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  <title>Klima News</title>
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  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/winter-2012-13-brachte-durchschnittliche-massenzuwaechse-auf-oesterreichs-gletschern">
    <title>Gletscher-Winterbilanz 2012/13: Durchschnittliche Massenzuwächse</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/winter-2012-13-brachte-durchschnittliche-massenzuwaechse-auf-oesterreichs-gletschern</link>
    <description>Nach der Sommerbilanz gibt es jetzt erste Ergebnisse zum vergangenen Winter auf Österreichs Gletschern.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p><strong>Nach der Sommerbilanz der Gletscher gibt es jetzt erste Ergebnisse zum vergangenen Winter. Nach Auswertungen der Zentralanstalt f&uuml;r Meteorologie und     Geodynamik (ZAMG) lag der Zuwachs an Masse auf den meisten Gletschern im Bereich der langj&auml;hrigen Mittelwerte. Der Anfang Mai in einigen Regionen     abgelagerte Sahara-Staub k&ouml;nnte das Schmelzen in den n&auml;chsten Monaten verst&auml;rken. </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong> Anfang Mai wird jedes Jahr auf einigen Gletschern &Ouml;sterreichs die sogenannte Massenbilanz des Winters ermittelt, also der Zuwachs an Schnee im Laufe     des vergangenen Winters. Bernhard Hynek, Gletscherforscher an der Zentralanstalt f&uuml;r Meteorologie und Geodynamik (ZAMG): &bdquo;Die Winter haben zwar     auf das Wachsen und Schmelzen der Gletscher deutlich weniger Einfluss als die Sommermonate, aber nat&uuml;rlich ist interessant, mit wie viel mehr Masse     die Gletscher aus dem Winter gehen. Au&szlig;erdem sind diese Messungen ein gute &Uuml;berpr&uuml;fung der Niederschlagsmessung im Hochgebirge und     f&uuml;hren so zu einer Verbesserung von hydrologischen Modellen. Mit derartigen Modellen wird zum Beispiel versucht, die &Auml;nderung des Wasserabflusses     im Gebirge in Abh&auml;ngigkeit von Temperatur und Niederschlag f&uuml;r die n&auml;chsten Jahrzehnte zu berechnen. Daraus entstehen wichtige     Absch&auml;tzungen &uuml;ber die Zukunft der Gletscher und damit verbundener Faktoren wie der Trinkwasserversorgung und der Energiegewinnung &uuml;ber     Speicherkraftwerke."</p>
<h3><strong>Dichtes Messnetz im Bereich der Gletscher am Sonnblick</strong></h3>
<p>F&uuml;r die Wintermassenbilanz der Gletscher wird der Massenzuwachs im hydrologischen Winter (Oktober bis April) ermittelt. Dazu wird an vielen Punkten     der Gletscher die Schneeh&ouml;he gemessen (mittels Sonde oder Georadar) und an einigen Punkten werden Schneeprofile gegraben, um die Schneedichte zu     messen. Aus Schneeh&ouml;he und Schneedichte wird das sogenannte Schneewasser&auml;quivalent ermittelt. Dieser Wert gibt die Masse an, die eine aus der     Schneedecke geschmolzene Wassers&auml;ule h&auml;tte.</p>
<p>Die ZAMG betreibt ein besonders dichtes Messnetz auf den beiden Gletschern im Bereich des Sonnblick-Observatoriums: am s&uuml;dwestlich exponierten     Kleinflei&szlig;kees (0,8 Quadratkilometer Fl&auml;che) und am direkt anschlie&szlig;enden Goldbergkees (1,3 Quadratkilometer Fl&auml;che). Auf den beiden     Gletschern wurde Anfang Mai an rund 640 Punkten die Schneeh&ouml;he und an 13 Punkten die Schneedichte gemessen. Finanziert wird das Monitoring der     Gletscher am Sonnblick von der ZAMG und vom Lebensministerium (Projekt HIGH.mon: Hochalpines glazialhydrologisches Monitoring Sonnblick).</p>
<h3><strong>Schwacher Beginn, starkes Ende: Unterm Strich durchschnittliche Zuw&auml;chse an den Gletschern</strong></h3>
<p>Bei der Messung Anfang Mai betrug die mittlere Schneeh&ouml;he am Kleinflei&szlig;kees ca. 3,5 Meter und am Goldbergkees 4,0 Meter (die einzelnen Werte der     Schneeh&ouml;he lagen je nach Hangneigung und Exposition zwischen 60 Zentimeter und 6 Meter). Unter Ber&uuml;cksichtigung der Schneedichte entspricht das     einer Wassers&auml;ule von 1,4 bzw. 1,7 Metern und liegt damit exakt im langj&auml;hrigen Durchschnitt seit Beginn der Messungen 1987. Die H&ouml;he der     Schneedecke lag auf Grund des warmen und trockenen Herbstes 2012 anfangs deutlich unter dem langj&auml;hrigen Mittel und wuchs ab J&auml;nner 2013 durch     den regelm&auml;&szlig;igen Schneefall deutlich an.</p>
<p>Auch die Ergebnisse anderer in &Ouml;sterreich vermessener Gletscher bewegten sich im Bereich der langj&auml;hrigen Mittel. Am Jamtalferner in der     Silvretta und am Hintereisferner in den &Ouml;tztaler Alpen wurden von der Universit&auml;t Innsbruck (Dr. Andrea Fischer) mittlere Schneeh&ouml;hen von     2,7 bis 3,0 Meter gemessen. Umgerechnet ergibt das jeweils eine Wassers&auml;ule von 1,2 Meter.</p>
<h3><strong>Niederschlagsgebiete erreichen &Ouml;sterreichs Gletscher nur abgeschw&auml;cht</strong></h3>
<p>Die &uuml;berdurchschnittlich hohen Niederschlagsmengen im vergangenen Winter im S&uuml;den und Osten &Ouml;sterreichs hatten auf die Gletscher also keine     Auswirkungen. Bernhard Hynek von der ZAMG: &bdquo;Die meisten Gletscher &Ouml;sterreichs liegen in der N&auml;he des Alpenhauptkammes. Dadurch sind sie     durch mehrere Gebirgsgruppen von den gro&szlig;en Niederschlagsgebieten abgeschirmt, die von Norden und S&uuml;den nach &Ouml;sterreich ziehen. Wenn so wie     heuer der S&uuml;den viel und der Norden wenig Niederschlag bekommt, dann liegen die Gletscher am Alpenhauptkamm genau im &Uuml;bergangsbereich und     bekommen nur durchschnittliche Mengen an Schnee und Regen."</p>
<h3><strong>Sahara-Staub auf den Gletschern: Nachteil f&uuml;r Start in den Sommer</strong></h3>
<p>Ob der Sommer 2013 wieder so extreme Massenverluste der Gletscher wie in den vergangenen Jahren bringt, kann durch Kenntnis des Winterhalbjahres nicht     gesagt werden. Eine ungew&ouml;hnliche Wetterlage in den letzten Wochen k&ouml;nnte aber zu einem &uuml;berdurchschnittlich starken Schmelzen beitragen.     Mit der starken S&uuml;dstr&ouml;mung Anfang Mai gelangten betr&auml;chtliche Mengen Saharastaub nach &Ouml;sterreich. Dieser Staub h&auml;lt sich oft     lange Zeit auf der Schneedecke und verdunkelt sie. Dadurch wird mehr Sonnenstrahlung aufgenommen und es kommt zu einem st&auml;rkeren Schmelzen.</p>
<p><img src="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/topmenu/medien/gletscher/sahara-staub_sonnblick_lug-rasser/@@images/b669fd44-e69b-475e-a5da-4584c5a685f0.jpeg" alt="sahara-staub_sonnblick_lug-rasser" class="image-inline" title="sahara-staub_sonnblick_lug-rasser" /></p>
<p><strong>Saharastaub am Sonnblick:&nbsp;</strong>Der Rauhreif auf der Messplattform des Sonnblick-Observatoriums zeigte Anfang Mai deutlich Spuren von Saharastaub (Foto vom 1.Mai). Quelle: ZAMG/Rasser.</p>
<p><img src="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/topmenu/medien/gletscher/abweichung-niederschlag-okt-apr_zamg/@@images/338a6fb3-8ce5-4f18-aff4-28244e85aded.jpeg" alt="abweichung-niederschlag-okt-apr_zamg" class="image-inline" title="abweichung-niederschlag-okt-apr_zamg" /></p>
<p><strong>Feuchter S&uuml;den, trockener Norden:&nbsp;</strong>Die Abweichung des Niederschlags im hydrologischen Winter (Oktober - April) vom 30-j&auml;hrigen Mittelwert (1981-2010). Die Gletscher am Alpenhauptkamm wurden von den zahlreichen Mittelmeer-Tiefs nur stark abgeschw&uuml;cht erreicht. Quelle: ZAMG.</p>
<p><img src="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/topmenu/medien/gletscher/georadar-ultraschall_zamg-hynek/@@images/73837b69-84ac-46fd-bf33-5cd2e733d200.jpeg" alt="georadar-ultraschall_zamg-hynek" class="image-inline" title="georadar-ultraschall_zamg-hynek" /></p>
<p>Messung der Schneeh&ouml;he mit Georadar und Ultraschall an der permanenten Messstation am Sonnblick. Quelle: ZAMG/Hynek.</p>
<p><img src="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/topmenu/medien/gletscher/schneeprofil-2_zamg-hynek/@@images/fc2b7871-6c70-4aaf-bed4-3eca58655996.jpeg" alt="schneeprofil-2_zamg-hynek" class="image-inline" title="schneeprofil-2_zamg-hynek" /></p>
<p>Ermitteln der Schneedichte in einem Schneeprofil am Goldbergkees. Quelle: ZAMG/Hynek.</p>
<p><img src="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/topmenu/medien/gletscher/schnee-auf-gletschereis_zamg-hynek/@@images/12cae98f-84d2-496d-a9a6-b8778b098c6d.jpeg" alt="schnee-auf-gletschereis_zamg-hynek" class="image-inline" title="schnee-auf-gletschereis_zamg-hynek" /></p>
<p>Schneedecke des letzten Winters auf dem Gletschereis (Goldbergkees). Quelle: ZAMG/Hynek.</p>
<p><strong>Download in voller Aufl&ouml;sung und weitere Fotos<a href="http://www.zamg.ac.at/cms/de/topmenu/ueber-uns/download/gletscher" target="_blank"> -&gt; hier</a></strong></p>
<h2>Web-Links</h2>
<p><strong>ZAMG Gletscherforschung: </strong> <a href="http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/klimaforschung/glaziologie" target="_blank">www.zamg.ac.at/cms/de/klima/klimaforschung/glaziologie</a></p>
<p><strong>ZAMG allgemein: </strong><a href="http://www.zamg.at/" target="_blank">www.zamg.at</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="http://www.facebook.com/zamg.at" target="_blank">www.facebook.com/zamg.at</a></p>
<p><strong>ZAMG Sonnblick-Observatorium: </strong> <a href="http://www.sonnblick.net" target="_blank">www.sonnblick.net</a></p>
<p><strong>Gletscherforschung in &Ouml;sterreich:</strong><br /><a href="http://www.glaziologie.at" target="_blank">www.glaziologie.at</a> und <a href="http://www.gletscher-klima.at" target="_blank">www.gletscher-klima.at</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Thomas Wostal</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-05-14T08:15:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/noch-plaetze-frei-festkolloquium-und-fuehrung-in-stiftssternwarte-kremsmuenster-13.6.2013">
    <title>Noch Plätze: Festkolloquium in Sternwarte Kremsmünster am 13.06.</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/noch-plaetze-frei-festkolloquium-und-fuehrung-in-stiftssternwarte-kremsmuenster-13.6.2013</link>
    <description>Festakt mit Vorträgen und exklusiver Führung anlässlich 250 Jahre Wetter- und Klimabeobachtung in der Stiftssternwarte Kremsmünster</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p class="western">Vor kurzem fand ein beeindruckendes Jubil&auml;um statt: Die erste Eintragung im Klimatagebuch im Stift Kremsm&uuml;nster j&auml;hrte sich zum 250. Mal. Es handelt sich somit um eine der l&auml;ngsten ununterbrochenen, meteorologischen Messreihen der Welt. Die Daten reichen bis in die sogenannte Kleine Eiszeit zur&uuml;ck und sind unter anderem f&uuml;r die Klimaforschung von unsch&auml;tzbarem Wert (<a class="external-link" href="http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/250-jahre-wetterbeobachtung-an-der-sternwarte-kremsmuenster" target="_blank">-&gt; zum Bericht auf www.zamg.at</a>).</p>
<p class="western">Am 13. Juni 2013 findet dazu ein Festkolloquium statt, mit Vortr&auml;gen internationaler Expertinnen und Experten und einer exklusiven F&uuml;hrung durch die Stiftssternwarte. Wegen der beschr&auml;nkten Platzkapazit&auml;t ist die Teilnahme nur mit Anmeldung m&ouml;glich. Noch sind Pl&auml;tze frei.</p>
<p class="western"><strong>Anmeldung</strong><span> unter </span><a href="mailto:office@meteorologie.at">office@meteorologie.at</a></p>
<p class="western"><strong>Weitere Informationen zum Programm</strong> <a href="http://www.zamg.ac.at/cms/de/dokumente/klima/dok_news/einladung-feskolloquium-kremsmuenster" class="internal-link" target="_blank">-&gt; hier</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Thomas Wostal</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-05-13T11:10:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/april-2013-schnee-hitze-und-sahara-staub">
    <title>April 2013: Schnee, Hitze und Sahara-Staub</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/april-2013-schnee-hitze-und-sahara-staub</link>
    <description>Zunächst zehn Tage winterlich kalt, danach deutlich zu warm. Der April 2013 liegt in der vorläufigen Monats-Bilanz um 1,3° C über dem Mittel.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p><b> Die ersten zehn Tage brachte der April noch winterliche Temperaturen. Der Rest des Monats fiel dann deutlich zu warm aus. Das ergibt in der         vorl&auml;ufigen Monats-Bilanz der Zentralanstalt f&uuml;r Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) einen April, der um 1,3&deg; C &uuml;ber dem         klimatologischen Mittel lag. </b></p>
<p>Winter und Sommer lagen in diesem April in &Ouml;sterreich knapp beieinander. So brachte der 20. April in Bregenz zwei Zentimeter Schnee, am 26. April     wurden in Gars am Kamp sommerliche 29,6&deg; C gemessen.</p>
<p>In Wien gab es seit dem Messbeginn 1872 den k&uuml;rzesten Zeitraum zwischen dem letzten Eistag und dem ersten Sommertag. Alexander Orlik, Klimatologe an     der ZAMG: &bdquo;Am 24. M&auml;rz blieb die Temperatur auf der Hohen Warte in Wien mit minus 0,7&deg; C ganzt&auml;gig unter null Grad Celsius. 25 Tage     sp&auml;ter, am 18. April, gab es in Wien Hohe Warte mit 25,2&deg; C den ersten Sommertag des Jahres (definiert als 25&deg; C und mehr).</p>
<p>Deutlich zu trocken, mit gr&ouml;&szlig;tenteils 50 bis 80 Prozent unter den klimatologischen Mittelwerten, war es in diesem April n&ouml;rdlich des     Alpenhauptkammes sowie in den Regionen zwischen Wien und dem Neusiedlersee. &Uuml;berdurchschnittlich nass war es nur in Osttirol und vereinzelt in der     Obersteiermark.</p>
<p>Die Sonnenstunden waren &ouml;sterreichweit gesehen im Bereich der Mittelwerte. Um 10 bis 20 Prozent mehr Sonnenschein als im Mittel gab es in Nordtirol     und im Burgenland.</p>
<p>Ende des Monats brachte die kr&auml;ftige, f&ouml;hnige S&uuml;dstr&ouml;mung Sahara-Staub nach &Ouml;sterreich. Gleich zwei Mal innerhalb weniger Tage     registrierten die Messger&auml;te der ZAMG am Sonnblick-Observatorium ein markanten Anstieg der Staubkonzentration. Die Messungen von Staub und anderen Parametern sind online verf&uuml;gbar auf <a href="http://www.sonnblick.net/portal/content/view/189/317/lang,de" target="_blank">www.sonnblick.net/portal/content/view/189/317/lang,de</a> .</p>
<p><b>Extremwerte April 2013</b></p>
<p>H&ouml;chste Temperatur: 29,6&deg; C in Gars/Kamp (N&Ouml;) am 26. April.</p>
<p>Tiefste Temperatur: minus 20,4&deg; C am Brunnenkogel (T, 3438 M) am 1. April.</p>
<p>Meister Niederschlag: Kolm Saigurn (S) mit 95 Millimeter</p>
<p>Wenigster Niederschlag: Wien/Unterlaa und G&auml;nserndorf (N&Ouml;)mit 6 Millimeter</p>
<p>Meister Sonnenschein: Andau (B) mit 240 Sonnenstunden</p>
<p>Wenigster Sonnenschein: Flattnitz (K) mit 110 Sonnenstunden</p>
<h2>Der April 2013 im Detail</h2>
<p><b>Temperatur</b></p>
<p>Im ersten Monatsdrittel lagen die Temperaturen &ouml;sterreichweit deutlich unter dem klimatologischen Mittel. Nach dieser K&auml;lteperiode, die seit     Mitte M&auml;rz andauerte, stellte sich das Wetter nachhaltig um, und ab diesem Zeitpunkt herrschten fr&uuml;hlingshafte bis fr&uuml;hsommerliche     Temperaturen. Alles in allem war der April 2013 um 1,3&deg; C w&auml;rmer als das klimatologische Mittel 1981-2010. Es gab kaum gro&szlig;e Unterschiede in     der r&auml;umlichen Temperaturverteilung. In K&auml;rnten, in der S&uuml;dsteiermark und im S&uuml;dburgenland sowie in Teilen Nordtirols lag die     Abweichung zum Mittel mit 1,5 bis 2,7&deg; C etwas h&ouml;her. Im Rheintal und am Bodensee war dieser April am relativ k&uuml;hlsten. Hier waren die     Aprilmittel um nur 0,2 bis 0,4&deg; C h&ouml;her als das Mittel 1981-2010.</p>
<p>Die h&ouml;chste Abweichung zum vielj&auml;hrigen Mittel trat mit 2,7&deg; C in Steinach/Tirol auf (Aprilmittel 7,6&deg; C). Der im Mittel absolut     w&auml;rmste Ort war die Wiener Innenstadt mit 12,9&deg; C (Abw. 0,9&deg; C). Der w&auml;rmste nicht urbane Ort war Andau (B, 118 m) mit 12,3&deg; C     (Abw. 1,4&deg; C). Der relativ k&uuml;hlste Ort lag in diesem Monat mit Fraxern in Vorarlberg. Das Monatsmittel von 8,1&deg; C war hier nur um 0,2&deg;     C h&ouml;her als das Mittel 1981-2010.</p>
<p>Die h&ouml;chste Temperatur wurde am 26. April mit 29,6&deg; C in Gars/Kamp (N&Ouml;, 267 m) erreicht. Ganz anders sah das Temperaturniveau noch zu Beginn     des Monats aus. Die tiefste Temperatur unter einer Seeh&ouml;he von 500 wurde am 1. April mit minus 6,1&deg; C in Aspach (O&Ouml;, 427 m) gemessen. Der     Tagesh&ouml;chstwert erreichte hier nur bescheidene 3,7&deg; C. Die absolut tiefste Temperatur wurde am 1. April mit minus 20,4&deg; C am Brunnenkogel     (T, 3438 M) gemessen. An einem bewohnten Ort war es in Galt&uuml;r (T, 1587 m) mit minus 15,6&deg; C am k&auml;ltesten.</p>
<p>Detail am Rande: Am 24.3.2013 war der letzte Eistag in Wien-Hohe Warte. An diesem Tag stieg die Temperatur auf ein Maximum von nur minus 0,7&deg; C. 25     Tage sp&auml;ter, am 18.4.2013 wurde an derselben Wetterstation der erste Sommertag (25,2&deg; C) des Jahres gemessen. Dies ist bis jetzt der     k&uuml;rzeste Zeitraum zwischen dem letzten Eistag und dem ersten Sommertag im Jahr an der Wetterstation Wien Hohe Warte. Auf der Hohen Warte werden seit     1872 meteorologische Daten gemessen.</p>
<p><b>Niederschlag</b></p>
<p>Nach den letzten fl&auml;chendeckenden Schneef&auml;llen Anfang April, die vor allem von Salzburg bis Burgenland Neuschnee brachten, gab es kaum noch     ergiebige Niederschl&auml;ge n&ouml;rdlich des Alpenhauptkammes. N&ouml;rdlich von Inn, Salzach, Enns und Donau, sowie in Wien, Marchfeld,     Industrieviertel, Unterk&auml;rnten und der S&uuml;dsteiermark war es mit einem Defizit von 25 bis 75 Prozent deutlich zu trocken. Ausgeglichene     Niederschlagsmengen gab es hingegen in Nordtirol s&uuml;dlich des Inns, in Osttirol, Oberk&auml;rnten und in Teilen des Mostviertels. Die relativ     niederschlags&auml;rmste Region war in diesem April die Gebiete zwischen Wien und dem Seewinkel. Hier fiel eine um 70 bis 80 Prozent geringere     Niederschlagsmenge als im vielj&auml;hrigen Mittel.</p>
