgt mindestens brutto 3.293,90 € (v1/3) – jeweils erste Gehalts-/Entlohnungsstufe.

Während der Ausbildungsphase ist der Bezug bzw. das Entgelt geringer.

 

Schriftliche Bewerbungen sind unter Anschluss eines Lebenslaufes innerhalb der Bewerbungsfrist postalisch an die Direktion der ZAMG, 1190 Wien, Hohe Warte 38, oder per E-Mail möglichst in einer PDF-Datei an dion@zamg.ac.at unter Angabe des Referenzcodes zu richten.

Als Tag der Bewerbung gilt der Tag, an dem die Bewerbung (schriftlich oder elektronisch) fristgerecht bei der oben genannten Stelle einlangt.

Für das fristgerechte Einlangen gilt § 33 Abs. 1 und 2 des Allgemeinen Verwaltungs­verfahrensgesetzes 1991 (AVG), BGBl. Nr. 51 i.d.g.F. (Postlauf wird nicht berücksichtigt).

 

Gemäß § 11c Bundes- Gleichbehandlungsgesetz 1993 sind Bewerberinnen, die für die ange­strebte hervorgehobene Verwendung (Funktion) gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Mitbewerber, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen, ent­sprechend den Vorgaben des Frauenförderungsplanes vorrangig zu bestellen.

 

Beginn der Bewerbungsfrist: 19.10.2017

Ende der Bewerbungsfrist: 10.11.2017

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