<p>Der relativ trockenste Ort in diesem April wird aller Voraussicht nach Unterlaa (W, 207 m) mit einer Abweichung von 82 Prozent zum Mittel 1981-2010 und     einer Gesamtniederschlagsmenge von 6 mm sein. Am wenigsten Niederschlag fiel mit 6 mm in ebenfalls in Unterlaa und in G&auml;nserndorf (N&Ouml;, 163 m). Im     Vergleich zum klimatologischen Mittel gab es in Lienz (T, 661 m) mit einer Niederschlagsmenge von 71 mm den gr&ouml;&szlig;ten Niederschlags&uuml;berschuss     in diesem April. Um insgesamt 25 Prozent wurde hier das Mittel 1981-2010 &uuml;bertroffen.</p>
<p><b>Schnee</b></p>
<p>Schneefall und Neuschnee war im S&uuml;den, Norden und Osten noch bis zum 4. April ein Thema. Am 3. April gab es in Wien und Eisenstadt noch eine     Neuschneedecke von 6 cm und es lag an zwei Tagen noch eine geschlossene Schneedecke. In Klagenfurt schneite es Anfang April auch nochmals. Am 3. wurde hier     eine Neuschneeh&ouml;he von 5 cm gemessen. Der letzte Schneefall im April in den Niederungen fiel vom 19. auf den 20. April in Vorarlberg. In den     Morgenstunden des 20. April lag in Bregenz 2 cm, in Feldkirch 1 cm Neuschnee.</p>
<p><b>Sonne</b></p>
<p>&Ouml;sterreichweit schien die Sonne in diesem April im Vergleich zum Mittel 1981-2010 ausgeglichen. Die relativ sonnen&auml;rmsten Regionen waren mit     einem Defizit von 10 bis 20 Prozent zum klimatologischen Mittel, das M&uuml;hl-, Wald- und Innviertel. Die relativ sonnigsten Teile des Landes lagen in     diesem April in Nordtirol und im Burgenland. Hier schien die Sonne um 10 bis 25 Prozent l&auml;nger als im Mittel. Der gr&ouml;&szlig;te &Uuml;berschuss zum     Mittel 1981-2010 wurde mit 25 Prozent am Sonnblick (S, 3109 m) gemessen. Auf dem Observatorium schien die Sonne insgesamt 170 Stunden. Die Stadt Salzburg     erreichte mit nur 130 Sonnenstunden 70 Prozent des vielj&auml;hrigen Mittels. Insgesamt 240 Stunden zeigte sich die Sonne in Andau (B, 118 m) und somit am     l&auml;ngsten in diesem April.</p>
<h2>April 2013: &Uuml;bersicht Bundesl&auml;nder</h2>
<p><b>Vorarlberg</b></p>
<ul>
<li>
<p>Niederschlagsabweichung minus 50 Prozent, Temperaturabweichung 0,7&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 7 Prozent</p>
</li>
<li>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 25,9&deg; C in Bludenz (565 m) am 26., Tiefstwert minus 13,7 &deg;C in Warth (1478 m) am 1.</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chstes Aprilmittel der Lufttemperatur 9,9 &deg;C in Bludenz</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 165 Stunden in Warth</p>
</li>
</ul>
<p><b>Tirol</b></p>
<ul>
<li>
<p>Niederschlagsabweichung minus 40 Prozent in Nordtirol, plus 20 Prozent in Osttirol Temperaturabweichung 1,5&deg; C, Abweichung der             Sonnenscheindauer plus 10 Prozent</p>
</li>
<li>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 27,0&deg; C in Innsbruck (578 m) am 18., Tiefstwert minus 20,4&deg; C am Brunnenkogel (3438 m) am 1., minus 15,6 in             Galt&uuml;r (1587 m) am 1.</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chstes Aprilmittel der Lufttemperatur 10,9&deg; C in Innsbruck (Abw. 1,3&deg; C)</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 210 Stunden in Innsbruck</p>
</li>
</ul>
<p><b>Salzburg</b></p>
<ul>
<li>
<p>Niederschlagsabweichung minus 50 Prozent, Temperaturabweichung 1,6&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer 0 Prozent</p>
</li>
<li>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 28,0&deg; C in Salzburg (418 m) am 26., Tiefstwert minus 13,8 &deg;C am Sonnblick (3109 m) am 1., minus 12,9 in             Obertauern (1772 m) am 1.</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chstes Aprilmittel der Lufttemperatur 10,3&deg; C in Salzburg (Abw. 0,6&deg; C)</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 185 Stunden in St. Michael im Lungau</p>
</li>
</ul>
<p><b>Ober&ouml;sterreich</b></p>
<ul>
<li>
<p>Niederschlagsabweichung minus 60 Prozent, Temperaturabweichung 1,0&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 10 Prozent</p>
</li>
<li>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 28,4&deg; C in Weyer (426 m) am 26., Tiefstwert minus 9,7 &deg;C am Feuerkogel (1618 m) am 1., minus 8,8 in Reichenau             (689 m) am 1.</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chstes Aprilmittel der Lufttemperatur 11,2&deg; C in Linz (Abw. 0,9&deg; C)</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 230 Stunden in Frankenmarkt</p>
</li>
</ul>
<p><b>Nieder&ouml;sterreich</b></p>
<ul>
<li>
<p>Niederschlagsabweichung minus 45 Prozent, Temperaturabweichung 1,0&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer 0 Prozent</p>
</li>
<li>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 29,6&deg; C in Gars (267 m) am 26., Tiefstwert minus 9,1 &deg;C Rax/Seilbahn (1547 m) am 8., minus 7,7 in B&auml;rnkopf             (970 m) am 1.</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chstes Aprilmittel der Lufttemperatur 11,7&deg; C in Bad Deutsch-Altenburg</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 220 Stunden in Zwerndorf</p>
</li>
</ul>
<p><b>Wien</b></p>
<ul>
<li>
<p>Niederschlagsabweichung minus 70 Prozent, Temperaturabweichung 1,0&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer plus 5 Prozent</p>
</li>
<li>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 29,1&deg; C in Wien/Innere Stadt (177 m) am 26., Tiefstwert minus 3,6 &deg;C auf der Jubil&auml;umswarte (450 m) am 8.,             minus 2,2 in Mariabrunn (208 m) am 8.</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chstes Aprilmittel der Lufttemperatur 12,9&deg; C Innere Stadt (Abw. 0,9&deg; C)</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 220 Stunden auf der Jubil&auml;umswarte</p>
</li>
</ul>
<p><b>Burgenland</b></p>
<ul>
<li>
<p>Niederschlagsabweichung minus 50 Prozent, Temperaturabweichung 1,2&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer plus 10 Prozent</p>
</li>
<li>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 28,5&deg; C in Andau (118 m) am 26., Tiefstwert minus 4,5 &deg;C am Hirschenstein (859 m) am 1., minus 2,6 in Bad             Tatzmannsdorf (347 m) am 8.</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chstes Aprilmittel der Lufttemperatur 12,3&deg; C in Andau (Abw. 1,4&deg; C)</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 240 Stunden in Andau</p>
</li>
</ul>
<p><b>Steiermark</b></p>
<ul>
<li>
<p>Niederschlagsabweichung minus 30 Prozent, Temperaturabweichung 1,4&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer plus 5 Prozent</p>
</li>
<li>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 28,4&deg; C in Wagna (268 m) am 26., Tiefstwert minus 8,4 &deg;C in Ramsau/Dachst. (1207 m) am 1., minus 6,8 in Seckau             (872 m) am 4.</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chstes Aprilmittel der Lufttemperatur 11,6&deg; C in Bab Radkersburg (Abw. 1,4&deg; C)</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 220 Stunden in F&uuml;rstenfeld</p>
</li>
</ul>
<p><b>K&auml;rnten</b></p>
<ul>
<li>
<p>Niederschlagsabweichung minus 30 Prozent, Temperaturabweichung 1,5&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer 0 Prozent</p>
</li>
<li>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 27,9&deg; C in Dellach/Drautal (628 m) am 18., Tiefstwert minus 9,5 &deg;C auf der Villacher Alpe (2156 m) am 1., minus             6,3 in Mallnitz (1199 m) am 1.</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chstes Aprilmittel der Lufttemperatur 10,8&deg; C in Villach (Abw. 1,7&deg; C)</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 195 Stunden in Feistriz ob Bleiburg</p>
</li>
</ul>
<p><b>Anmerkungen</b></p>
<ul>
<li>
<p>Die Mittelwerte beziehen sich auf die Klimaperiode 1981-2010.</p>
</li>
<li>
<p>Die Daten setzen sich aus den Messungen bis zum gestrigen Tag und den Vorhersagen f&uuml;r die restlichen Tage des Monats zusammen. Die             endg&uuml;ltige Bilanz ist ab der zweiten Woche des Folgemonats auf <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.zamg.at/">www.zamg.at</a></span> abrufbar.</p>
</li>
</ul>
<p align="CENTER">--------------------------------------------------</p>
<h1>Bilder</h1>

<h3>(bei Nennung der Quelle kostenlos nutzbar)</h3>
<p><img class="bild_quer" src="http://www.zamg.at/medien/static/bilder/april_2013_temperatur-abweichung_zamg_klein.jpg" /></p>
<p>April 2013: Abweichung der Temperatur vom vielj&auml;hrigen Mittel 1981-2010 (Quelle ZAMG).<br /> <a href="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/klima/bild_klima-news/medien-aussendungen-2013/april_2013_temperatur-abweichung_zamg/image_view_fullscreen" target="_blank">Link zum Bild in Originalgr&ouml;&szlig;e</a></p>
<p><img class="bild_quer" src="http://www.zamg.at/medien/static/bilder/april_2013_niederschlag-abweichung_zamg_klein.jpg" /></p>
<p>April 2013: Abweichung des Niederschlags vom vielj&auml;hrigen Mittel 1981-2010 (Quelle ZAMG).<br /> <a href="http://www.zamg.ac.at/cms/de/images/klima/bild_klima-news/medien-aussendungen-2013/april_2013_niederschlag-abweichung_zamg/image_view_fullscreen" target="_blank">Link zum Bild in Originalgr&ouml;&szlig;e</a></p>
<p class="mitte">------------------------------</p>
<h1>Web-Links</h1>
<p>ZAMG R&uuml;ckblicke und Klimaspiegel: <a href="http://www.zamg.at/cms/de/klima/klima-aktuell" target="_blank">www.zamg.at/cms/de/klima/klima-aktuell</a></p>
<p>Infos zur ZAMG: <a href="http://www.zamg.at/" target="_blank">www.zamg.at</a> und <a href="http://www.facebook.com/zamg.at" target="_blank">www.facebook.com/zamg.at</a></p>
<p>Sonnblick-Observatorium: <a href="http://www.sonnblick.net" target="_blank">www.sonnblick.net</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Thomas Wostal</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-04-30T08:44:37Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/histalp/histalp-langzeitklimareihen-oesterreich-winterbericht-2012-13">
    <title>HISTALP Langzeitklimareihen - Österreich Winterbericht 2012/13</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/histalp/histalp-langzeitklimareihen-oesterreich-winterbericht-2012-13</link>
    <description>HISTALP ist eine internationale Klimadatensammlung der ZAMG für den Großraum Alpen.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Der vergangene meteorologische Winter (1. Dezember 2012 bis 28. Februar 2013) war vor allem von der &ouml;sterreichweit geringen Sonnenscheindauer und den gro&szlig;en Neuschneemengen im Gro&szlig;teil des Landes gepr&auml;gt. Danach sind wahrscheinlich die Eistage bis weit in die zweite M&auml;rzh&auml;lfte hinein sowie die wiederholten Schneef&auml;lle und die mehrt&auml;gig geschlossene Schneedecke Ende M&auml;rz selbst im Raum Wien in Erinnerung geblieben. Mit der zum jetzigen Zeitpunkt gegebenen zeitlichen und emotionalen Distanz zum vergangenen Winter kann ein differenzierter Blick auf die regionalen Unterschiede in der Klimastatistik der letzten Wintersaison im Vergleich zu den &ouml;sterreichischen HISTALP Langzeit-Klimareihen, die nun aktualisiert bis inklusive Februar 2013 vorliegen, ganz besonders interessant sein.<br /><br />HISTALP ist eine internationale Klimadatensammlung der ZAMG f&uuml;r den Gro&szlig;raum Alpen, die aus einigen hundert Zeitreihen von mehreren Klimaelementen besteht, die 100 bis 250 Jahre in die Vergangenheit zur&uuml;ckreichen und besonderen Qualit&auml;tskriterien unterworfen sind. Sie sind &bdquo;homogenisiert&ldquo;, das hei&szlig;t, die &auml;lteren, historischen Zeitabschnitte sind nach Standort, Instrumentierung und anderen wichtigen Kriterien an den aktuellen Zustand der Messstationen angepasst. Daher k&ouml;nnen im Zuge klimatologischer Analysen die Messwerte der Gegenwart mit den historischen Abschnitten der Messreihen verglichen werden.</p>
<p><i>Weiterf&uuml;hrende Informationen finden Sie in den angef&uuml;hrten  PDF-Dokumenten, auf der Projekt-Website sowie in unserem  Informationsportal Klimawandel.</i></p>
<p class="callout"><a href="http://www.zamg.ac.at/cms/de/dokumente/klima/dok_news/dok_histalp/winterbericht-2012-13/histalp-at-winterbericht-2012-2013" class="internal-link"><span class="internal-link">HISTALP AT Winterbericht 2012/13</span></a></p>
<p class="callout"><a href="http://www.zamg.ac.at/cms/de/dokumente/klima/dok_news/dok_histalp/winterbericht-2012-13/histalp-langzeitklimareihen-oesterreich-1767-bis-2013" class="internal-link">&Ouml;sterreich Klimareihen Jahr 1768-2013</a></p>
<p class="callout">Mehr &uuml;ber HISTALP auf <a class="external-link" href="http://www.zamg.ac.at/histalp/">http://www.zamg.ac.at/histalp/</a>.</p>
<p class="callout">Informationsportal Klimawandel <a class="external-link" href="http://www.zamg.ac.at/klimawandel/">http://www.zamg.ac.at/klimawandel/</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Einpfleger HISTALP</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-04-26T14:45:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/neues-institut-fuer-oesterreichische-polarforschung">
    <title>Neues Institut für Österreichische Polarforschung </title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/neues-institut-fuer-oesterreichische-polarforschung</link>
    <description>Das neue Institut ist eine Kooperation der Universitäten Wien und Innsbruck, der TU Wien sowie der ZAMG.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p><b>Heute Montag, 8. April 2013, wird das &Ouml;sterreichische Polarforschungsinstitut/Austrian Polar Research Institute (APRI, <a class="external-link" href="http://www.polarresearch.at/" target="_blank">www.polarresearch.at</a> ) im Rahmen einer Festveranstaltung an der Universit&auml;t Wien vorgestellt.               Ziel des neuen Instituts ist, die &ouml;sterreichische Polarforschung zu koordinieren und gemeinsame Forschungsprojekte auf hohem Niveau         durchzuf&uuml;hren. APRI ist eine Kooperation der Universit&auml;ten Wien und Innsbruck, der TU Wien sowie der Zentralanstalt f&uuml;r Meteorologie und         Geodynamik (ZAMG). </b></p>
<p>&Ouml;sterreich hat eine lange Tradition in der Polarforschung und verf&uuml;gt &uuml;ber eine Reihe exzellenter Forscherinnen und Forscher, die     international beachtete Beitr&auml;ge zur Forschung in der Arktis und Antarktis leisten. Das neue Institut f&uuml;hrt alle an der Polarforschung     beteiligten Organisationen &Ouml;sterreichs zusammen. "Damit nutzen wir zahlreiche Synergien und haben eine noch st&auml;rkere Basis, um in internationalen     Forschungsprojekten weiterhin eine wichtige Rolle zu spielen", sagt Heinz W. Engl, Rektor der Universit&auml;t Wien.</p>
<h3><b>&Auml;nderungen in Arktis und Antarktis wirken auf Wetter und Klima in &Ouml;sterreich </b></h3>
<p>Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz T&ouml;chterle unterstreicht den hohen Stellenwert nationaler Forschungskooperationen, um St&auml;rken zu     b&uuml;ndeln und auch international sichtbarer zu sein. &bdquo;Wetter und Klima kennen keine Landesgrenzen, Klimaver&auml;nderungen in der Arktis und     Antarktis haben weltweite Auswirkungen. Die Erforschung dieser globalen Zusammenh&auml;nge ist selbst f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Staaten alleine nicht mehr     durchf&uuml;hrbar. Wir brauchen daher eine starke nationale und internationale Zusammenarbeit, die s&auml;mtliche relevante Disziplinen umfasst.&ldquo;</p>
<h3><b>APRI: Effektive Vernetzung &Ouml;sterreichs mit internationaler Polarforschung</b></h3>
<p>Andreas Richter, Leiter von APRI und Professor f&uuml;r Physiologie und &Ouml;kologie der Pflanzen an der Universit&auml;t Wien: "Es ist enorm wichtig,     dass es in &Ouml;sterreich eine klar deklarierte Anlaufstelle zum Thema Polarforschung gibt. Einerseits erreichen uns so unkompliziert potentielle     internationale Forschungspartner. Andererseits sind wir damit weltweit auch in allen wesentlichen polaren Forschungsgremien vertreten. Dieses virtuelle     Institut ist also ein sehr wirksames Instrument, damit &ouml;sterreichische Institutionen weiterhin in internationalen Polarprojekten eine wichtige Rolle     spielen."</p>
<h3><b>Zusammenschluss von vier Forschungs-Organisationen</b></h3>
<p>Die Initiative f&uuml;r APRI ging von Andreas Richter (Vizedekan der Fakult&auml;t f&uuml;r Lebenswissenschaften der Universit&auml;t Wien und Leiter des     APRI) und Wolfgang Sch&ouml;ner (Klimaforscher an der Zentralanstalt f&uuml;r Meteorologie und Geodynamik und Generalsekret&auml;r des APRI) aus.     Gegr&uuml;ndet wurde APRI Anfang 2013 von WissenschaftlerInnen der Universit&auml;ten Wien und Innsbruck, der Technischen Universit&auml;t Wien und der     ZAMG. Die Website von APRI finden Sie unter <span><a class="external-link" href="http://www.polarresearch.at/" target="_blank">www.polarresearch.at</a></span> .</p>
<p><img class="bild_quer" src="http://www.zamg.ac.at/medien/static/bilder/zackenberg-groenland_zamg-gernot-weyss_klein.jpg" /></p>
<p><b>&Ouml;sterreichischer Beitrag zur Polarforschung:</b> Die ZAMG errichtete ein Netzwerk von Beobachtungsstationen in Nordost-Gr&ouml;nland (A.P. Olsen Ice Cap). Das Ziel ist, gemeinsam mit d&auml;nischen und     britischen Kolleginnen und Kollegen die Ursachen von Gletschersee-Ausbr&uuml;chen zu erforschen. Es wird vermutet, dass kleine Risse und Spr&uuml;nge im     Gletschereis sich innerhalb weniger Stunden zu riesigen Abflusskan&auml;len ausweiten. Bild-Quelle: ZAMG/Gernot Weyss</p>
<p><b>Weitere Abbildungen finden Sie <a href="http://www.zamg.ac.at/cms/de/topmenu/ueber-uns/download/polarforschung" target="_blank">-&gt;hier</a> </b></p>
<p class="mitte">------------------------------</p>
<h1>Web-Links</h1>
<p><b>Austrian Polar Research Institute (APRI): </b> <a href="http://www.polarresearch.at/" target="_blank">www.polarresearch.at</a></p>
<p><b>ZAMG: </b><a href="http://www.zamg.at/" target="_blank">www.zamg.at</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="http://www.facebook.com/zamg.at" target="_blank">www.facebook.com/zamg.at</a></p>
<p><b>Universit&auml;t Wien: </b><a href="http://www.univie.ac.at/" target="_blank">www.univie.ac.at</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Thomas Wostal</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-04-08T06:23:52Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/vorlaeufige-monatsbilanz-maerz-2013">
    <title>Vorläufige Monatsbilanz März 2013</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/vorlaeufige-monatsbilanz-maerz-2013</link>
    <description>Erst mild, dann kalt - Temperaturverlauf im März stellt Statistik auf den Kopf. Im Süden überdurchschnittlich viel Niederschlag.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2 class="western">Der M&auml;rz 2013 im &Uuml;berblick</h2>
<p class="western">Der Temperaturverlauf im M&auml;rz 2013 war das exakte Gegenteil der langj&auml;hrigen Mittelwerte. Alexander Orlik von der Zentralanstalt f&uuml;r Meteorologie und Geodynamik (ZAMG): &bdquo;Zu Beginn des Monats waren die Temperaturen so, wie man sie Ende M&auml;rz erwarten w&uuml;rde. Ab der Monatsmitte k&uuml;hlte es auf Werte ab, die normalerweise  Anfang M&auml;rz auftreten. Unterm Strich bleibt in der vorl&auml;ufigen Monatsbilanz ein M&auml;rz, der im Vergleich zum klimatologischen Mittel um 1,7&nbsp;&deg;C zu kalt war und damit einer der k&auml;ltesten <span>der letzten 18 Jahre ist. Im Vergleich zur gesamten Messreihe seit 1767 liegen die M&auml;rztemperaturen &ouml;sterreichweit gesehen im Mittelfeld. Damit hat uns die K&auml;lte nicht so stark erwischt wie Deutschland, wo dieser M&auml;rz zu den sechs k&auml;ltesten seit Messbeginn 1881 z&auml;hlt&ldquo;.</span></p>
<h3><b>K&auml;lte: In Retz Platz 17 seit Messbeginn 1896</b></h3>
<p class="western">In einigen Regionen &Ouml;sterreichs war es aber au&szlig;ergew&ouml;hnlich kalt. In Retz (N&Ouml;) war es mit einer Monats-Mitteltemperatur von nur 1,2&nbsp;&deg;C seit 1896 in einem M&auml;rz nur sechzehn Mal k&auml;lter als heuer. Der Osten und der S&uuml;den &Ouml;sterreichs erlebten in diesem M&auml;rz ungew&ouml;hnlich sp&auml;t sogenannte Eistage, mit ganzt&auml;gig Temperaturen unter 0&nbsp;&deg;C. Das kommt statistisch gesehen alle 50 bis 60 Jahre vor. In Wien auf der Hohen Warte lag die H&ouml;chsttemperatur am 26. M&auml;rz bei minus 1,5&nbsp;&deg;C. So kalt war es hier so sp&auml;t im Jahr seit Messbeginn 1872 noch nie.</p>
<p class="western">Die h&ouml;chste Temperatur in diesem M&auml;rz registrierte die ZAMG am 7. M&auml;rz mit 20,7&nbsp;&deg;C in Weyer (O&Ouml;). Die tiefste Temperatur des Monats wurde am 15.&nbsp;M&auml;rz am Brunnenkogel (T, 3438&nbsp;m) gemessen, mit minus 28,0&nbsp;&deg;C.</p>
<h3><b>Im S&uuml;den und S&uuml;dosten zwei bis drei Mal mehr Schnee</b></h3>
<p class="western">Beim Niederschlag gab es in diesem M&auml;rz gro&szlig;e Nord-S&uuml;d-Unterschiede. Im S&uuml;den &Ouml;sterreichs erreichten die Monatssummen 125 bis 200 Prozent der klimatologischen Mittelwerte. Von Vorarlberg bis ins s&uuml;dliche Nieder&ouml;sterreich lagen die Niederschlagsmengen bei nur bei 40 bis 75 Prozent der Mittelwerte 1981-2010. Die Schneemengen entsprachen im Westen und Norden <span>dem klimatologischen Mittel. Im S&uuml;den und S&uuml;dosten schneite es dagegen zwei bis drei Mal mehr als im vielj&auml;hrigen Mittel. </span>Ungew&ouml;hnlich f&uuml;r Ende M&auml;rz ist die mehrt&auml;gige, geschlossene Schneedecke im Flachland. Das kommt zum Beispiel im Raum Wien statistisch gesehen nur etwa alle 15 Jahre vor.</p>
<h3><b>Sonnenstunden in etwa im Soll</b></h3>
<p class="western">Die Sonnenstunden lagen im Gro&szlig;teil &Ouml;sterreichs im Bereich der vielj&auml;hrigen Mittelwerte. 10 bis 20 Prozent weniger Sonnenstunden als im Mittel gab es im Wald- und Weinviertel, in Wien, in K&auml;rnten und Vorarlberg. Am l&auml;ngsten zeigte sich die Sonne auf der Schmittenh&ouml;he (S, 1956&nbsp;m) mit insgesamt 170 Stunden. Am k&uuml;rzesten schien in diesem Monat die Sonne mit nur 75 Stunden am Loiblpass (K).</p>
<h2 class="western">Der M&auml;rz 2013 im Detail</h2>
<h3><b>Temperatur</b></h3>
<p class="western">Der Temperaturverlauf war in diesem M&auml;rz gegenl&auml;ufig dem zu erwartenden klimatologischen Temperaturverlauf. Zum Beginn des Monats lagen die Temperaturen etwa im Bereich, wie man sie eher zum Ende des Monats erwarten w&uuml;rde. Ab der Monatsmitte k&uuml;hlte es nachhaltig auf Werte ab, die normalerweise Anfang M&auml;rz auftreten. &Ouml;sterreichweit war dieser M&auml;rz um 1,7&nbsp;&deg;C k&auml;lter als das klimatologische Mittel 1981-2010. Im n&ouml;rdlichen und &ouml;stlichen Nieder&ouml;sterreich, in Wien und im Nordburgenland war es im Vergleich zum vielj&auml;hrigen Mittel mit einer Abweichung von minus 2,5 bis minus 3,5&nbsp;&deg;C bundesweit am k&auml;ltesten. Aber auch in Ober&ouml;sterreich, im Mittel- und S&uuml;dburgenland, in der Steiermark und in K&auml;rnten lagen die M&auml;rztemperaturen um 1,5 bis 2,5&nbsp;&deg;C unter dem Mittel 1981-2010. Von Vorarlberg bis Salzburg betrug die Abweichung zum Mittel minus 0,5 bis minus 1,5&nbsp;&deg;C. Zuletzt trat ein so kalter M&auml;rz im Jahr 2006 auf. Im Weinviertler Weinbauort Retz war die Abweichung zum klimatologischen Mittel mit minus 3,3&nbsp;&deg;C &ouml;sterreichweit am gr&ouml;&szlig;ten. Mit einer Monats-Mitteltemperatur von nur 1,2&nbsp;&deg;C war es in Retz seit 1896 im M&auml;rz nur sechzehn Mal k&auml;lter. Besonders auff&auml;llig in diesem M&auml;rz war, dass nach dem astronomischen Fr&uuml;hlingsbeginn (20.3.2013) in den Niederungen noch Eistage auftraten (ganzt&auml;gig unter 0&nbsp;&deg;C). Am 26. M&auml;rz erreichte das Tagesmaximum der Lufttemperatur in Wien nur minus 1,5&nbsp;&deg;C. So sp&auml;<span>t im Jahr trat die</span>s in Wien seit Aufzeichnungsbeginn auf der Hohen Warte im Jahr 1872 noch nie auf. Der letzte Eistag nach dem 20. M&auml;rz wurde in Wien im Jahr 1958 beobachtet. Der relativ w&auml;rmste Ort im M&auml;rz 2013 war mit einer Abweichung zum Mittel von plus 0,3&nbsp;&deg;C der auf 3106&nbsp;Meter Seeh&ouml;he gelegene Sonnblick-Gipfel. Mit einem Monatsmittel von minus 10,4&nbsp;&deg;C entsprach die Mitteltemperatur dem Normalwert. Am absolut w&auml;rmsten war der M&auml;rz in Innsbruck. An der Messstation an der Universit&auml;t Innsbruck betrug das Monatsmittel der Lufttemperatur 4,4&nbsp;&deg;C (Abw. minus 0,9&nbsp;&deg;C). Das h&ouml;chste Tagesmaximum der Lufttemperatur wurde am 7. M&auml;rz mit 20,7&nbsp;&deg;C in Weyer (O&Ouml;) erreicht. Die tiefste, an einem bewohnten Ort gemessene Temperatur wurde am 16. M&auml;rz mit minus 19&nbsp;&deg;C in Seefeld (T) registriert. An der Wetterstation am Brunnenkogel (3438&nbsp;m) lag das absolute Monatsminimum bei minus 28,0&nbsp;&deg;C.</p>
<h3><b>Niederschlag</b></h3>
<p class="western">Der Alpenhauptkamm war in diesem Monat die Grenze zwischen dem relativ niederschlagsarmen Norden und dem niederschlagsreichen S&uuml;den. Im S&uuml;den erreichten die Monatssummen 125 bis 250 Prozent der klimatologischen Mittelwerte. Von Vorarlberg bis ins s&uuml;dliche Nieder&ouml;sterreich war es hingegen sehr trocken. Hier erreichten die Niederschlagsmengen nur 40 bis 75 Prozent des Mittels 1981-2010. Am relativ trockensten war es dabei in diesem M&auml;rz am Arlberg, im Au&szlig;erfern, im Inn- und M&uuml;hlviertel und im Bereich der Eisenwurzen. Entlang des Alpenhauptkammes und im Wald- und Weinviertel sowie im Nordburgenland erreichten die Niederschlagsmengen 75 bis 125&nbsp;Prozent der klimatologischen Mittelwerte.</p>
<h3><b>Schnee</b></h3>
<p class="western">Bis zur Monatsmitte spielte Schneefall nur eine untergeordnete Rolle. Im Westen, S&uuml;den und teilweise im Norden lag bis dahin noch eine Altschneedecke vom Vormonat. Die ersten nennenswerten Schneef&auml;lle, die auch die Tallagen und das Flachland erreichten, ereigneten sich um die Monatsmitte. Zum Monatsende hin schneite es nochmals fl&auml;chendeckend in ganz &Ouml;sterreich. In Summe entsprach die Neuschneemenge im Westen und Norden dem Mittel 1981-2010. Im S&uuml;den und S&uuml;dosten schneite es in etwa zwei bis drei Mal mehr als im Mittel. Am Grazer Flughafen summierten sich bis zum 28. M&auml;rz 24&nbsp;Zentimeter Neuschnee. Am Salzburger Flughafen hingegen nur 5&nbsp;Zentimeter. Schneefall Ende M&auml;rz ist nicht ungew&ouml;hnlich. In Verbindung mit den teils stark unterdurchschnittlichen Temperaturen im Norden und Osten sind mehrere Tage mit einer geschlossenen Schneedecke aber selten. Im Raum Wien tritt eine Schneedecke Ende M&auml;rz von mehr als 5 Zentimeter, die sich l&auml;nger als einen Tag h&auml;lt, nur ca. alle 15 Jahre auf.</p>
<h3><b>Sonne</b></h3>
<p class="western">Trotz des relativ unbest&auml;ndigen Wetters in der zweiten Monatsh&auml;lfte schien die Sonne in &Ouml;sterreich in etwa so lange wie im klimatologischen Mittel. Etwa 10 bis 20 Prozent k&uuml;rzer als im Mittel schien die Sonne im Wald- und Weinviertel, in Wien, in K&auml;rnten und Vorarlberg. In Nordtirol, Salzburg, Ober&ouml;sterreich, im s&uuml;dlichen Nieder&ouml;sterreich, im Burgenland und in der Obersteiermark schien die Sonne dem Mittelwert entsprechend. Am l&auml;ngsten zeigte sich die Sonne auf der Schmittenh&ouml;he (S, 1956&nbsp;m) mit insgesamt 170 Stunden. Am wenigsten Sonnenschein gab es diesen Monat mit nur 75 Stunden am Loiblpass (K).</p>
<h2 class="western">M&auml;rz 2013: &Uuml;bersicht Bundesl&auml;nder</h2>
<h3><b>Vorarlberg</b></h3>
<p class="western">Niederschlagsabweichung minus 40 Prozent, Temperaturabweichung minus 1,0&nbsp;&deg;&nbsp;C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 15 Prozent</p>
<p class="western">Temperaturh&ouml;chstwert 20,5&deg; C in Feldkirch (438 m) am 8., Tiefstwert minus 16,7&deg;&nbsp;C in Warth (1478 m) am 16.</p>
<p class="western">H&ouml;chstes M&auml;rzmittel der Lufttemperatur 4,1&deg; C in Feldkirch (Abw. minus 1,2&deg;&nbsp;C)</p>
<p class="western">H&ouml;chste Sonnenscheindauer 125 Stunden in Feldkirch</p>
<h3><b>Tirol</b></h3>
<p class="western">Niederschlagsabweichung plus 80 Prozent in Osttirol, minus 20 Prozent in Nordtirol, Temperaturabweichung minus 0,7&deg;&nbsp;C in Nordtirol, minus 1,6&deg;&nbsp;C in Osttirol, Abweichung der Sonnenscheindauer 0 Prozent</p>
<p class="western">Temperaturh&ouml;chstwert 20,6&deg; C in Kufstein (490 m) am 8., Tiefstwert minus 19,0&nbsp;&deg;C in Seefeld (1182 m) am 16.</p>
<p class="western">H&ouml;chstes M&auml;rzmittel der Lufttemperatur 4,4&deg; C in Innsbruck (Abw. minus 0,9&deg;&nbsp;C)</p>
<p class="western">H&ouml;chste Sonnenscheindauer 165 Stunden in Hochfilzen</p>
<h3><b>Salzburg</b></h3>
<p class="western">Niederschlagsabweichung minus 15 Prozent, Temperaturabweichung minus 0,8&deg;&nbsp;C, Abweichung der Sonnenscheindauer plus 5 Prozent</p>
<p class="western">Temperaturh&ouml;chstwert 19,4&deg; C in Salzburg (418 m) am 7., Tiefstwert minus 15,0&nbsp;&deg;C in Obertauern (1772 m) am 16.</p>
<p class="western">H&ouml;chstes M&auml;rzmittel der Lufttemperatur 3,3&deg; C in Salzburg (Abw. minus 1,8&deg;&nbsp;C)</p>
<p class="western">H&ouml;chste Sonnenscheindauer 170 Stunden auf der Schmittenh&ouml;he</p>
<h3><b>Ober&ouml;sterreich</b></h3>
<p class="western">Niederschlagsabweichung minus 35 Prozent, Temperaturabweichung minus 1,8&deg;&nbsp;C, Abweichung der Sonnenscheindauer plus 5 Prozent</p>
<p class="western">Temperaturh&ouml;chstwert 20,7&deg; C in Weyer (428 m) am 7., Tiefstwert minus 12,3&nbsp;&deg;C in Reichenau im M&uuml;hlkreis (689 m) am 16.</p>
<p class="western">H&ouml;chstes M&auml;rzmittel der Lufttemperatur 3,3&deg; C in Linz (Abweichung minus 2,0&deg;&nbsp;C)</p>
<p class="western">H&ouml;chste Sonnenscheindauer 160 Stunden in Windischgarsten</p>
<h3><b>Nieder&ouml;sterreich</b></h3>
<p class="western">Niederschlagsabweichung minus 5 Prozent, Temperaturabweichung minus 2,5&deg;&nbsp;C, Abweichung der Sonnenscheindauer  0 Prozent</p>
<p class="western">Temperaturh&ouml;chstwert 19,8&deg; C in Berndorf (337 m) am 7., Tiefstwert minus 13,1&nbsp;&deg;C in B&auml;rnkopf (970 m) am 24.</p>
<p class="western">H&ouml;chstes M&auml;rzmittel der Temperatur 3,0&deg; C in Gumpoldskirchen (Abw. minus 2,4&deg;&nbsp;C)</p>
<p class="western">H&ouml;chste Sonnenscheindauer 150 Stunden in Seibersdorf</p>
<h3><b>Wien</b></h3>
<p class="western">Niederschlagsabweichung minus 20 Prozent, Temperaturabweichung minus 2,7&deg;&nbsp;C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 5 Prozent</p>
<p class="western">Temperaturh&ouml;chstwert 19,0&deg; C in Donaufeld (161 m) am 7., Tiefstwert minus 8,6&nbsp;&deg;C auf der Jubil&auml;umswarte (450 m) am 24.</p>
<p class="western">H&ouml;chstes M&auml;rzmittel der Lufttemperatur 3,7&deg; C in der Inneren Stadt (Abw. minus 2,9&deg;&nbsp;C)</p>
<p class="western">H&ouml;chste Sonnenscheindauer 140 Stunden auf der Hohen Warte</p>
<h3><b>Burgenland</b></h3>
<p class="western">Niederschlagsabweichung plus 40 Prozent, Temperaturabweichung minus 2,4&deg;&nbsp;C, Abweichung der Sonnenscheindauer 0 Prozent</p>
<p class="western">Temperaturh&ouml;chstwert 19,8&deg; C in Eisenstadt (184 m) am 7., Tiefstwert minus 8,6&nbsp;&deg;C in Bad Tatzmannsdorf (347&nbsp;m) am 17.</p>
<p class="western">H&ouml;chstes M&auml;rzmittel der Lufttemperatur 3,5&deg; C in G&uuml;ssing</p>
<p class="western">H&ouml;chste Sonnenscheindauer 155 Stunden in Eisenstadt</p>
<h3><b>Steiermark</b></h3>
<p class="western">Niederschlagsabweichung plus 30 Prozent, Temperaturabweichung minus 1,8&deg;&nbsp;C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus  5 Prozent</p>
<p class="western">Temperaturh&ouml;chstwert 18,9&deg; C in Wagna (268 m) am 8., Tiefstwert minus 13,3&nbsp;&deg;C in Zeltweg (678&nbsp;m) am 16.</p>
<p class="western">H&ouml;chstes M&auml;rzmittel der Lufttemperatur 3,4&deg; C in Bad Radkersburg (Abw. minus 1,9&nbsp;&deg;C)</p>
<p class="western">H&ouml;chste Sonnenscheindauer 155 Stunden in Rottenmann</p>
<h3><b>K&auml;rnten</b></h3>
<p class="western">Niederschlagsabweichung plus 95 Prozent, Temperaturabweichung minus 1,8&deg;&nbsp;C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus  15 Prozent</p>
<p class="western">Temperaturh&ouml;chstwert 16,2&deg; C in Ferlach (459 m) am 8., Tiefstwert minus 12,9&nbsp;&deg;C in Preitenegg (1034&nbsp;m) am 16.</p>
<p class="western">H&ouml;chstes M&auml;rzmittel der Lufttemperatur 2,6&deg; C in P&ouml;rtschach (Abw. minus 1,3&nbsp;&deg;C)</p>
<p class="western">H&ouml;chste Sonnenscheindauer 155 Stunden auf der Kanzelh&ouml;he</p>
<p align="CENTER" class="western">---</p>
<h2><b>Anmerkungen</b></h2>
<ul>
<li>
<p class="western">Die Bezeichnung &bdquo;vielj&auml;hriges Mittel&ldquo; 	betrifft die Klimaperiode 1981-2010.</p>
</li>
<li>
<p class="western">Die Daten setzen sich aus den Messungen bis 	zum gestrigen Tag und den Vorhersagen f&uuml;r die restlichen Tage des 	Monats zusammen. Die endg&uuml;ltige Bilanz ist ab der zweiten Woche des 	Folgemonats auf <span><span><a class="western" href="http://www.zamg.at/">www.zamg.at</a></span></span> abrufbar.</p>
</li>
</ul>
<p align="CENTER" class="western">--------------------------------------------------</p>
<h2 class="western"></h2>
<p><img class="bild_quer" src="http://www.zamg.at/medien/static/bilder/mar_2013_temperatur-abweichung_zamg_klein.jpg" /></p>
<p class="western"><span><b><span>Temperatur M&auml;rz 2013:</span></b><span> Abweichung der Temperatur vom Mittel 1981-2010. Quelle ZAMG.<br /></span><span><span><a class="western" href="http://www.zamg.at/medien/static/bilder/mar_2013_temperatur-abweichung_zamg.jpg" target="_blank"><span>-&gt; hier Download volle Aufl&ouml;sung</span></a></span></span></span></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Thomas Wostal</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-03-29T10:32:03Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/unter-null-ungewoehnlich-frostig-im-osten-und-sueden">
    <title>Ungewöhnlich winterlicher Frühling: In ganz Österreich Schnee und im Osten und Süden frostig</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/unter-null-ungewoehnlich-frostig-im-osten-und-sueden</link>
    <description>Eistage kommen nach dem 20. März in den meisten Landeshauptstädten statistisch gesehen nur alle 50 bis 60 Jahre vor.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Neuschnee und K&auml;lte - der Fr&uuml;hling bleibt vorerst gnadenlos winterlich. Dienstag Fr&uuml;h gab es in allen Landeshauptst&auml;dten eine     d&uuml;nne Schneedecke <i>(Details siehe Tabelle unten)</i>. Und wie schon am Montag kann es besonders im Osten und S&uuml;den den ganzen Tag frostig     bleiben. Eine Wetterlage die f&uuml;r Ende M&auml;rz sehr ungew&ouml;hnlich ist.</p>
<p><b>Eistage Ende M&auml;rz: Gr&ouml;&szlig;tenteils nur alle 50 bis 60 Jahre</b></p>
<p>So kalt war es Ende M&auml;rz schon lange nicht mehr. Alexander Orlik, Klimatologe der Zentralanstalt f&uuml;r Meteorologie und Geodynamik (ZAMG):     &bdquo;Eistage, also Tage an denen es die ganze Zeit unter Null Grad hat, sind nach dem 20. M&auml;rz extrem ungew&ouml;hnlich. Das kommt in den meisten     Landeshauptst&auml;dten statistisch gesehen nur alle 50 bis 60 Jahre vor, in Innsbruck und Salzburg alle 10 bis 20 Jahre."</p>
<p><b>Eistag in Klagenfurt: In den letzten 113 Jahren nie sp&auml;ter als 15. M&auml;rz</b></p>
<p>Den letzten Eistag gab es in Wien, Eisenstadt, St. P&ouml;lten, Linz und Bregenz zuletzt 1958, in Graz 1962, in Innsbruck und Salzburg 2003. In Klagenfurt     wurde in den letzten 113 Jahren &uuml;berhaupt noch nie ein Eistag nach dem 20. M&auml;rz registriert. Den sp&auml;testen Eistag gab es in Klagenfurt am     15. M&auml;rz im Jahr 1962. <i>(Details siehe Tabelle unten.)</i></p>
<p><b>So lange Schnee im Raum Wien: im Schnitt alle 15 Jahre</b></p>
<p>Dass es Ende M&auml;rz noch schneit ist f&uuml;r die Klimatologen nicht ungew&ouml;hnlich, mehrere Tage mit Schneedecke sind aber selten, Alexander Orlik     von der ZAMG: &bdquo;Selbst in tiefen Lagen schneit es alle paar Jahre noch Ende M&auml;rz oder sogar Anfang April. Dass sich aber so wie jetzt im Raum     Wien eine Schneedecke von mehr als 5 Zentimeter mehr als einen Tag h&auml;lt, ist selten. Das kommt statistisch gesehen nur alle 15 Jahre vor."</p>
<p><b>Langsam aber sicher: Es wird milder</b></p>
<p>Die extreme K&auml;lte ist bald vorbei, und der Schnee wird noch diese Woche schmelzen. In den n&auml;chsten Tagen wird es in ganz &Ouml;sterreich milder.     Das Osterwochenende d&uuml;rfte f&uuml;r die Jahreszeit einigerma&szlig;en normale Temperaturen bringen, mit H&ouml;chstwerten zwischen 6 und 13 Grad. Das     Wetter bleibt allerdings sehr wechselhaft. Alle aktuellen Prognosen finden Sie auf <a href="http://www.zamg.at/" target="_blank">www.zamg.at</a> .</p>
<p class="mitte">---</p>
<p><b> Tabelle 1         <br /> H&ouml;chstwerte Montag und letzter Eistag </b></p>
<table>
<colgroup> <col width="193"></col> <col width="147"></col> <col width="239"></col> </colgroup> 
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td>
<p><b>H&ouml;chstwert 25.3.2013</b></p>
</td>
<td>
<p><b> Letzter Eistag nach 20. M&auml;rz                         <br /> (Eistag = ganzer Tag unter 0 &deg; C) </b></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Wien Hohe Warte</p>
</td>
<td>
<p>minus 1,7</p>
</td>
<td>
<p>23.3.1958 (H&ouml;chstwert minus 1,2&deg; C)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Eisenstadt</p>
</td>
<td>
<p>minus 1,1</p>
</td>
<td>
<p>23.3.1958 (H&ouml;chstwert minus 0,8&deg; C)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>St. P&ouml;lten</p>
</td>
<td>
<p>minus2,2</p>
</td>
<td>
<p>22.3.1958 (H&ouml;chstwert minus 1,1&deg; C)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Linz</p>
</td>
<td>
<p>plus 1,1</p>
</td>
<td>
<p>22.3.1958 (H&ouml;chstwert minus 1,1&deg; C)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Salzburg Flughafen</p>
</td>
<td>
<p>plus 0,1</p>
</td>
<td>
<p>7.4.2003 (H&ouml;chstwert minus 0,4&deg; C)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Innsbruck Flughafen</p>
</td>
<td>
<p>plus 3,8</p>
</td>
<td>
<p>7.4.2003 (H&ouml;chstwert minus 1,0&deg; C)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Bregenz</p>
</td>
<td>
<p>plus 3,5</p>
</td>
<td>
<p>12.4.1986 (H&ouml;chstwert minus 0,2&deg; C)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Graz Universit&auml;t</p>
</td>
<td>
<p>minus 2,6</p>
</td>
<td>
<p>21.3.1962 (H&ouml;chstwert minus 0,2&deg; C)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Klagenfurt</p>
</td>
<td>
<p>minus 0,9</p>
</td>
<td>
<p>Seit Messbeginn 1900 noch nie</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="mitte">---</p>
<p><b> Tabelle 2:         <br /> Schneeh&ouml;he Dienstag 7 Uhr und letzter Tag mit Schneedecke nach 20 M&auml;rz </b></p>
<table>
<colgroup> <col width="193"></col> <col width="147"></col> <col width="239"></col> </colgroup> 
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td>
<p><b>Schneeh&ouml;he 26.3.2013, 7 Uhr</b></p>
</td>
<td>
<p><b>Letztes Mal Schneedecke mit mindestens 1cm nach 20. M&auml;rz </b></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Wien Hohe Warte</p>
</td>
<td>
<p>5 cm</p>
</td>
<td>
<p>24.3.2008 (1 cm)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Eisenstadt</p>
</td>
<td>
<p>8 cm</p>
</td>
<td>
<p>25.3.2009 (1 cm)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>St. P&ouml;lten</p>
</td>
<td>
<p>3 cm</p>
</td>
<td>
<p>21.3.2009 (1 cm)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Linz Flughafen</p>
</td>
<td>
<p>2 cm</p>
</td>
<td>
<p>20.3.2009 (1 cm)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Salzburg Flughafen</p>
</td>
<td>
<p>2 cm</p>
</td>
<td>
<p>8.4.2012 (3 cm)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Innsbruck Flughafen</p>
</td>
<td>
<p>3 cm</p>
</td>
<td>
<p>30.3.2009 (2 cm)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Bregenz</p>
</td>
<td>
<p>7 cm</p>
</td>
<td>
<p>8.4.2012 (1 cm)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Graz Flughafen</p>
</td>
<td>
<p>6 cm</p>
</td>
<td>
<p>20.3.2009 (4 cm)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Klagenfurt</p>
</td>
<td>
<p>7 cm</p>
</td>
<td>
<p>20.3.2009 (1 cm)</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="mitte">------------------------------</p>
<h1>Web-Links</h1>
<p><b>ZAMG: </b><a href="http://www.zamg.at/" target="_blank">www.zamg.at</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="http://www.facebook.com/zamg.at" target="_blank">www.facebook.com/zamg.at</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Thomas Wostal</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-03-26T08:25:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/vorl-auml-ufige-februar-bilanz-trueb-feucht-kuehl">
    <title>Februar: trüb, feucht, kühl</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/vorl-auml-ufige-februar-bilanz-trueb-feucht-kuehl</link>
    <description>Trüb, feucht und kühl fällt der Februar 2013 in der vorläufigen Monatsbilanz der ZAMG aus.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p><b>Tr&uuml;b, feucht und k&uuml;hl f&auml;llt der Februar 2013 in der vorl&auml;ufigen  Monatsbilanz der Zentralanstalt f&uuml;r Meteorologie und Geodynamik     (ZAMG) aus.</b></p>
<h2>Der Februar 2013 im &Uuml;berblick</h2>
<h3>Sonne: Platz eins oder Platz zwei in der Reihe der tr&uuml;bsten Jahre</h3>
<p>Bei den Sonnenstunden ist sogar ein neuer Negativ-Rekord m&ouml;glich, sagt Alexander Orlik, Klimatologe der ZAMG: &bdquo;Erst die endg&uuml;ltige     Auswertung aller Daten wird zeigen, ob es Platz eins oder Platz zwei in der Reihe der tr&uuml;bsten Februar-Monate seit 1884 ist. Das Minus bei den     Sonnenstunden liegt in diesem Februar in &Ouml;sterreich zwischen rund 50 und 60 Prozent. &Auml;hnlich tr&uuml;b war es seit Messbeginn nur im Jahr 1947."</p>
<p>Die absolut wenigsten Sonnenstunden registrierte die ZAMG in diesem Februar in Lunz am See (N&Ouml;) mit nur 25 Stunden. Am sonnigsten war es in Lienz (T)     mit 110 Sonnenstunden. Aber selbst das ist im Vergleich zum Mittel ein Minus von 30 Prozent.</p>
<h3>Niederschlag: Im S&uuml;den und Osten stellenweise neue Rekorde</h3>
<p>In vielen Regionen brachte der Februar ungew&ouml;hnlich viel Regen und Schnee. Im Gebiet von K&auml;rnten &uuml;ber den Gro&szlig;teil der Steiermark bis     zum Osten Nieder&ouml;sterreichs fiel zweieinhalb bis f&uuml;nf Mal so viel Niederschlag wie im vielj&auml;hrigen Mittel. Einige Wetterstationen der ZAMG     verzeichneten neue Februar-Rekorde. So wurde in F&uuml;rstenfeld (ST) in diesem Februar eine Niederschlagssumme von 140 Millimeter gemessen. Das     &uuml;bertrifft den bisherigen Rekord aus dem Jahr 1941 um 63 Millimeter. Die Messreihe F&uuml;rstenfeld gibt es seit 1933.     <br /> Der trockenste Ort in diesem Februar war Freistadt (O&Ouml;) mit nur 20 Millimeter Niederschlag.     <br /> Viel Niederschlag fiel in der Form von Schnee. Zum Beispiel erlebten Bregenz (V) und Bad Radkersburg (ST) sechs bis sieben Mal mehr Neuschnee als im     vielj&auml;hrigen Mittel. In Wien und im Weinviertel war die Neuschneesumme in diesem Februar um drei bis vier Mal h&ouml;her als im Mittel.</p>
<h3>Temperatur: leicht unterdurchschnittlich</h3>
<p>&Ouml;sterreichweit war der Februar eine Spur zu kalt und lag um 1&nbsp;&deg;C unter dem klimatologischen Mittel (1981-2010). Die h&ouml;chste Temperatur     wurde am 1. Februar in Weyer (O&Ouml;) gemessen, mit 12,7&nbsp;&deg;C. Die tiefste Temperatur an einem bewohnten Ort registrierte die ZAMG in Tannheim (T)     am 10. Februar mit minus 23,7&nbsp;&deg;C.</p>
<h2>Der Februar 2013 im Detail</h2>
<h3>Temperatur</h3>
<p>Die Mitteltemperatur im Februar war &ouml;sterreichweit um 1&nbsp;&deg;C unter dem klimatologischen Mittel 1981-2010. Die regionalen Abweichungen lagen in     Nieder&ouml;sterreich, in Wien, im Burgenland und in der S&uuml;doststeiermark mit minus 0,5 bis plus 0,5&nbsp;&deg;C im Bereich des vielj&auml;hrigen     Mittels. In Ober&ouml;sterreich, Salzburg, der Obersteiermark und in Unterk&auml;rnten reichten die Abweichungen zum Mittel 1981-2010 von minus 1,5 bis     minus 0,5&nbsp;&deg;C. Tirol und Oberk&auml;rnten lagen in diesem Februar mit minus 2,5 bis minus 1,5&nbsp;&deg;C unter dem dem vielj&auml;hrige Mittel.     Am k&auml;ltesten war es in Vorarlberg und allgemein auf den Bergen mit einer Abweichung von minus 3,5 bis minus 4,0&nbsp;&deg;C im Vergleich zum     Mittelwert 1981-2010.</p>
<p>Der relativ w&auml;rmste Ort war im Februar Kleinzicken (B), mit einem Monatsmittel von 0,7 &deg;C und einer Abweichung zum Mittel 1981-2010 von     1&nbsp;&deg;C. Die Wiener Innenstadt war mit einem Februarmittel von 2,1&nbsp;&deg;C der absolut w&auml;rmste Ort in diesem Monat. Das h&ouml;chste     Tagesmaximum trat gleich zum Monatsbeginn am 1. Februar mit 12,7&nbsp;&deg;C in Weyer (O&Ouml;) auf.</p>
<p>In den hochalpinen Regionen war es im Vergleich zum klimatologischen Mittel am k&auml;ltesten. Am Patscherkofel (T) lag die Temperatur um 4,1&nbsp;&deg;C     unter dem Mittel 1981-2010. Die tiefste Temperatur an einem bewohnten Ort wurde in Tannheim (T, 1100&nbsp;m) am 10. Februar mit minus 23,7&nbsp;&deg;C     registriert.</p>
<h3>Niederschlag</h3>
<p>Au&szlig;ergew&ouml;hnlich viel Niederschlag brachte der Februar in K&auml;rnten, im Gro&szlig;teil der Steiermark, im Burgenland und im Osten     Nieder&ouml;sterreichs sowie im Raum Bregenz. In diesen Gebieten fiel zweieinhalb bis f&uuml;nf Mal so viel Niederschlag wie im vielj&auml;hrigen Mittel.     Die h&ouml;chsten Abweichungen gab es dabei in Unterk&auml;rnten und im S&uuml;dosten der Steiermark. Die letzten vergleichbaren Niederschlagsmengen in     einem Februar gab es in dieser Region &Ouml;sterreichs im Jahr 1947. Einigen Wetterstationen der ZAMG verzeichneten neue Februar-Niederschlagsrekorde. Zum     Beispiel in F&uuml;rstenfeld (ST) mit einer Monatssumme von 140&nbsp;Millimeter Niederschlag. Das entspricht der 5,4 fachen Menge des Mittelwertes     1981-2010. Der alte Rekord der seit 1933 existierenden Messreihe in F&uuml;rstenfeld stammt aus dem Jahre 1941 und wurde gleich um 63&nbsp;Millimeter     &uuml;bertroffen. Weiter Orte mit neuen Stationsrekorden sind St. Radegund (ST) mit 120&nbsp;Millimeter , St. Andr&auml; im Lavanttal (K) mit     100&nbsp;Millimeter , Bad Radkersburg (ST) mit 145&nbsp; Millimeter und Kleinzicken (B) mit 90&nbsp;Millimeter . Die h&ouml;chste Niederschlagsmenge gab es     im Februar 2013 in Sulzberg (V) mit insgesamt 205&nbsp;Millimeter .</p>
<p>In Wien und im Gro&szlig;teil von Nieder&ouml;sterreichs fielen 125 bis 200 Prozent der vielj&auml;hrigen Mittelwerte. Von Nordtirol bis Ober&ouml;sterreich     entsprachen die Werte in etwa dem klimatologischen Mittel.</p>
<p>Deutlich trockener als im Mittel war es vom Arlberg bis zu den Stubaier Alpen und punktuell im M&uuml;hlviertel. Hier summierten sich nur 55 bis 75 Prozent     der mittleren Niederschlagsmengen. In Freistadt (O&Ouml;) war es am trockensten. Hier fielen im gesamten nur 20&nbsp; Millimeter Niederschlag. Das     entspricht einem Defizit von 50 Prozent.</p>
<h3>Schnee</h3>
<p>Gro&szlig;e Neuschneesumme im Vergleich zu den jeweiligen 30-j&auml;hrigen Mittelwerten gab es in diesem Februar in K&auml;rnten, in der S&uuml;dsteiermark,     im S&uuml;dburgenland, im Weinviertel und teilweise in Vorarlberg. Zum Beispiel fiel in Bregenz (V) und in Bad Radkersburg (ST) sechs Mal (Bregenz) bzw.     sieben Mal (Radkersburg) mehr Neuschnee als im Mittel 1981-2010. Das ergibt eine Neuschneesumme in Bregenz von 148&nbsp;Zentimeter und in Bad Radkersburg     von 109 Zentimeter. In K&ouml;tschach-Mauthen (K, 115&nbsp;Zentimeter) und Eisenstadt (B, 50 Zentimeter) fiel f&uuml;nf Mal mehr Schnee als im Mittel. In     Wien um im Weinviertel war die Neuschneesumme etwa drei bis vier Mal h&ouml;her als im Mittel.</p>
<p>Die Schneeh&ouml;hen selbst waren im Osten &Ouml;sterreichs &uuml;berdurchschnittlich aber im Bereich der statistischen Schwankungsbreite. Durch mehrere     Perioden mit Tauwetter ist die Schneedecke immer wieder geschrumpft. In K&auml;rnten und der s&uuml;dlichen Steiermark hat der Schneefall der letzten Tage     aber noch f&uuml;r deutlich &uuml;berdurchschnittliche Schneeh&ouml;hen gesorgt.</p>
<h3>Sonne</h3>
<p>Da die Prognose der Sonnenstunden f&uuml;r die letzten Februartage unsicher ist, l&auml;sst sich noch keine endg&uuml;ltige historische Einordnung machen.     Auf jeden Fall wurde von Salzburg ostw&auml;rts und allgemein auf den Bergen nur selten ein so sonnenarmer Februar registriert wie heuer. In Salzburg,     Osttirol, Oberk&auml;rnten und in der Obersteiermark lagen die Sonnenstunden um 60 Prozent unter dem Mittelwert, das gab es seit Beginn der Messungen     (1884) nur im Jahr 1947. Die letzten Tage in diesem Februar entscheiden, ob es der tr&uuml;bste Februar seit Beginn der Aufzeichnungen wird. Auf den Bergen     schien die Sonne um 55 Prozent k&uuml;rzer als im vielj&auml;hrigen Mittel. Das gab es zuletzt 1902. Von Unterk&auml;rnten bis ins Mittelburgenland war es     zuletzt 1972 tr&uuml;ber als heuer. In den Regionen von Ober&ouml;sterreich bis ins Nordburgenland ist das Defizit mit 62&nbsp;Prozent am h&ouml;chsten und     trat mit &auml;hnlicher Auspr&auml;gung im Jahr 1942 das letzte Mal auf. In Vorarlberg und Nordtirol schien die Sonne im Vergleich zum vielj&auml;hrigen     Mittel um 40 Prozent weniger (zuletzt 1999).</p>
<p>In Krems (N&Ouml;) war das Defizit mit minus 68 Prozent zum Mittel 1981-2010 das gr&ouml;&szlig;te &Ouml;sterreichs. Die wenigsten Sonnenstunden gab es in     Lunz am See (N&Ouml;) mit nur 25 Stunden.</p>
<p>Das vielj&auml;hrige Mittel wurde entlang der Nordtirol-Italien ann&auml;hernd erreicht. In Obergurgl (T) schien die Sonne insgesamt 65 Stunden und somit     um nur f&uuml;nf Prozent kurzer als im Mittel. Am h&auml;ufigsten zeigte sich die Sonne mit 110 Stunden in Lienz. Das ist aber immer noch um 30 Prozent     weniger als das Mittel 1981-2010.</p>
<h2>Der Februar 2013 in der Bundesland-&Uuml;bersicht</h2>
<h3><b>Vorarlberg</b></h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 30 Prozent, Temperaturabweichung minus 3,0&deg;&nbsp;C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 20 Prozent</p>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 11,5&deg; C in Dornbirn (407 m) am 1., Tiefstwert minus 20,6&deg;&nbsp;C in Schoppernau (839 m) am 10.</p>
<p>H&ouml;chstes Februarmittel der Lufttemperatur minus 1,1&deg; C in Feldkirch (Abweichung minus 2,1&deg;&nbsp;C)</p>
<p>H&ouml;chste Neuschneesumme 220 cm in Langen am Arlberg</p>
<h3><b>Tirol</b></h3>
<p>Niederschlagsabweichung 0 Prozent, Temperaturabweichung minus 2,2&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 20 Prozent</p>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 11,9&deg;&nbsp;C in Haiming (671 m) am 1., Tiefstwert minus 23,7&deg;&nbsp;C in Tannheim (1100 m) am 10.</p>
<p>H&ouml;chstes Februarmittel der Lufttemperatur minus 0,8&deg; C in Innsbruck/Uni (Abweichung minus 1,6&deg;&nbsp;C)</p>
<p>H&ouml;chste Neuschneesumme 130&nbsp;cm in Achenkirch</p>
<h3><b>Salzburg</b></h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 5 Prozent, Temperaturabweichung minus 1,6&deg;&nbsp;C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 40 Prozent</p>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 11,5&deg; C in Salzburg (430 m) am 1., Tiefstwert minus 22,0&deg;&nbsp;C in Tamsweg (1026 m) am 11.</p>
<p>H&ouml;chstes Februarmittel der Lufttemperatur minus 0,8&deg; C in Salzburg/Freisaal (Abweichung minus&nbsp;2,3&deg; C)</p>
<p>H&ouml;chste Neuschneesumme 207&nbsp;cm auf der Rudolfsh&uuml;tte</p>
<h3><b>Ober&ouml;sterreich</b></h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 15 Prozent, Temperaturabweichung minus 1,0&deg;&nbsp;C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 50 Prozent</p>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 12,7&deg; C in Weyer (428 m) am 1., Tiefstwert minus 16,8&deg;&nbsp;C in Windischgarsten (600 m) am 11.</p>
<p>H&ouml;chstes Februarmittel der Lufttemperatur 0,5&deg; C in Linz (Abweichung minus 0,5&deg; C)</p>
<p>H&ouml;chste Neuschneesumme 132&nbsp;cm am Feuerkogel</p>
<h3><b>Nieder&ouml;sterreich</b></h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 75 Prozent, Temperaturabweichung minus 0,3&deg;&nbsp;C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 60 Prozent</p>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 12,7&deg; C in Wiener Neustadt (275 m) am 1., Tiefstwert minus 18,2&deg; C in Puchberg am Schneeberg (583 m) am 11.</p>
<p>H&ouml;chstes Februarmittel der Lufttemperatur 1,2&deg; C in Gumpoldskirchen (Abweichung plus 0,1&deg; C)</p>
<p>H&ouml;chste Neuschneesumme 151&nbsp;cm auf der Rax</p>
<h3><b>Wien</b></h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 50 Prozent, Temperaturabweichung minus 0,3&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 60 Prozent</p>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 11,6&deg; C in der Inneren Stadt (177 m) am 1., Tiefstwert minus 9,6&deg; C in Mariabrunn (225 m) am 11.</p>
<p>H&ouml;chstes Februarmittel der Lufttemperatur 2,1&deg; C in der Inneren Stadt (Abweichung minus 0,9&deg; C)</p>
<p>H&ouml;chste Neuschneesumme 54 cm in Mariabrunn</p>
<h3><b>Burgenland</b></h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 190 Prozent, Temperaturabweichung minus 0,1&deg;&nbsp;C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 55 Prozent</p>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 12,3&deg; C in Mattersburg (284 m) am 1., Tiefstwert minus 10,0&deg; C in Lutzmannsburg (201 m) am 11.</p>
<p>H&ouml;chstes Februarmittel der Lufttemperatur 1,2&deg; C in Andau (Abweichung 0,0&deg; C)</p>
<p>H&ouml;chste Neuschneesumme 49 cm in Eisenstadt</p>
<h3><b>Steiermark</b></h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 160 Prozent, Temperaturabweichung minus 0,7&deg;&nbsp;C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 50 Prozent</p>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 10,3&deg; C in Frohnleiten (421 m) am 1., Tiefstwert minus 19,1&deg;&nbsp;C in Bad&nbsp;Mitterndorf (814 m) am 11.</p>
<p>H&ouml;chstes Februarmittel der Lufttemperatur 0,9&deg; C in Graz/Uni</p>
<p>H&ouml;chste Neuschneesumme 147 cm in Fischbach</p>
<h3><b>K&auml;rnten</b></h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 180 Prozent, Temperaturabweichung minus 1,5&deg;&nbsp;C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 40 Prozent</p>
<p>Temperaturh&ouml;chstwert 7,7&deg; C in D&ouml;llach (1078 m) am 1., Tiefstwert minus 18,6&deg;&nbsp;C am Wei&szlig;ensee (945 m) am 10.</p>
<p>H&ouml;chstes Februarmittel der Lufttemperatur minus 1,1&deg; C in P&ouml;rtschach (Abweichung minus 0,2&deg; C)</p>
<p>H&ouml;chste Neuschneesumme 141 cm auf der Villacher Alpe</p>
<p class="mitte">---</p>
<h3><b>Anmerkungen</b></h3>
<ul>
<li>
<p>Die Bezeichnung &bdquo;vielj&auml;hriges Mittel&ldquo; betrifft die Klimaperiode 1981-2010.</p>
</li>
<li>
<p>Die Daten setzen sich aus den Messungen bis zum gestrigen Tag und den Vorhersagen f&uuml;r die restlichen Tage des Monats zusammen. Die             endg&uuml;ltige Bilanz ist ab der zweiten Woche des Folgemonats auf <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.zamg.at/">www.zamg.at</a></span> abrufbar.</p>
</li>
</ul>
<p class="mitte">------------------------------</p>
<h2>Web-Links</h2>
<p>Infos zur ZAMG: <a href="http://www.zamg.at/" target="_blank">www.zamg.at</a> und <a href="http://www.facebook.com/zamg.at" target="_blank">www.facebook.com/zamg.at</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Thomas Wostal</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-02-27T15:16:02Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/winter-2012-13-wenig-sonne-viel-schnee">
    <title>Winter 2012/13: wenig Sonne, viel Schnee</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/winter-2012-13-wenig-sonne-viel-schnee</link>
    <description>Vorläufige Bilanz: Einer der trübsten Winter seit 130 Jahren. Teils ungewöhnlich viel Schnee. Temperatur im Bereich des vieljährigen Mittels.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p><b>Die Zentralanstalt f&uuml;r Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zieht eine erste Bilanz des Winters 2012/13:</b></p>
<p><b> </b></p>
<p><b> Sehr ungew&ouml;hnlich waren in diesem Winter die wenigen Sonnenstunden, sagt Alexander Orlik, Klimatologe der ZAMG: &bdquo;Es war einer der         tr&uuml;bsten Winter der letzten 130 Jahre. &Ouml;sterreichweit gab es 37 Prozent weniger Sonnenschein als im vielj&auml;hrigen Mittel. Noch         tr&uuml;ber war nur der Winter 1903/04 mit einem Sonnenschein-Minus von 48 Prozent.&ldquo; </b></p>
<p><b> </b></p>
<p><b> Im Gro&szlig;teil von &Ouml;sterreich hat es in diesem Winter ungew&ouml;hnlich viel geschneit. In Wien gab es doppelt so viel Neuschnee wie im         vielj&auml;hrigen Mittel, in Bregenz sogar vier Mal so viel. Bregenz erreicht am 9. Februar mit 70 Zentimeter die h&ouml;chste Schneeh&ouml;he seit         Beginn der Messungen 1936. </b></p>
<p><b> </b></p>
<p><b> Die Temperatur lag &uuml;ber den gesamten Winter gesehen ziemlich genau im Bereich des Mittelwertes der letzten 30 Jahre. Markant war das         Weihnachtstauwetter, das auch die h&ouml;chste Temperatur dieses Winters brachte:                   18,3 &deg;C am 25. Dezember 2012 in Feldkirch (V). Ausgepr&auml;gte K&auml;ltewellen gab es nicht. Die tiefste Temperatur an einem bewohnten Ort         registrierte die ZAMG am 10. Februar in Tannheim (T, 1100 m) mit minus 23,7 &deg;C. </b></p>
<h2>Der meteorologische Winter 2012/2013 im Detail</h2>
<p>Die Zentralanstalt f&uuml;r Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zieht eine erste Winterbilanz. In der Klimatologie besteht der Winter aus statistischen     Gr&uuml;nden aus den Monaten Dezember, J&auml;nner, Februar.</p>
<h3>Temperatur: im Bereich des klimatologischen Mittelwertes</h3>
<p>&Uuml;ber den gesamten meteorologischen Winter war das &ouml;sterreichweite Temperaturmittel mit einer Abweichung von minus 0,1 &deg;C sehr nah am     klimatologischen Mittel 1981-2010. Vorarlberg und Nordtirol waren mit einer Abweichung zum vielj&auml;hrigen Mittel von minus 0,8 bzw. minus 0,5 &deg;C     bei den relativ k&uuml;hlsten Regionen in diesem Winter. Nur auf den Bergen war es im Vergleich zum Mittel noch k&auml;lter, mit einer Abweichung zum     Mittel von minus 1,6 &deg;C.</p>
<p>Ischgl (T) ist mit einer Abweichung von minus 2,4 &deg;C der relativ k&auml;lteste Ort in diesem Winter. Die Mitteltemperatur betrug in Ischgl in diesem     Winter minus 8 &deg;C. Die relativ w&auml;rmsten Orte finden sich entlang der Grenze von Ober&ouml;sterreich zu Nieder&ouml;sterreich, sowie in der     Obersteiermark, in der s&uuml;dlichen Steiermark und im S&uuml;dburgenland. In diesen Regionen war es um 0,5 bis 1 &deg;C w&auml;rmer als im Mittel. Der     relativ w&auml;rmste Ort des Landes im Winter 2012/13 war Kleinzicken (B) mit einer Abweichung von plus 1,0 &deg;C. Das absolute Wintermittel betrug hier     0,0 &deg;C.</p>
<p>Die h&ouml;chsten Temperaturen registrierte die ZAMG in diesem Winter zu Weihnachten : Am 25. Dezember 2012 stieg die Temperatur in Feldkirch (V) auf 18,3     &deg;C. Am 24.Dezember wurden in Brand (V) 18,2 &deg;C gemessen. Eine zweite Warmwetterphase stellte sich Anfang J&auml;nner s&uuml;dlich des     Alpenhauptkammes ein, mit 15,9 &deg;C in Lienz (T) am 6. J&auml;nner. Der dritte Warmluftvorsto&szlig; brachte Ende J&auml;nner 2013 vor allem im     n&ouml;rdlichen Alpenvorland und im Osten &Ouml;sterreichs ungew&ouml;hnliche Temperaturen, mit 16,3 &deg;C in Micheldorf (O&Ouml;) und Gumpoldskirchen     (N&Ouml;).</p>
<p>Ausgepr&auml;gte K&auml;ltewellen gab es in diesem Winter nicht. In der ersten Dezemberh&auml;lfte wurde es im Westen und S&uuml;den vor&uuml;bergehend     sehr kalt. Am 13. Dezember sank die Temperatur in Klagenfurt (K) auf minus 16,7 &deg;C. Die tiefste Temperatur an einem bewohnten Ort wurde am 10. Februar     in Tannheim (1100 m, T) mit minus 23,7 &deg;C registriert.</p>
<h3>Sonne: zweitniedrigster Wert seit 1884</h3>
<p>Dieser Winter geht als einer der sonnen&auml;rmsten in die Messgeschichte der ZAMG ein. So wie in den Wintern 1946/47 und 1950/51 schien die Sonne in     &Ouml;sterreich um 37 Prozent k&uuml;rzer als im Vergleich zum Mittelwert 1981-2010. Nur der Winter 1903/04 war mit einem Defizit von 48 Prozent noch     tr&uuml;ber. Besonders der J&auml;nner und der Februar 2013 waren extrem arm an Sonnenschein. Im Norden &Ouml;sterreichs (Salzburg-Eisenstadt     nordw&auml;rts) war die Sonnenscheindauer im J&auml;nner mit minus 55 Prozent die zweitniedrigste der Messgeschichte und im Februar mit minus 62 Prozent     die niedrigste der Messgeschichte. Messbeginn ist jeweils im Jahr 1884.</p>
<p>In Oberndorf an der Melk (N&Ouml;) erreichte die Sonnenscheindauer mit insgesamt 68 Stunden nur 43 Prozent des vielj&auml;hrigen Mittels und damit das     gr&ouml;&szlig;te Sonnenschein-Minus in diesem Winter. Die absolut k&uuml;rzeste Sonnenscheindauer wurde mit 40 Stunden in Langen am Arlberg (V)     verzeichnet. Insgesamt 370 Stunden zeigte sich die Sonne auf der Villacher Alpe und damit am absolut l&auml;ngsten in ganz &Ouml;sterreich. Dies entspricht     aber immer noch einem Defizit von 20 Prozent zum Mittel 1981-2010.</p>
<h3>Niederschlag: verbreitet feucht, im Osten teils Rekorde</h3>
<p>&Ouml;sterreichweit brachte der Winter 2012/13 um rund 35 Prozent mehr Niederschlag als im Mittel 1981-2010. Dem Mittelwert entsprechende bzw. leicht     unterdurchschnittliche Niederschlagssummen gab es nur im M&uuml;hlviertel, am Arlberg, in Osttirol und in Oberk&auml;rnten. &Uuml;berall sonst erreichten     die Niederschlagsmengen in diesem Winter 15 bis 110 Prozent mehr als im Mittel. Zweimal so viel Niederschlag wie im Mittel gab es in Bregenz (V), Weyer     (O&Ouml;), Weitra (N&Ouml;), Langenlois (N&Ouml;), Reichenau/Rax (N&Ouml;) und in Andau (B). Im Vergleich zum Mittel 1981-2010 war Nieder&ouml;sterreich     mit einer Abweichung von 60 Prozent das niederschlagsreichste Bundesland. In Reichenau an der Rax erreichte die Niederschlagssumme von Dezember 2012 bis     Februar 2013 insgesamt 330 mm, so viel wie in noch keinem anderen Winter. Die Messungen werden von der ZAMG in Reichenau mit Unterbrechungen seit 1865     durchgef&uuml;hrt.</p>
<h3>Schnee: im Westen, Osten und S&uuml;den stellenweise Rekorde</h3>
<p>In nahezu allen Landesteilen war es ein ausgesprochen schneereicher Winter. Von Bregenz bis Eisenstadt war die Summe der t&auml;glichen Neuschneeh&ouml;he     &uuml;ber dem Mittel 1981-2010. Am deutlichsten in Bregenz. In Summe fielen in Bregenz vom 1. Dezember bis zum 25. Februar 263 cm Neuschnee. Das entspricht     der vierfachen Menge des Mittelwertes. Die maximale Schneeh&ouml;he wurde in Bregenz am 9. Februar 2013 erreicht, mit 70 Zentimeter. Das ist die     gr&ouml;&szlig;te Schneeh&ouml;he, die in Bregenz seit Beginn der Schneeaufzeichnungen der ZAMG im Jahr 1936 gemessen wurde. Mit den gro&szlig;en     Schneemengen begann es in Bregenz schon im Dezember: Bereits am 12. Dezember wurde in Bregenz mit einer Gesamtschneeh&ouml;he von 58 cm der Dezemberrekord     gebrochen.</p>
<p>In Eisenstadt fiel mit 103 cm dreimal mehr Neuschnee als im Mittel und in Wien war die Neuschneemenge mit 100 cm in diesem Winter doppelt so hoch wie im     Mittel 1981-2010. In Salzburg waren die Neuschneeverh&auml;ltnisse mit einem Plus von 10 Prozent in etwa im Bereich des vielj&auml;hrigen Mittels. Die     maximale Gesamtschneeh&ouml;he von 31 cm in Eisenstadt und 30 cm in Wien war zwar &uuml;berdurchschnittlich aber im Bereich der statistischen     Schwankungsbreite.</p>
<p>Auch in K&auml;rnten und in der S&uuml;dsteiermark schneite es ungew&ouml;hnlich viel. In Klagenfurt summierte sich mit 133 Zentimeter zweieinhalb Mal mehr     Neuschnee als im Mittel. In Villach (K) erreichte die Gesamtschneeh&ouml;he mit 69 cm einen der h&ouml;chsten Werte seit Beginn der Messungen im Jahr 1930.     Bad Radkersburg (ST) erreichte einen neuen Rekord der Neuschnee-Summe mit 203 Zentimeter und hat damit den alten Rekord aus dem Winter 1985/86 um ein     Zentimeter &uuml;bertroffen (Messungen in Bad Radkersburg seit 1972).</p>
<p class="mitte">---</p>
<p><b>Anmerkungen</b></p>
<ul>
<li>
<p>Die Bezeichnung &bdquo;vielj&auml;hriges Mittel&ldquo; betrifft die Klimaperiode 1981-2010.</p>
</li>
<li>
<p>Die Daten setzen sich aus den Messungen bis zum gestrigen Tag und den Vorhersagen f&uuml;r die restlichen Tage des Monats zusammen. Die             endg&uuml;ltige Bilanz ist ab der zweiten Woche des Folgemonats auf <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.zamg.at/">www.zamg.at</a></span> abrufbar.</p>
</li>
</ul>
<p>---</p>
<p><img class="bild_quer" src="http://www.zamg.at/medien/static/bilder/winter-12-13_temperatur-abweichung_zamg_klein.jpg" /></p>
<p><b>Temperatur Winter 2012/13:</b> Vorl&auml;ufige Abweichung der Temperatur (Dez, Jan, Feb) vom vielj&auml;hrigen Mittel 1981-2010 (Quelle ZAMG).<br /> <a href="http://www.zamg.at/medien/static/bilder/winter-12-13_temperatur-abweichung_zamg.jpg" target="_blank">Link zum Bild in Originalgr&ouml;&szlig;e</a></p>
<p><img class="bild_quer" src="http://www.zamg.at/medien/static/bilder/winter-12-13_sonnenscheindauer-abweichung_zamg_klein.jpg" /></p>
<p><b>Sonne Winter 2012/13:</b> Prozent-Anteil der Sonnenscheindauer (Dez, Jan, Feb) vom Mittel 1981-2010. 100 Prozent entspricht dem Mittelwert. Quelle ZAMG.<br /> <a href="http://www.zamg.at/medien/static/bilder/winter-12-13_sonnenscheindauer-abweichung_zamg.jpg" target="_blank">Link zum Bild in Originalgr&ouml;&szlig;e</a></p>
<p class="mitte">------------------------------</p>
<h1>Web-Links</h1>
<p>Infos zur ZAMG: <a href="http://www.zamg.at/" target="_blank">www.zamg.at</a> und <a href="http://www.facebook.com/zamg.at" target="_blank">www.facebook.com/zamg.at</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Thomas Wostal</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-02-26T09:50:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/im-sueden-einer-der-schneereichsten-winter-der-letzten-jahrzehnte">
    <title>Im Süden einer der schneereichsten Winter der letzten Jahrzehnte</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/im-sueden-einer-der-schneereichsten-winter-der-letzten-jahrzehnte</link>
    <description>In Kärnten und der südlichen Steiermark einer der schneereichsten Winter der letzten rund 30 Jahre.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Weite Teile &Ouml;sterreichs sind derzeit tief verschneit. Speziell im S&uuml;den sind die Schneeh&ouml;hen sehr ungew&ouml;hnlich hoch. Am Montag lag die Schneeh&ouml;he in K&ouml;tschach-Mauthen bei 85 Zentimeter, in Preitenegg bei 82, Dellach/ Drau 73, <span>Villach 69, Feistritz/Bleiburg 66, Klagenfurt 48</span> und in Weitensfeld bei 43 Zentimeter.</p>
<p class="western">Das kam in den letzten Jahrzehnten nur selten vor. Gerhard Hohenwarter von der Zentralanstalt f&uuml;r Meteorologie und Geodynamik (ZAMG): &bdquo;In Villach zum Beispiel gab es in den letzten rund 30 Jahren nur zwei Mal mehr Schnee als die momentanen 69 Zentimeter: Am 27.November 2005 mit 75 Zentimeter und <span>am 11. Februar 1986 mit 94 </span>Zentimeter. Vom Rekord sind wir allerdings deutlich entfernt. Der liegt in Villach bei 110 Zentimeter Schneeh&ouml;he am 15. Februar 1952. Morgen Dienstag schneit es &uuml;brigens schon wieder: Im Bereich von Pack und Soboth kommen rund 40 Zentimeter Schnee dazu. In tiefen Lagen, wie Klagenfurt und Villach, erwarten wir 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee.&ldquo;</p>
<p class="western">Auch im S&uuml;den der Steiermark ist es stellenweise einer der schneereichsten Winter der letzten rund 30 Jahre. Details in der folgenden Tabelle.</p>
<h3><b>Ausgew&auml;hlte Schneeh&ouml;hen und historischer Vergleich </b></h3>
<table>
<colgroup><col width="142"></col> <col width="143"></col> <col width="143"></col> <col width="142"></col> </colgroup> 
<tbody>
<tr>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p align="CENTER"><b>Ort</b></p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p align="CENTER"><b>Aktuelle Schneeh&ouml;he</b></p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p align="CENTER"><b>Das letzte Mal mehr 			Schnee als jetzt</b></p>
</td>
<td>
<p align="CENTER"><b>Rekord</b></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p>Villach</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p>69cm am 25.2.2013</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p>75cm am 27.11.2005</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p>110cm am 15.2.1952</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p>Klagenfurt</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p>48cm am 25.2.2013</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">50cm 			am 2.01.2006</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">106cm 			15.2.1952</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">K&ouml;tschach-Mauthen</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">85cm 			am 25.2.2013</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">160cm 			12.11.2008</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">205cm 			12.2.1978 (Station Reisach)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">Preitenegg</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p>82cm am 25.2.2013</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">85cm 			4.2.2009</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">155cm 			11.2.1986</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">Feistritz/Bleiburg</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">66cm 			am 25.2.2013</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">71cm 			6.3.2006</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">112cm 			11.2.1986</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">Weitensfeld</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">43cm 			am 25.2.2013</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">60cm 			2.1.2006</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">86cm 			17.2.1963</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">Graz</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">28cm 			am 23.2.2013</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">40cm 			am 13.3.1996</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">83cm 			am 11.2.1986</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">Bad 			Gleichenberg</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">40cm 			 am 25.2.2013</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">47cm 			am 25.12.1994</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western">80cm 			am 16.2.1952</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western"><span>Bad 			Radkersburg</span></p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western"><span>42cm</span> am 24.2.2013</p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western"><span>45cm 			am 30.12.2005</span></p>
</td>
<td style="padding-left: 0.1cm; ">
<p class="western"><span>70cm 			am 11.2.1986</span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2 class="western">Web-Links</h2>
<p align="LEFT" class="western"><span><span><span><b><span>ZAMG: </span></b></span></span></span><span><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.zamg.at/"><span><span><span>www.zamg.at</span></span></span></a></span></span><span><span><span><span><span> </span></span></span></span></span><span><span><span><span><span>und </span></span></span></span></span><span><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.facebook.com/zamg.at"><span><span><span>www.facebook.com/zamg.at</span></span></span></a></span></span><span><span><span><b><span> </span></b></span></span></span></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Thomas Wostal</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-02-25T09:52:49Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/histalp/histalp-langzeitklimareihen-oesterreich-jahresbericht-2012">
    <title>HISTALP Langzeitklimareihen - Österreich Jahresbericht 2012</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/histalp/histalp-langzeitklimareihen-oesterreich-jahresbericht-2012</link>
    <description>HISTALP ist eine internationale Klimadatensammlung der ZAMG für den Großraum Alpen.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Im Alltag ist die Aufmerksamkeit der Menschen immer wieder beim Wetter, welches unl&auml;ngst beispielsweise in der Bundeshauptstadt Wien mit den f&uuml;r dortige Verh&auml;ltnisse betr&auml;chtlichen Schneemengen sowie den &uuml;berwiegend milden, kurzfristig jedoch recht frostigen Temperaturen im J&auml;nner f&uuml;r viel Gespr&auml;chsstoff gesorgt hat. Vom vergangenen Jahr sind uns wahrscheinlich auch eher besondere Witterungen oder einzelne extreme Wetterereignisse in Erinnerung geblieben. Daher kann es gerade jetzt mit etwas zeitlichem Abstand ganz besonders interessant sein, einen differenzierten Blick auf die regionalen Unterschiede in der Klimastatistik des vergangenen Jahres im Vergleich zu den &ouml;sterreichischen HISTALP-Langzeit-Klimareihen zu werfen, die nun aktualisiert bis<br />inklusive Dezember 2012 vorliegen.<br /><br />HISTALP ist eine internationale Klimadatensammlung der ZAMG f&uuml;r den Gro&szlig;raum Alpen, die aus einigen hundert Zeitreihen von mehreren Klimaelementen besteht, die 100 bis 250 Jahre in die Vergangenheit zur&uuml;ckreichen und besonderen Qualit&auml;tskriterien unterworfen sind. Sie sind &bdquo;homogenisiert&ldquo;, das hei&szlig;t, die &auml;lteren, historischen Zeitabschnitte sind nach Standort, Instrumentierung und anderen wichtigen Kriterien an den aktuellen Zustand der Messstationen angepasst. Daher k&ouml;nnen im Zuge klimatologischer Analysen die Messwerte der Gegenwart mit den historischen Abschnitten der Messreihen verglichen werden.</p>
<p><i>Weiterf&uuml;hrende Informationen finden Sie in den angef&uuml;hrten  PDF-Dokumenten, auf der Projekt-Website sowie in unserem  Informationsportal Klimawandel.</i></p>
<p class="callout"><a href="http://www.zamg.ac.at/cms/de/dokumente/klima/dok_news/dok_histalp/jahresbericht-2012" class="internal-link">HISTALP AT Jahresnewsletter 2012</a></p>
<p class="callout"><a href="http://www.zamg.ac.at/cms/de/dokumente/klima/dok_news/dok_histalp/klimareihen-2012" class="internal-link">&Ouml;sterreich Klimareihen Jahr 1768-2012</a></p>
<p class="callout">Mehr &uuml;ber HISTALP auf <a class="external-link" href="http://www.zamg.ac.at/histalp/">http://www.zamg.ac.at/histalp/</a>.</p>
<p class="callout">Informationsportal Klimawandel <a class="external-link" href="http://www.zamg.ac.at/klimawandel/">http://www.zamg.ac.at/klimawandel/</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Einpfleger HISTALP</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-02-06T12:16:12Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/rueckblick-jaenner-mild-feucht-trueb">
    <title>Rückblick Jänner: mild, feucht, trüb</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/rueckblick-jaenner-mild-feucht-trueb</link>
    <description>Vorläufige Monatsbilanz der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) für den Jänner 2013.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Die Statistik d&uuml;rfte in diesem J&auml;nner das subjektive Gef&uuml;hl vieler Menschen best&auml;tigen: In der vorl&auml;ufige Monatsbilanz der Zentralanstalt f&uuml;r Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ist der J&auml;nner 2013 mild, feucht und tr&uuml;b.</p>
<h3>In Nieder&ouml;sterreich vereinzelt neue Niederschlags-Rekorde</h3>
<p>Herausragend waren dabei die hohen Niederschlagsmengen im Osten &Ouml;sterreichs. Alexander Orlik, Klimatologe an der ZAMG: &bdquo;Im Gro&szlig;teil von Nieder&ouml;sterreich, im Burgenland und in Wien gab es zwei bis viermal so viel Niederschlag wie in einem durchschnittlichen J&auml;nner. Vereinzelt wurden sogar neue J&auml;nner-Rekordwerte erreicht, wie in Reichenau an der Rax mit 210 Millimeter. Alleine von 4. bis 7. J&auml;nner fielen hier 180 Millimeter Niederschlag. Zum Vergleich: das langj&auml;hrige Mittel liegt in Reichenau f&uuml;r den gesamten J&auml;nner bei rund 50 Millimeter. Gemessen wird in Reichenau &uuml;brigens schon sehr lange, mit kurzen Unterbrechungen seit 1865.&ldquo;</p>
<p>Auch in Weitra (N&Ouml;) verzeichnete die ZAMG mit 100 Millimeter Niederschlag einen neuen J&auml;nner-Rekord. Das ist drei Mal so viel wie im vielj&auml;hrigen Mittel. Die Messreihe besteht in Weitra seit 1936.</p>
<p>In der S&uuml;dh&auml;lfte von Ober&ouml;sterreich, in Salzburg, im Tiroler Unterland und in der Steiermark brachte dieser J&auml;nner 50 bis 100 Prozent mehr Niederschlag als im Mittel. In K&auml;rnten und in Osttirol war es bis zu 50 Prozent feuchter als im Mittel. Relativ trocken war es nur vom Arlberg bis zum Reschenpass, mit einem Minus von 50 Prozent zum vielj&auml;hrigen Mittel.</p>
<h3>Viel Schnee im Osten, normal im Westen</h3>
<p>Der viele Niederschlag im Osten fiel zu einem gro&szlig;en Teil als Schnee. In Wien auf der Hohe Warte lag der Schnee am 18. J&auml;nner 30 Zentimeter hoch. Das sind 18 Zentimeter mehr als im vielj&auml;hrigen Mittel. Im Westen &Ouml;sterreichs gab es zwar in vielen Regionen reichlich Niederschlag, allerdings fehlten die n&ouml;tigen Minusgrade. So lagen in Innsbruck und in Langen am Arlberg die maximalen Schneeh&ouml;hen mit 15 bzw. 100 Zentimeter im Bereich der vielj&auml;hrigen Mittelwerte.</p>
<h3>Von minus 24,7&deg;&nbsp;C am Brunnenkogel bis plus 16,3&deg;&nbsp;C in Micheldorf</h3>
<p>&Ouml;sterreichweit lag der der J&auml;nner um 1,2&deg;&nbsp;C &uuml;ber dem vielj&auml;hrigen Mittel. Die mildesten Regionen waren Salzburg, Osttirol, K&auml;rnten und die Obersteiermark, mit 1,5 bis 3,0&deg;&nbsp;C &uuml;ber dem vielj&auml;hrige Mittel sowie die Gebiete an der der oberen Drau und an der oberen Mur mit einem Plus von 3,0 bis 3,3&deg;&nbsp;C.</p>
<p>Die h&ouml;chste Temperatur registrierte die ZAMG in diesem J&auml;nner am 30. in Micheldorf (O&Ouml;) mit 16,3&deg; C. Extrem mild war es auch Anfang J&auml;nner. So wurde am 6. J&auml;nner mit 15,9&deg;&nbsp;C in Lienz (T) ein neuer J&auml;nner-Rekord f&uuml;r Lienz erreicht.</p>
<p>Die tiefste Temperatur wurde am 17. J&auml;nner mit minus 24,7&deg;&nbsp;C am Brunnenkogel (T) gemessen, in 3438&nbsp; Meter Seeh&ouml;he. Am k&auml;ltesten an einem bewohnten Ort war es am 26. J&auml;nner in St. Jakob/Defereggen (T, 1388&nbsp;m) mit minus 20,9&deg;&nbsp;C.</p>
<h3>In Langenlois im gesamten J&auml;nner nur 15 Sonnenstunden</h3>
<p>&bdquo;Ein ungew&ouml;hnlich seltener Gast war in diesem J&auml;nner die Sonne&ldquo;, best&auml;tigt Alexander Orlik von der ZAMG das Gef&uuml;hl vieler Menschen, &bdquo;selbst der sonnigste Ort &Ouml;sterreichs, die Villacher Alpe, lag mit 120 Sonnenstunden um 20 Prozent unter dem vielj&auml;hrigen Mittel.&ldquo; &Ouml;sterreichweit gab es um rund 50 Prozent weniger Sonnenschein als in einem durchschnittlichen J&auml;nner. Am tr&uuml;bsten war es in Wien und in  Nieder&ouml;sterreich mit 70 bis 80 Prozent weniger Sonnenstunden als im vielj&auml;hrigen Mittel. In Langenlois sah man die Sonne im gesamten J&auml;nner 2013 sogar nur 15 Stunden.</p>
<h2></h2>
<h2>Der J&auml;nner 2013 im Detail</h2>
<h3>Hinweis</h3>
<p>Ab J&auml;nner 2013 verwendet die ZAMG den Zeitraum 1981-2010 als Referenz f&uuml;r alle Klimawerte, statt wie bisher 1971-2000. Die Referenzperioden werden alle zehn Jahre nachgezogen, damit die Vergleichswerte der 30-j&auml;hrigen Mittelwerte n&auml;her am Empfinden der Menschen liegen.</p>
<h3>Temperatur</h3>
<p>Es war &uuml;berall relativ mild. Die &ouml;sterreichweite Mittelwert-Temperatur im J&auml;nner 2013 liegt 1,2&deg;&nbsp;C &uuml;ber dem vielj&auml;hrigen Mittel.</p>
<p>In Salzburg, Osttirol, K&auml;rnten und der Obersteiermark war es verbreitet um 1,5 bis 3,0&deg;&nbsp;C w&auml;rmer als das vielj&auml;hrige Mittel. Stellenweise, wie zum Beispiel entlang der oberen Drau oder der oberen Mur, lagen die Temperaturabweichungen bei 3,0 bis 3,3&deg;&nbsp;C &uuml;ber dem Klimamittel. Der relativ w&auml;rmste Ort des Landes war St. Michael/Lungau (S, 1052 m) mit einer Abweichung zum Mittel 1981-2010 von 3,3&deg;&nbsp;C. Das entspricht einem Monatsmittel von minus 2,4&deg;&nbsp;C.</p>
<p>In Vorarlberg, Nordtirol, Ober&ouml;sterreich, im westlichen Nieder&ouml;sterreich, in der Oststeiermark und im S&uuml;dburgenland war es in diesem J&auml;nner um 0,5 bis 1,5&deg;&nbsp;C w&auml;rmer als im Vergleichszeitraum 1981-2010. Dem Mittelwert entsprechende J&auml;nnertemperaturen gab es im Wald- und Weinviertel, in Wien und im Nordburgenland. Die gr&ouml;&szlig;te negative Abweichung zum vielj&auml;hrigen Mittel trat auf der Schmittenh&ouml;he (S, 1956&nbsp;m) mit minus 0,9&deg;&nbsp;C auf. Das J&auml;nnermittel erreichte hier minus 5,3&deg;&nbsp;C.</p>
<p>Das h&ouml;chste Tagesmaximum der Lufttemperatur registrierte die ZAMG am 30. J&auml;nner mit 16,3&deg;&nbsp;C in Micheldorf. Am 6. wurde in Lienz ein neuer J&auml;nner-Rekord f&uuml;r die Wetterstation erreicht, mit 15,9 &deg; C. Die tiefste Temperatur wurde am 17. J&auml;nner mit minus 24,7&deg;&nbsp;C an der 3438&nbsp;m hoch gelegenen Messstation am Brunnenkogel (T) erreicht. Am k&auml;ltesten an einem bewohnten Ort war es am 26. J&auml;nner in St. Jakob/Defereggen (T, 1388&nbsp;m) mit minus 20,9&deg;&nbsp;C.</p>
<p>Zu den Extrema der Mitteltemperatur des gesamten Monats: Das absolut tiefste J&auml;nnermittel an einem bewohnten Ort wurde mit minus 5,9&deg;&nbsp;C in Obergurgl (T, 1942&nbsp;m, Abw. -0,6&deg;&nbsp;C) gemessen. In der Wiener Innenstadt war es mit einem Monatsmittel von 1,3&deg;&nbsp;C (177&nbsp;m, Abw. 0&deg;&nbsp;C) am absolut w&auml;rmsten.</p>
<h3>Niederschlag</h3>
<p>Bis auf kleine Regionen im Westen lagen die Niederschlagsmengen im J&auml;nner 2013 &uuml;ber dem klimatologischen Mittel 1981-2010. In gro&szlig;en Teilen Nieder&ouml;sterreichs, im Burgenland und in Wien fiel in diesem J&auml;nner sogar um zwei bis viermal so viel Niederschlag wie in einem durchschnittlichen J&auml;nner. In Ober&ouml;sterreich s&uuml;dlich der Donau, in Salzburg, im Tiroler Unterland und der Steiermark summierte sich etwa 50 bis 100 Prozent mehr Niederschlag als im Mittel 1981-2010. In K&auml;rnten und Osttirol erreichten die Niederschlagsmengen einen &Uuml;berschuss von bis zu 50 Prozent.</p>
<p>In Reichenau/Rax (N&Ouml;) gab es mit 210&nbsp;mm in diesem J&auml;nner eine um viermal so hohe Niederschlagsmenge wie im Mittel 1981-2010 und somit einen neuen J&auml;nnerrekord. Alleine von 4. bis 7. J&auml;nner fielen hier 180 Millimeter Niederschlag. Zum Vergleich: das langj&auml;hrige Mittel liegt in Reichenau f&uuml;r den gesamten J&auml;nner bei rund 50 Millimeter. Die ZAMG-Wetterstation in Reichenau zeichnet, mit kurzen Unterbrechungen, seit 1865 Niederschlagsdaten auf. Im Norden von Nieder&ouml;sterreich, in Weitra, fiel mit einer J&auml;nnersumme von 100&nbsp;mm um dreimal mehr Niederschlag als im Mittel. Das ist f&uuml;r diesen Ort ebenfalls ein neuer J&auml;nner-Rekord, seit Bestehen der Messreihe im Jahr 1936.</p>
<p>Die absolut gr&ouml;&szlig;te Niederschlagsmenge summierte sich mit 345&nbsp;mm in Weyer (O&Ouml;). Das entspricht in etwa der 3,4 fachen mittleren J&auml;nnersumme.</p>
<p>Nur halb so viel Niederschlag wie im Mittel 1981-2010 summierte sich vom Arlberg bis zum Reschenpass. Im Bereich des Neumarkter Sattels war die Niederschlagsmenge mit einem Defizit von 25 bis 35 Prozent zum Klimamittel ebenfalls unterdurchschnittlich.</p>
<p>In Friesach (K, 640&nbsp;m) fiel mit nur 13&nbsp;mm die absolut geringste Niederschlagsmenge in diesem J&auml;nner.</p>
<h3>Schnee</h3>
<p>&Uuml;berdurchschnittlich viel Schnee fiel in diesem Monat im Osten von &Ouml;sterreich. In Wien auf der Hohen Warte erreichte die Schneeh&ouml;he am 18. J&auml;nner mit 30 Zentimeter ihr Maximum. Das ist um 18 Zentimeter h&ouml;her als das vielj&auml;hrige Mittel. Im Westen fehlte es vor allem zu Beginn des Monats, im Zeitraum der gro&szlig;en Niederschlagsmengen, an entsprechend niedrigen Temperaturen f&uuml;r &uuml;berdurchschnittlich viel Neuschnee. An den Wetterstationen der ZAMG in Innsbruck und Langen/Arlberg lagen die maximalen Schneeh&ouml;hen mit 15 bzw. 100 Zentimeter im Bereich der jeweiligen Mittelwerte.</p>
<h3>Sonne</h3>
<p>&Ouml;sterreichweit schien die Sonne etwa nur halb so lange wie im Vergleich zum Mittel 1981-2010. Die gr&ouml;&szlig;ten Defizite zum Mittel 1981-2010 registrierte die ZAMG mit 70 bis 80 Prozent in Wien und Nieder&ouml;sterreich. Am absolut k&uuml;rzesten in diesem J&auml;nner schien die Sonne in Langenlois mit nur 15 Stunden. Die geringsten Defizite gab es in Osttirol und K&auml;rnten mit einem Minus von 10 bis 25 Prozent zum Mittel. Insgesamt 120 Stunden lang zeigte sich die Sonne auf der Villacher Alpe. Dies ist trotz einer Abweichung zum Mittel von rund 20 Prozent die l&auml;ngste Sonnenscheindauer in diesem J&auml;nner.</p>
<h3>Anmerkungen</h3>
<ul>
<li>Die Bezeichnung &bdquo;vielj&auml;hriges Mittel&ldquo; betrifft die Klimaperiode 1981-2010.</li>
<li>Die Daten setzen sich aus den Messungen bis zum gestrigen Tag und den Vorhersagen f&uuml;r die restlichen Tage des Monats zusammen. Die endg&uuml;ltige Monatsbilanz ist ab der zweiten Woche des Folgemonats auf <a href="http://www.zamg.at/" target="_blank">www.zamg.at</a> abrufbar.</li>
</ul>
<h2></h2>
<h2>Der J&auml;nner 2013 in der Bundesland&ndash;&Uuml;bersicht</h2>
<p>Achtung, Daten bis 31.1. 15 Uhr. Vereinzelt k&ouml;nnen die H&ouml;chstwerte heute noch &uuml;bertroffen werden.</p>
<h3>Vorarlberg</h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 30 Prozent, Temperaturabweichung plus 0,3&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 20 Prozent</p>
<p>J&auml;nnerh&ouml;chstwert 14,9&deg;&nbsp;C in Rohrspitz (395&nbsp;m) und Fraxern (807 m) am 30., J&auml;nnertiefstwert minus 19,1&deg;&nbsp;C in Schoppernau (839&nbsp;m) am 18.</p>
<p>H&ouml;chstes J&auml;nnermittel der Lufttemperatur 1,0&deg;&nbsp;C in Bregenz (Abw. plus 0,6&deg;&nbsp;C)</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 70&nbsp;Stunden in Sulzberg</p>
<h3>Tirol</h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 40 Prozent, Temperaturabweichung plus 1,0&deg; C in Nordtirol, 2,4&deg;&nbsp;C in Osttirol, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 20 Prozent</p>
<p>J&auml;nnerh&ouml;chstwert 15,9&deg;&nbsp;C in Lienz (661&nbsp;m) am 6., J&auml;nnertiefstwert minus 20,9&deg;&nbsp;C in St. Jakob/Defereggen (1388&nbsp;m) am 26.</p>
<p>H&ouml;chstes J&auml;nnermittel der Lufttemperatur 0,6&deg;&nbsp;C in Innsbruck (Abw. plus 1,6&deg;&nbsp;C)</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 100&nbsp;Stunden am Galzig (2084&nbsp;m)</p>
<h3>Salzburg</h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 80 Prozent, Temperaturabweichung plus 1,4&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 35 Prozent</p>
<p>J&auml;nnerh&ouml;chstwert 14,2&deg;&nbsp;C in Mattsee (505&nbsp;m) am 30., J&auml;nnertiefstwert minus 19,9&deg;&nbsp;C in St. Michael/Lungau (1052&nbsp;m) am 19.</p>
<p>H&ouml;chstes J&auml;nnermittel der Lufttemperatur 0,5&deg;&nbsp;C in Mattsee (Abw. plus 1,5&deg;&nbsp;C)</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 100&nbsp;Stunden am Sonnblick (3109&nbsp;m)</p>
<h3>Ober&ouml;sterreich</h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 70 Prozent, Temperaturabweichung plus 1,1&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 40 Prozent</p>
<p>J&auml;nnerh&ouml;chstwert 16,3&deg;&nbsp;C in Micheldorf (459 m) am 30., J&auml;nnertiefstwert minus 14,2&deg;&nbsp;C in Windischgarsten (600&nbsp;m) am 19.</p>
<p>H&ouml;chstes J&auml;nnermittel der Lufttemperatur 0,7&deg;&nbsp;C in Linz (Abw. plus 1,1&deg;&nbsp;C)</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 70&nbsp;Stunden am Feuerkogel (1618&nbsp;m)</p>
<h3>Nieder&ouml;sterreich</h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 130 Prozent, Temperaturabweichung plus 0,6&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 50 Prozent</p>
<p>J&auml;nnerh&ouml;chstwert 16,2&deg;&nbsp;C in Gumpoldskirchen (219 m) am 30., J&auml;nnertiefstwert minus 18,7&deg;&nbsp;C in Zwerndorf (144&nbsp;m) am 27.</p>
<p>H&ouml;chstes J&auml;nnermittel der Lufttemperatur 0,7&deg;&nbsp;C in Gumpoldskirchen (Abw.&nbsp;plus&nbsp;0,6&deg;&nbsp;C)</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 65&nbsp;Stunden in M&ouml;nichkirchen (991&nbsp;m)</p>
<h3>Wien</h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 170 Prozent, Temperaturabweichung plus 0,3&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 60 Prozent</p>
<p>J&auml;nnerh&ouml;chstwert 14,8&deg;&nbsp;C in der Donaufeld (161 m) am 30., J&auml;nnertiefstwert minus 13,8&deg;&nbsp;C in Unterlaa (207&nbsp;m) am 27.</p>
<p>H&ouml;chstes J&auml;nnermittel der Lufttemperatur 1,4&deg;&nbsp;C in der Inneren Stadt (Abw.&nbsp;plus&nbsp;0,1&deg;&nbsp;C)</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 30&nbsp;Stunden in Unterlaa (207&nbsp;m)</p>
<h3>Burgenland</h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 110 Prozent, Temperaturabweichung plus 0,4&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 45 Prozent</p>
<p>J&auml;nnerh&ouml;chstwert 13,4&deg;&nbsp;C in Mattersburg (284 m) am 30., J&auml;nnertiefstwert minus 17,1&deg;&nbsp;C in Kleinzicken (265&nbsp;m) am 27.</p>
<p>H&ouml;chstes J&auml;nnermittel der Lufttemperatur 0,1&deg;&nbsp;C in Eisenstadt (Abw.&nbsp;plus&nbsp;0,2&deg;&nbsp;C)</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 55&nbsp;Stunden in Bernstein (631&nbsp;m)</p>
<h3>Steiermark</h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 70 Prozent, Temperaturabweichung plus 1,5&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 40 Prozent</p>
<p>J&auml;nnerh&ouml;chstwert 15,1&deg;&nbsp;C in Deutschlandsberg (353 m) am 31., J&auml;nnertiefstwert minus 19,1&deg;&nbsp;C in Zeltweg (678&nbsp;m) am 26.</p>
<p>H&ouml;chstes J&auml;nnermittel der Lufttemperatur 0,7&deg;&nbsp;C in Frohnleiten</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 90&nbsp;Stunden in Neumarkt (869&nbsp;m)</p>
<h3>K&auml;rnten</h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 30 Prozent, Temperaturabweichung plus 1,9&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer minus 20 Prozent</p>
<p>J&auml;nnerh&ouml;chstwert 15,3&deg;&nbsp;C in Villach (493&nbsp;m) am 5., J&auml;nnertiefstwert minus 17,6&deg;&nbsp;C in Hermagor (562&nbsp;m) am 19.</p>
<p>H&ouml;chstes J&auml;nnermittel der Lufttemperatur 0,3&deg;&nbsp;C in Obervellach (Abw. plus 1,9&deg;&nbsp;C)</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 120&nbsp;Stunden auf der Villacher Alpe (2156&nbsp;m)</p>
<p class="mitte">------------------------------</p>
<h2>Grafiken</h2>
<h3>(bei Nennung der Quelle kostenlos nutzbar)</h3>
<p><img class="bild_quer" src="http://www.zamg.at/medien/static/bilder/jan_2013_temperatur-abweichung_zamg_klein.jpg" /></p>
<p><b>Temperatur J&auml;nner 2013:</b> Abweichung der Temperatur vom Mittel 1981-2010. Quelle ZAMG.<br /> <a href="http://www.zamg.at/medien/static/bilder/jan_2013_temperatur-abweichung_zamg.jpg" target="_blank">Link zum Bild in Originalgr&ouml;&szlig;e</a></p>
<p><img class="bild_quer" src="http://www.zamg.at/medien/static/bilder/jan_2013_niederschlag-abweichung_zamg_klein.jpg" /></p>
<p><b>Niederschlag J&auml;nner 2013:</b> Abweichung des Niederschlags vom Mittel 1981-2010. Quelle ZAMG.<br /> <a href="http://www.zamg.at/medien/static/bilder/jan_2013_niederschlag-abweichung_zamg.jpg" target="_blank">Link zum Bild in Originalgr&ouml;&szlig;e</a></p>
<p class="mitte">------------------------------</p>
<h2>Web-Links</h2>
<p>Infos zur ZAMG: <a href="http://www.zamg.at/" target="_blank">www.zamg.at</a> und <a href="http://www.facebook.com/zamg.at" target="_blank">www.facebook.com/zamg.at</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Thomas Wostal</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-01-30T10:30:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/klima-rueckblick-dezember-2012">
    <title>Klima-Rückblick Dezember 2012</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/klima-rueckblick-dezember-2012</link>
    <description>Westen feucht und mild, Süden trocken und sonnig, Osten kühl.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2><b>Der Dezember 2012 im &Uuml;berblick<br /></b></h2>
<p class="western">Alexander Orlik, Klimatologe der ZAMG: &bdquo;&Ouml;sterreichweit war die Temperatur ziemlich genau im Bereich des vielj&auml;hrigen Mittelwertes. Dieses Ergebnis setzt sich zusammen aus einem um 0,9&deg;&nbsp;C zu kalten Osten und einem um 0,7 bis 1,3&deg;&nbsp;C zu warmen Westen. Der H&ouml;hepunkt der f&ouml;hnigen, milden Phase im Westen waren der neue Rekordwert f&uuml;r einen 24. Dezember in Brand in Vorarlberg mit 18,2&deg;&nbsp;C und der Monatsh&ouml;chstwert am 25. Dezember in Feldkirch mit 18,3&deg;&nbsp;C. Am k&auml;ltesten war es in diesem Dezember am 13. in Seefeld mit minus 21,9&deg;&nbsp;C.&ldquo;</p>
<h3><b>Feuchter Westen, trockener S&uuml;den</b></h3>
<p class="western">Im Westen &Ouml;sterreichs war der Dezember auch &uuml;berdurchschnittlich feucht, wobei hier der Niederschlag in der ersten Monatsh&auml;lfte vor allem als Schnee, in der zweiten Monatsh&auml;lfte vor allem als Regen fiel. Am 12. Dezember wurde in Bregenz mit einer maximalen Schneeh&ouml;he von 60&nbsp;cm ein neuer Stationsrekord f&uuml;r den Dezember erreicht. Aber auch weiter im Osten lag stellenweise f&uuml;r Dezember ungew&ouml;hnlich viel Schnee, wie in Lunz am See (N&Ouml;) mit 68 cm am 12. des Monats.</p>
<p class="western">Deutlich zu trocken war der Dezember im S&uuml;den, von K&auml;rnten bis zum S&uuml;dburgenland. Hier fiel um etwa 30 bis 60 Prozent weniger Niederschlag als im vielj&auml;hrigen Mittel. Absolut trockenster Ort war dabei Hartberg (ST) mit nur 13 Millimeter Niederschlag im gesamten Monat.</p>
<h3><b>Sonniger S&uuml;den</b></h3>
<p class="western">Den meisten Sonnenschein brachte der Dezember den Regionen s&uuml;dlich des Alpenhauptkammes sowie dem Burgenland und dem Waldviertel, mit einem Plus der Sonnenstunden zum vielj&auml;hrigen Mittel von 5 bis 30 Prozent. Der absolut sonnigste Ort war dabei mit 145 Sonnenstunden die Kanzelh&ouml;he in K&auml;rnten. Im Westen wurden in diesem Dezember um 20 bis 25 Prozent weniger Sonnenstunden registriert als im vielj&auml;hrigen Mittel.</p>
<h2 class="western">Der Dezember 2012 im Detail</h2>
<h3><b>Temperatur</b></h3>
<p class="western">Das Temperaturspektrum reichte von minus 21,9&deg;&nbsp;C in Seefeld (T, 1182&nbsp;m) am 13. Dezember bis zu 18,3&deg;&nbsp;in Feldkirch (V, 438&nbsp;m) am 25. Dezember. Mit 18,2&deg;&nbsp;C wurde in Brand (V, 1029&nbsp;m) die h&ouml;chste jemals gemessene Temperatur an einem 24. Dezember von 16,5&deg;&nbsp;C in Weyer (O&Ouml;, 428&nbsp;m) um 1,7&deg;&nbsp;C &uuml;bertroffen. Das Temperaturmittel im gesamten Dezember lag f&uuml;r &Ouml;sterreich mit einer Abweichung von minus 0,2&deg;&nbsp;C nah am klimatologischen Mittel von 1971-2000. Regional gab es gr&ouml;&szlig;ere Unterschiede: Im &ouml;stlichen Nieder&ouml;sterreich, Wien und dem Nordburgenland sowie auf den Bergen lagen die Abweichungen zum Mittel 1971-2000 bei minus 0,9 bzw. minus 2,0&deg;&nbsp;C. In den T&auml;lern der Nordalpen, von Vorarlberg bis Salzburg war der Dezember mit einer Abweichung von 0,7 bis 1,3&deg;&nbsp;C am relativ w&auml;rmsten. Der absolut w&auml;rmste Ort war mit einem Monatsmittel von 2,1&deg;&nbsp;C Rohrspitz (V, 395&nbsp;m). Im &uuml;brigen &Ouml;sterreich lag die Temperatur im Bereich des vielj&auml;hrigen Mittelwertes.</p>
<h3><b>Niederschlag</b></h3>
<p class="western">Die vorherrschenden Wetterlagen im Dezember 2012 brachten dem Westen und Nordwesten &uuml;berdurchschnittlich viel Niederschlag. In Vorarlberg summierte sich etwa 50 bis 130 Prozent mehr Niederschlag als im vielj&auml;hrigen Mittel, der vor allem in der ersten Dezemberh&auml;lfte als Schnee, in der zweiten Monatsh&auml;lfte vorwiegend als Regen fiel. In Nordtirol, Salzburg, im Innviertel und im Salzkammergut lag das Niederschlagsplus bei 30 bis 90 Prozent, punktuell auch dar&uuml;ber. Die gr&ouml;&szlig;te Niederschlagsmenge im Vergleich zum vielj&auml;hrigen Stationsmittel summierte sich in Haiming (T, 671&nbsp;m) mit einem Plus von 150&nbsp;%. Das entspricht einer Monatssumme von 110&nbsp;mm. Am meisten Niederschlag kam mit 330&nbsp;mm in Mittelberg (V, 1203&nbsp;mm) zusammen. In K&auml;rnten s&uuml;dlich der Drau, in der S&uuml;d- und S&uuml;doststeiermark und im Burgenland war das Niederschlagsdefizit hingegen mit 30 bis 60 Prozent der mittleren Dezembermenge besonders gro&szlig;. Der relativ trockenste Ort in diesem Dezember war Gleisdorf (St, 377&nbsp;m) mit einer Abweichung zum vielj&auml;hrigen Mittel von minus 63&nbsp;Prozent. Das entspricht hier einem Monatsniederschlag von 15&nbsp;mm. Die absolut geringste Niederschlagsmenge summierte sich in Hartberg (St,&nbsp;333&nbsp;m) mit nur 13&nbsp;mm.</p>
<h3><b>Schnee</b></h3>
<p class="western">Bis etwa zur Monatsmitte lag von Bregenz bis zum Wechsel bzw. vom Waldviertel bis K&auml;rnten eine Schneedecke, die bis zum Heiligen Abend vom einsetzenden Tauwetter stark abgebaut wurde. Nennenswerte Schneemengen sind bis zum Monatsende nur noch oberhalb von 1000&nbsp;m anzutreffen gewesen. Vor dem Tauwetter summierte sich aber speziell in Vorarlberg und Nordtirol eine beachtliche Schneedecke. In Bregenz wurde mit einer maximalen Schneeh&ouml;he von 60&nbsp;cm am 12.&nbsp;Dezember ein neuer Stationsrekord f&uuml;r den Dezember aufgestellt. In den Mittelgebirgslagen von Vorarlberg bis Ober&ouml;sterreich erreichten die Schneeh&ouml;hen Maximalwerte von 40&nbsp;bis 120&nbsp;cm. Die gr&ouml;&szlig;te Schneeh&ouml;he im Osten wurde am 12. Dezember in Lunz&nbsp;am&nbsp;See (N&Ouml;, 612&nbsp;m) mit 68&nbsp;cm gemessen. Vergleichbare Schneeh&ouml;hen treten in Lunz auch im Dezember nur selten auf.</p>
<h3><b>Sonne</b></h3>
<p class="western">Im niederschlagsreichen Westen war es im Dezember 2012 vergleichsweise tr&uuml;b. Um etwa 20 bis 25 Prozent weniger als im Mittel schien die Sonne zwischen Bregenz und der Obersteiermark. Deutlich mehr Sonnenschein bekamen die Regionen s&uuml;dlich des Alpenhauptkammes, das Burgenland und das Waldviertel ab. Hier schien die Sonne etwa um 5 bis 30 Prozent l&auml;nger als da vielj&auml;hrige Mittel. Der sonnigste Ort in diesem Dezember war mit 145 Sonnenstunden die Kanzelh&ouml;he in K&auml;rnten.</p>
<p align="center" class="western">-----------</p>
<h3><b>Anmerkungen</b></h3>
<ol>
<li>
<p class="western">Die Bezeichnung &bdquo;vielj&auml;hriges Mittel&ldquo; betrifft die Klimaperiode 1971-2000, bei der Sonnenscheindauer 1991-2010.</p>
</li>
<li>
<p class="western">Die Daten setzen sich aus den Messungen bis zum gestrigen Tag und den Vorhersagen f&uuml;r die restlichen Tage des Monats zusammen.<br />Die endg&uuml;ltige Monatsbilanz ist ab der zweiten Woche des Folgemonats auf <a class="external-link" href="http://www.zamg.at">www.zamg.at</a> abrufbar.</p>
</li>
</ol>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Thomas Wostal</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-12-28T15:30:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/2012-siebent-waermstes-jahr-seit-1768">
    <title>2012: Siebent wärmstes Jahr seit 1768</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/2012-siebent-waermstes-jahr-seit-1768</link>
    <description>Vorläufige Jahresbilanz der ZAMG: 2012 ungewöhnlich warm. Im Westen und Süden sehr nass. Im Südosten viel Sonne.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h1></h1>
<p><b>Vorl&auml;ufige Jahresbilanz der ZAMG: 2012 ungew&ouml;hnlich warm. Im Westen und S&uuml;den sehr nass. Im S&uuml;dosten viel Sonne.</b></p>
<p><b> </b></p>
<h2>Das Jahr 2012 im &Uuml;berblick</h2>
<p>Die Zentralanstalt f&uuml;r Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zieht eine erste klimatologische Bilanz des Jahres 2012:</p>
<p>2012 war &ouml;sterreichweit das siebent w&auml;rmste Jahr seit 1768, mit einer Abweichung zum vielj&auml;hrigen Mittel von plus 1,0&deg;&nbsp;C. Damit best&auml;tigt 2012 den Trend der letzten Jahrzehnte zu immer h&ouml;heren Temperaturen.</p>
<p>Alexander Orlik, Klimatologe der ZAMG: &bdquo;Den gr&ouml;&szlig;ten Beitrag zu diesem Ergebnis lieferten M&auml;rz, Juni, August und November, die um 2,0 bis 2,8&deg;&nbsp;C w&auml;rmer als ihre vielj&auml;hrige Monatsmittel waren. Deutlich zu k&uuml;hl war nur der Februar. Er war mit einer Abweichung von minus 3,8&deg;&nbsp;C der k&auml;lteste Februar seit 1986.&ldquo;</p>
<h3>W&auml;rmerekorde in Lienz und am Sonnblick</h3>
<p>An einigen Wetterstationen der ZAMG war 2012 &uuml;berhaupt das w&auml;rmste Jahr der  jeweiligen Messgeschichte. So verzeichnete Lienz mit einem Jahresmittel von 8,9&deg;&nbsp;C (plus 1,8&deg;&nbsp;C &uuml;ber dem Mittel) den h&ouml;chsten Wert seit Messbeginn im Jahre 1854. In Millstatt, in Obervellach und am Sonnblick war es das dritt w&auml;rmste Jahr seit Messbeginn.</p>
<p>Am Sonnblick-Observatorium (3109 Meter Seeh&ouml;he) registrierte die ZAMG am 30. Juni 2012 mit 15,3&deg;&nbsp;C die h&ouml;chste hier jemals gemessene Temperatur (Messbeginn 1886).</p>
<p>Die absolut h&ouml;chste Temperatur im Jahr 2012 wurde am 3. Juli in Bad Deutschaltenburg (N&Ouml;) mit 38,3&deg;&nbsp;C gemessen. Die tiefste Temperatur des Jahres verzeichnete am 10. Februar die Wetterstation am Sonnblick mit minus 29,3&deg;&nbsp;C. Der tiefste Wert an einem bewohnten Ort wurde am 6. Februar mit minus 28,9&deg;&nbsp;C in Tannheim (T,&nbsp;1100&nbsp;Meter Seeh&ouml;he) registriert.</p>
<h3>Im Westen und S&uuml;den nass und nahe an den Rekorden</h3>
<p>2012 war besonders im Westen und S&uuml;den &Ouml;sterreichs ungew&ouml;hnlich nass. So fiel  in Vorarlberg und Nordtirol 10 bis 20&nbsp;Prozent mehr Niederschlag als im vielj&auml;hrigen Mittel. In Osttirol, K&auml;rnten, im s&uuml;dlichen Salzburg und in Teilen der Steiermark war es sogar um 20 bis 50 Prozent mehr als im Mittel.</p>
<p>An einigen Wetterstationen der ZAMG wurden heuer sehr hohe  Niederschlagssummen erreicht. So gab es in Innsbruck mit einer Jahressumme von 1200 Millimeter das dritt nasseste Jahr seit Beginn der Messungen 1858. In Landeck (T, 970 mm) und Millstatt (K, 1330&nbsp;mm) war es Platz 3 und in D&ouml;llach (K, 1230&nbsp;mm) Platz 2 in der Messgeschichte.</p>
<p>Eines der st&auml;rksten Niederschlagsereignisse ereignete sich vom 19. bis 21. Juli in der Obersteiermark, das unter anderem zur verheerenden Mure in St. Lorenzen im Paltental f&uuml;hrte. Am 20. Juli summierten sich in 24 Stunden von den Schladminger Tauern bis zu den Fischbacher Alpen fl&auml;chendeckend 50 bis 100 Millimeter Regen.</p>
<p>Sehr trocken war das Jahr 2012 nur im &ouml;stlichen Weinviertel sowie in Teilen des M&uuml;hl-, Inn- und Hausruckviertels. Hier gab es um 10 und 30 Prozent weniger Niederschlag als im vielj&auml;hrigen Mittel.</p>
<p>Der absolut trockenste Ort des Jahres war Hohenau an der March (N&Ouml;) mit einer Niederschlagssumme von 368 Millimeter (minus 25 Prozent zum Mittel). Seit 1947 war es hier nur drei Mal trockener. Den absolut meisten Niederschlag registrierte 2012 die ZAMG an der Wetterstation auf der Rudolfsh&uuml;tte in den Hohen Tauern mit 2450 Millimeter (2 Prozent weniger als im Mittel).</p>
<h3>Sonniger S&uuml;dosten &Ouml;sterreichs</h3>
<p>2012 gab es &ouml;sterreichweit um 8 Prozent mehr Sonnenschein als im vielj&auml;hrigen Mittel. Am meisten Sonnenschein gab es dabei im Oststeirischen H&uuml;gelland und im S&uuml;dburgenland, mit einem Plus von 15 bis 27 Prozent. Bad Gleichenberg (ST) ist mit 2330 Sonnenstunden im Bereich des Rekordes aus dem Jahr 2003. Am l&auml;ngsten zeigte sich die Sonne 2012 in G&uuml;ssing (B), mit insgesamt 2420 Stunden.</p>
<h3>Schnee: Im Westen relativ viel, im S&uuml;den relativ wenig</h3>
<p>Die gro&szlig;en Niederschlagsmengen im J&auml;nner im Westen und n&ouml;rdlich des Alpenhauptkammes sowie der kalte Februar sorgten in Vorarlberg, Tirol und Salzburg f&uuml;r &uuml;berdurchschnittliche Schneeverh&auml;ltnisse. In Langen am Arlberg summierte sich im J&auml;nner 357 cm Neuschnee, rund das doppelte des vielj&auml;hrigen Mittelwertes. Besonders schneearm blieben 2012 vor allem die s&uuml;dliche Steiermark, das S&uuml;dburgenland sowie stellenweise K&auml;rnten und Osttirol. Am 29. Oktober lag un&uuml;blich fr&uuml;h im Gro&szlig;teil &Ouml;sterreichs eine Schneedecke. Am 12. Dezember wurde in Bregenz mit 60 Zentimeter eine neue Dezember-Rekordschneeh&ouml;he erreicht.</p>
<h2>Das Jahr 2012 im Detail</h2>
<h3>Temperatur</h3>
<p>Das Jahr 2012 war in &Ouml;sterreich mit einer Temperaturabweichung zum Mittel 1971-2000 von plus 1,0&deg;&nbsp;C das siebent w&auml;rmste Jahr seit dem Jahr 1768. Der Vergleich mit der Gesamtvariation aller Jahresmitteltemperaturen vom Jahr 1768 bis 2012 zeigt, dass das Jahr 2012 ein &auml;u&szlig;erst ungew&ouml;hnlich warmes Jahr war. Auf der anderen Seite weicht die Jahresmitteltemperatur 2012 vom derzeitigen Temperaturtrend kaum ab. Das bedeutet, dass das &Ouml;sterreichmittel der Luftttemperatur 2012 auf dem hohen Niveau der letzten zwei Jahrzehnte liegt.</p>
<p>Zu der hohen Temperaturabweichung haben vor allem die Monate M&auml;rz, Juni, August und November beigetragen. Diese Monate waren um 2,0 bis 2,8&deg;&nbsp;C w&auml;rmer als die jeweiligen vielj&auml;hrigen Monatsmittel. Merkbar k&uuml;hlend auf das Jahresmittel wirkte nur die K&auml;lteperiode von Ende J&auml;nner bis Mitte Februar und von Anfang bis Mitte Dezember. Der Februar 2012 war mit einer Temperaturabweichung von minus 3,8&deg;&nbsp;C der k&auml;lteste seit 1986.</p>
<p>In Wien, Nieder&ouml;sterreich, dem Burgenland, der Steiermark, K&auml;rnten, Osttirol und dem s&uuml;dlichen Salzburg sowie in Teilen Ober&ouml;sterreich reichte die Abweichung zum Mittel 1971-2000 von 1,0 bis 1,3&deg;&nbsp;C. Punktuell lag die Abweichung zum Normalwert noch h&ouml;her. Lienz ist mit einer Abweichung zum klimatologischen Mittel von 1,9&deg;&nbsp;C der relativ w&auml;rmste Ort &Ouml;sterreichs im Jahr 2012. Das absolute Jahresmittel betrug in diesem Jahr in Lienz 8,9&deg;&nbsp;C. So warm war es in einem Jahresverlauf seit Messbeginn im Jahr 1854 in Lienz noch nie. Aber auch in Dellach im Drautal, Feistritz ob Bleiburg (beide K) war es um 1,6&deg;&nbsp;C bzw. 1,7&deg;&nbsp;C w&auml;rmer als das vielj&auml;hrige Mittel. Von Vorarlberg bis ins westliche Ober&ouml;sterreich lag die Lufttemperatur um 0,5 bis 1&deg;&nbsp;C &uuml;ber dem Durchschnitt. Am relativ k&uuml;hlsten verlief dieses Jahr in Nauders (T). Hier traf die Jahresmitteltemperatur 2012 genau das vielj&auml;hrige Mittel 1971-2000 von 4,9&deg;&nbsp;C. Auch nur geringe Temperaturabweichungen gab es mit 0,2&deg;&nbsp;C in Warth (V) und Holzgau (T).</p>
<p>Der Vergleich mit der neuen Klimaperiode 1981-2010 f&auml;llt nur in einer Zahl anders aus. Die Temperaturabweichung zu diesem Mittel betr&auml;gt plus 0,6&deg;&nbsp;C, alle anderen statistischen Auswertungen bleiben jedoch gleich, verschieben sich also um 0,4&deg;&nbsp;C nach unten. An dem Temperaturtrend, der Platzierung und der j&auml;hrlichen Variation &auml;ndert sich nichts.</p>
<p>Im Osten des Landes liegen all jene Wetterstationen, die die h&ouml;chsten absoluten Jahresmitteltemperaturen aufweisen. Wie so oft liegt das Zentrum von Wien mit 12,5&deg;&nbsp;C (Abw.&nbsp;plus 1,0&deg;&nbsp;C) an erster Stelle. 11,6&deg;&nbsp;C warm war es in Neusiedl/See und Andau. Hier waren die Abweichungen vom Mittel 1971-2000 mit plus 1,5&deg;&nbsp;C &auml;hnlich hoch wie im S&uuml;den. Die absolut tiefsten Jahresmittel wurden mit minus 4,3&deg;&nbsp;C (Abw. plus 1,1&deg;&nbsp;C) am Sonnblick, unter 2000&nbsp;m Seeh&ouml;he mit plus 2,5&deg;&nbsp;C (Abw. plus 0,4&deg;&nbsp;C) in Obergurgl (T), unter 1500&nbsp;m mit 3,7&deg;&nbsp;C in St.&nbsp;Leonhard (T), unter 1000&nbsp;m mit 5,5&deg;&nbsp;C in Saalbach (S) und unter 500&nbsp;m Seeh&ouml;he mit 8,5&deg;&nbsp;C in Rabbs/Thaya (N) erzielt.</p>
<p>Die absolut h&ouml;chste Temperatur im Jahr 2012 wurde am 3. Juli in Bad Deutschaltenburg (N&Ouml;) mit 38,3&deg;&nbsp;C gemessen. Die frostigsten Tagesminima der Lufttemperatur gab es am 10. Februar mit minus 29,3&deg;&nbsp;C am Hohen Sonnblick (S, 3109&nbsp;m) und am 6. Februar mit minus 28,9&deg;&nbsp;C in Tannheim (T,&nbsp;1100&nbsp;m). Der gr&ouml;&szlig;te Temperaturunterschied zwischen H&ouml;chst- und Tiefstwert der Lufttemperatur an einem Ort wurde mit 61,5&deg;&nbsp;C in Ehrwald (T) registriert. Am 6. Februar hatte es hier in den fr&uuml;hen Morgenstunden minus 28&deg;&nbsp;C und am 30. Juni stieg die Temperatur auf 33,5&deg;&nbsp;C. Am 30. Juni wurde am Observatorium des Sonnblicks mit 15,3&deg;&nbsp;C ein neuer Stationsrekord aufgestellt. Im April wurde der alte Apriltemperaturrekord (31&deg;&nbsp;C) von &Ouml;sterreich gebrochen. Ende April stieg an insgesamt acht Wetterstationen die Temperatur &uuml;ber den alten Rekord. Am 28. April stieg in Waidhofen/Ybbs (N&Ouml;) die Temperatur mit 32&deg;&nbsp;C am h&ouml;chsten.</p>
<h3>Niederschlag</h3>
<p>Die Jahresniederschlagssummen des Jahres 2012 waren vor allem im Westen und S&uuml;den bemerkenswert hoch. Im Westen (Vorarlberg, Nordtirol) summierte sich im Vergleich zum Mittel 1971-2000 um 10 bis 20&nbsp;Prozent mehr Niederschlag. In Osttirol, K&auml;rnten, im s&uuml;dlichen Salzburg und in Teilen der Steiermark fiel um 20 bis 50 Prozent mehr Niederschlag. Im Fl&auml;chenmittel war es hier seit dem Jahr 1916 nicht mehr so niederschlagsreich.</p>
<p>Besonders niederschlagsintensive Monate f&uuml;r den Westen und Norden waren der J&auml;nner, Juni und August. Im S&uuml;den und S&uuml;dosten summierte sich vor allem in den Monaten April, Mai, Juli, September, Oktober und November &uuml;berdurchschnittlich viel Niederschlag. Der Monat M&auml;rz war mit einem &ouml;sterreichweiten Defizit von 70 Prozent zum Mittel 1971-2000 der mit Abstand trockenste Monat im Jahr 2012.</p>
<p>In Innsbruck fiel zwischen J&auml;nner und Dezember in Summe 1200 mm Niederschlag. So viel Niederschlag binnen eines Jahres wurde hier seit Beginn der Niederschlagsaufzeichnungen im Jahr 1858 nur noch zwei Mal gemessen. Aber auch andere Wetterstationen, wie zum Beispiel in Landeck (T), D&ouml;llach (K) oder Millstatt (K) waren nahe an den Jahresniederschlagsrekorden. Den absolut meisten Niederschlag registrierte  2012 die ZAMG an der Wetterstation auf der Rudolfsh&uuml;tte  mit 2450 Millimeter (2 Prozent weniger als im Mittel).</p>
<p>Eines der st&auml;rksten Niederschlagsereignisse trat vom 19. bis 21.Juli in der Obersteiermark auf, das in weiterer Folge zu den verheerenden Vermurungen in St. Lorenzen im Paltental f&uuml;hrte. Am 20. Juli summierten sich binnen 24 Stunden von den Schladminger Tauern bis zu den Fischbacher Alpen fl&auml;chendeckend 50 bis 100 mm (=Liter/m&sup2;). In Summe war der Juli 2012 zwischen Osttirol und dem Nordburgenland einer der niederschlagsreichsten seit Beginn der instrumentellen Wetteraufzeichnungen.</p>
<p>Auffallend niederschlagsarm verlief das Jahr 2012 im &ouml;stlichen Weinviertel sowie in Teilen des M&uuml;hl-, Inn- und Hausruckviertels. In diesen Regionen liegt das Defizit zum Mittel 1971-2000 zwischen 10 und 30 Prozent. Hohenau an der March (N&Ouml;) war in diesem Jahr mit einer Niederschlagssumme von nur 368 mm der absolut trockenste Ort &Ouml;sterreichs. Um insgesamt 25 Prozent weniger Niederschlag kam hier im Jahresverlauf zusammen. Seit 1947 war es hier nur drei Mal trockener. Das gr&ouml;&szlig;te Defizit im Vergleich zum klimatologischen Mittel 1971-2000 trat mit minus 27 Prozent in Wolfsegg (O&Ouml;, Summe 2012: 770&nbsp;mm)</p>
<p>Vom Flachgau bis Wien und in der S&uuml;dsteiermark waren die Niederschlagsmengen durchwegs ausgeglichen.</p>
<h3>Sonne</h3>
<p>Nach einem ausgesprochen sonnenscheinreichen Vorjahr war das Jahr 2012 normal bis leicht &uuml;berdurchschnittlich sonnig. Verglichen mit dem Mittel 1991-2010 schien die Sonne &ouml;sterreichweit um acht Prozent l&auml;nger. Dem vielj&auml;hrigen Mittel entsprechende Sonnenausbeute gab es in Teilen Nordtirols, Salzburgs und K&auml;rntens. In allen anderen Landesteilen schien die Sonne im Vergleich zum Mittel 1991-2010 um 5 bis 15 Prozent l&auml;nger. Im Oststeirischen H&uuml;gelland und im S&uuml;dburgenland zeigte sich die Sonne am l&auml;ngsten. Um 15 bis 22 Prozent betrug hier der &Uuml;berschuss an Sonnenschein.</p>
<p>In Bad Gleichenberg (ST), wo der Sonnenschein seit 1930 instrumentell registriert wird, schien die Sonne im abgelaufenen Jahr 2330 Stunden (Abw. plus 18&nbsp;Prozent). Das ist im Bereich des Rekordjahres 2003.</p>
<p>Am l&auml;ngsten zeigte sich die Sonne in diesem Jahr in G&uuml;ssing. Insgesamt 2420 Stunden lang schien die Sonne in dem S&uuml;dburgenl&auml;ndischen Ort im Jahr 2012.</p>
<h3>Schnee</h3>
<p>Die gro&szlig;en Niederschlagsmengen im J&auml;nner im Westen und n&ouml;rdlich des Alpenhauptkammes sowie die stark unterdurchschnittlichen Temperaturen im Februar sorgten in Vorarlberg, Tirol und Salzburg f&uuml;r &uuml;berdurchschnittliche Schneeverh&auml;ltnisse. In Langen am Arlberg summierte sich im J&auml;nner 357 cm Neuschnee. Diese aufsummierten Neuschneemengen entsprechen Rund der doppelten hier sonst &uuml;blichen J&auml;nnerneuschneemenge. Aufgrund des teilweise sehr nassen Schnees kam es gebietsweise zu hohen Schneelasten, die wiederum zum Einsturz einiger D&auml;cher und zu Bruchholz in den W&auml;ldern f&uuml;hrten. Von den gro&szlig;en Schneemassen merkte der S&uuml;den des Landes kaum etwas. Besonders schneearm blieb es vor allem in der S&uuml;dsteiermark und im S&uuml;dburgenland und stellenweise in K&auml;rnten und Osttirol. Ende Oktober kam der erste Schnee der neuen Wintersaison ungew&ouml;hnlich fr&uuml;h. Am 29. Oktober lag mit einigen Ausnahmen im Weinviertel, in ganz &Ouml;sterreich fl&auml;chendeckend eine Schneedecke. Im Dezember summierten sich wiederum nur im Westen und Norden nennenswerte Schneemengen. In Bregenz wurde mit einer maximalen Schneeh&ouml;he von 60 Zentimeter am 12. Dezember eine neue Rekordschneeh&ouml;he f&uuml;r den Dezember gemessen. Im S&uuml;den blieben auch zum Jahresende gro&szlig;e Neuschneemengen aus.</p>
<h2>Das Jahr 2012 in der Bundesland&ndash;&Uuml;bersicht</h2>
<h3>Vorarlberg</h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 12 Prozent, Temperaturabweichung plus 0,7&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer plus 7 Prozent</p>
<p>Jahresh&ouml;chstwert 36,1&deg;&nbsp;C in Bludenz (565&nbsp;m) am 30. Juni, Jahrestiefstwert minus 27,1&deg;&nbsp;C in Schoppernau (839&nbsp;m) am 5. Februar</p>
<p>H&ouml;chstes Jahresmittel der Lufttemperatur 10,0&deg;&nbsp;C in Bregenz (Abw. plus 0,5&deg;&nbsp;C)</p>
<p>H&ouml;chste 24 Stunden Niederschlagssumme 84&nbsp;mm am 12. Juni in Bregenz</p>
<p>H&ouml;chste Jahresniederschlagssumme 2230&nbsp;mm in Schr&ouml;cken (Abw.&nbsp;minus 3Prozent)</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 2020 Stunden in Sulzberg</p>
<h3>Tirol</h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 22 Prozent, Temperaturabweichung plus 0,9&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer plus 6 Prozent</p>
<p>Jahresh&ouml;chstwert 36,6&deg;&nbsp;C in Imst (773&nbsp;m) am 30. Juni, Jahrestiefstwert minus 28,9&deg;&nbsp;C am Tannheim (1100&nbsp;m) am 6. Februar</p>
<p>H&ouml;chstes Jahresmittel der Lufttemperatur 9,8&deg;&nbsp;C in Innsbruck (Abw. plus 0,9&deg;&nbsp;C)</p>
<p>H&ouml;chste 24 Stunden Niederschlagssumme 83&nbsp;mm am 27. Oktober in Sillian</p>
<p>H&ouml;chste Jahresniederschlagssumme 1800&nbsp;mm in Achenkirch</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 2155&nbsp;Stunden in Lienz (Abw. plus 2 Prozent)</p>
<h3>Salzburg</h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 14 Prozent, Temperaturabweichung plus 1,0&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer plus 4 Prozent</p>
<p>Jahresh&ouml;chstwert 35,4&deg;&nbsp;C in Salzburg (418&nbsp;m) am 20. August, Jahrestiefstwert minus 29,3&deg;&nbsp;C am Sonnblick (3109&nbsp;m) am 10. Februar und minus 26,2 in St.&nbsp;Michael im Lungau (1052&nbsp;m) am 16. J&auml;nner</p>
<p>H&ouml;chstes Jahresmittel der Lufttemperatur 9,6&deg;&nbsp;C in Salzburg (Abw. plus 0,5&deg;&nbsp;C)</p>
<p class="western">H&ouml;chste 24 Stunden Niederschlagssumme 74&nbsp;mm am 12. September auf der Rudolfsh&uuml;tte</p>
<p>H&ouml;chste Jahresniederschlagssumme 2450&nbsp;mm auf der Rudolfsh&uuml;tte (Abw.&nbsp;minus 2&nbsp;Prozent)</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 1990&nbsp;Stunden in Tamsweg</p>
<h3>Ober&ouml;sterreich</h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 2 Prozent, Temperaturabweichung plus 0,9&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer plus 6 Prozent</p>
<p>Jahresh&ouml;chstwert 35,4&deg;&nbsp;C in Gmunden (424&nbsp;m) am 20. August, Jahrestiefstwert minus 21,8&deg;&nbsp;C in Freistadt (549&nbsp;m) am 13. Februar</p>
<p>H&ouml;chstes Jahresmittel der Lufttemperatur 10,6&deg;&nbsp;C in Linz (Abw. plus 1,2&deg;&nbsp;C)</p>
<p>H&ouml;chste 24 Stunden Niederschlagssumme 68&nbsp;mm am 12. Juni in Waizenkirchen</p>
<p>H&ouml;chste Jahresniederschlagssumme 1900&nbsp;mm in Bad Ischl (Abw.&nbsp;plus 12&nbsp;Prozent)</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 2035&nbsp;Stunden in Aspach</p>
<h3>Nieder&ouml;sterreich</h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus/minus 0 Prozent, Temperaturabweichung plus 1,0&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer plus 8 Prozent</p>
<p>Jahresh&ouml;chstwert 38,3&deg;&nbsp;C in Bad Deutsch-Altenburg (169&nbsp;m) am 3.&nbsp;Juli, Jahrestiefstwert minus 24,6&deg;&nbsp;C in Gars am Kamp (267&nbsp;m) am 13. Februar</p>
<p>H&ouml;chstes Jahresmittel der Lufttemperatur 11,3&deg;&nbsp;C in Gumpoldskirchen (Abw. plus 1,4&deg;&nbsp;C)</p>
<p>H&ouml;chste 24 Stunden Niederschlagssumme 105&nbsp;mm am 20. Juni am Hirschenkogel</p>
<p>H&ouml;chste Jahresniederschlagssumme 1570&nbsp;mm in Lunz/See (Abw.&nbsp;minus 2&nbsp;Prozent)</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 2270&nbsp;Stunden in Zwerndorf</p>
<h3>Wien</h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 2&nbsp;Prozent, Temperaturabweichung plus 1,2&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer plus 8 Prozent</p>
<p>Jahresh&ouml;chstwert 37,7&deg;&nbsp;C in Innere Stadt (177&nbsp;m) am 30.&nbsp;Juni, Jahrestiefstwert minus 18,9&deg;&nbsp;C in Mariabrunn (225&nbsp;m) am 11. Februar</p>
<p>H&ouml;chstes Jahresmittel der Lufttemperatur 12,5&deg;&nbsp;C in Innere Stadt (Abw. plus 1,0&deg;&nbsp;C)</p>
<p>H&ouml;chste 24 Stunden Niederschlagssumme 47&nbsp;mm am 25. Juli in Unterlaa</p>
<p>H&ouml;chste Jahresniederschlagssumme 610&nbsp;mm auf der  Hohe Warte (Abw.&nbsp;minus 1&nbsp;Prozent)</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 2185&nbsp;Stunden auf der Hohen Warte (Abw. plus 8 Prozent)</p>
<h3>Burgenland</h3>
<p>Niederschlagsabweichung minus 6&nbsp;Prozent, Temperaturabweichung plus 1,3&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer plus 12 Prozent</p>
<p>Jahresh&ouml;chstwert 37,8&deg;&nbsp;C in Neusiedl am See (148&nbsp;m) am 3.&nbsp;Juli, Jahrestiefstwert minus 23,5&deg;&nbsp;C in G&uuml;ssing (219&nbsp;m) am 8. Februar</p>
<p>H&ouml;chstes Jahresmittel der Lufttemperatur 11,6&deg;&nbsp;C in Neusiedl/See (Abw.&nbsp;plus 1,6&deg;&nbsp;C)</p>
<p>H&ouml;chste 24 Stunden Niederschlagssumme 51&nbsp;mm am 22. Mai in G&uuml;ssing</p>
<p>H&ouml;chste Jahresniederschlagssumme 760&nbsp;mm in W&ouml;rterberg (Abw.&nbsp;plus 3&nbsp;Prozent)</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 2420&nbsp;Stunden in G&uuml;ssing</p>
<h3>Steiermark</h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 14 Prozent, Temperaturabweichung plus 1,1&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer plus 10 Prozent</p>
<p>Jahresh&ouml;chstwert 35,5&deg;&nbsp;C in Hall/Admont (637&nbsp;m) am 20.&nbsp;August, Jahrestiefstwert minus 23,7&deg;&nbsp;C in Zeltweg (678&nbsp;m) am 8. Februar</p>
<p>H&ouml;chstes Jahresmittel der Lufttemperatur 10,9&deg;&nbsp;C in Bad Radkersburg (Abw.&nbsp;plus 1,6&deg;&nbsp;C)</p>
<p>H&ouml;chste 24 Stunden Niederschlagssumme 94&nbsp;mm am 20. Juli am Pr&auml;bichl</p>
<p>H&ouml;chste Jahresniederschlagssumme 2040&nbsp;mm am Pr&auml;bichl</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 2380&nbsp;Stunden in Wagna</p>
<h3>K&auml;rnten</h3>
<p>Niederschlagsabweichung plus 29&nbsp;Prozent, Temperaturabweichung plus 1,2&deg; C, Abweichung der Sonnenscheindauer plus 9&nbsp;Prozent</p>
<p>Jahresh&ouml;chstwert 36,2&deg;&nbsp;C in Ferlach (459&nbsp;m) am 1.&nbsp;Juli, Jahrestiefstwert minus 23,1&deg;&nbsp;C auf der Villacher Alpe (2164&nbsp;m) am 3. Februar und minus 20,5 in Mallnitz (1196&nbsp;m) am 3. Februar</p>
<p>H&ouml;chstes Jahresmittel der Lufttemperatur 9,8&deg;&nbsp;C in P&ouml;rtschach</p>
<p>H&ouml;chste 24 Stunden Niederschlagssumme 125&nbsp;mm am 11. November in K&ouml;tschach-Mauthen</p>
<p>H&ouml;chste Jahresniederschlagssumme 2370&nbsp;mm Loiblpass (Abw. plus 10 Prozent)</p>
<p>H&ouml;chste Sonnenscheindauer 2395&nbsp;Stunden auf der Kanzelh&ouml;he (Abw. plus 22 Prozent)</p>
<p class="mitte">---</p>
<h3>Anmerkungen</h3>
<p>* Die Bezeichnung &bdquo;vielj&auml;hriges Mittel&ldquo; betrifft die Klimaperiode 1971-2000,  bei der Sonnenscheindauer den Zeitraum 1991-2010.</p>
<p>* Die Daten setzen sich aus den Messungen bis zum gestrigen Tag und den Vorhersagen f&uuml;r die restlichen Tage des Jahres zusammen. Die endg&uuml;ltige Bilanz ist ab der zweiten J&auml;nner-Woche auf <a href="http://www.zamg.at/" target="_blank">www.zamg.at</a> abrufbar.</p>
<p class="mitte">------------------------------</p>
<h2>Bilder</h2>

<h3></h3>
<p><img class="bild_quer" src="http://www.zamg.at/medien/static/bilder/jahr-2012_temperatur-abweichung_zamg_klein.jpg" /></p>
<p>Jahr 2012: Abweichung der Temperatur vom vielj&auml;hrigen Mittel 1971-2000 (Quelle ZAMG).<br /> <a href="http://www.zamg.at/medien/static/bilder/jahr-2012_temperatur-abweichung_zamg.jpg" target="_blank">Link zum Bild in Originalgr&ouml;&szlig;e</a></p>
<p><img class="bild_quer" src="http://www.zamg.at/medien/static/bilder/jahr-2012_niederschlag-abweichung_zamg_klein.jpg" /></p>
<p>Jahr 2012: Abweichung des Niederschlags vom vielj&auml;hrigen Mittel 1971-2000 (Quelle ZAMG).<br /> <a href="http://www.zamg.at/medien/static/bilder/jahr-2012_niederschlag-abweichung_zamg.jpg" target="_blank">Link zum Bild in Originalgr&ouml;&szlig;e</a></p>
<p class="mitte">------------------------------</p>
<h2>Web-Links</h2>
<p>Infos zur ZAMG: <a href="http://www.zamg.at/" target="_blank">www.zamg.at</a> und <a href="http://www.facebook.com/zamg.at" target="_blank">www.facebook.com/zamg.at</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Thomas Wostal</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-12-27T11:25:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/250-jahre-wetterbeobachtung-an-der-sternwarte-kremsmuenster">
    <title>250 Jahre Wetterbeobachtung an der Sternwarte Kremsmünster</title>
    <link>http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/250-jahre-wetterbeobachtung-an-der-sternwarte-kremsmuenster</link>
    <description>Eine der längsten ununterbrochenen Messreihen der Welt. Daten bis in die Kleine Eiszeit. Unschätzbarer Wert für Klimaforschung.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p><b>Beeindruckendes Jubil&auml;um am 28. Dezember 2012: Vor 250 Jahren wurde die erste Eintragung ins Klimatagebuch im Stift Kremsm&uuml;nster gemacht. So entstand eine der l&auml;ngsten ununterbrochenen Messreihen der Welt. Die Daten reichen bis in die sogenannte Kleine Eiszeit zur&uuml;ck und sind unter anderem f&uuml;r die Klimaforschung von unsch&auml;tzbarem Wert.</b></p>
<p>"28. December 1762, frigus maximus, Barometer 27&deg; 2&acute; &ldquo;: Das ist die erste Eintragung im Klimatagebuch der Sternwarte Kremsm&uuml;nster. Mit diesem  Luftdruckwert und dem Hinweis auf gro&szlig;e K&auml;lte begann im &bdquo;Mathematischen Turm&ldquo; des Benediktinerstiftes vor 250 Jahren eine der l&auml;ngsten ununterbrochenen meteorologischen Messreihen der Welt.</p>
<p>Bei einem Meteorologen, der t&auml;glich mit Tausenden von Zahlen auf dem Bildschirm konfrontiert ist, stellt sich beim Betrachten dieser handschriftlichen Aufzeichnungen aus dem Jahr 1762 ein fast schon ehrf&uuml;rchtiges Gef&uuml;hl ein&ldquo;, sagt Alexander Ohms von der Kundenservicestelle f&uuml;r Ober&ouml;sterreich und Salzburg der Zentralanstalt f&uuml;r Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).</p>
<h3>Wichtige Wetterdaten f&uuml;r t&auml;gliche Prognose und f&uuml;r Klimaforschung</h3>
<p>Regelm&auml;&szlig;ige, verl&auml;ssliche Wetterbeobachtungen sind nicht nur f&uuml;r die t&auml;glichen Wetterprognosen und Wetterwarnungen wichtig, sondern auch f&uuml;r die Klimaforschung. Alexander Ohms von der ZAMG: &bdquo;Diese 250 Jahre voller Daten und Beobachtungen sind auch eine einmalige Richtschnur, um die Klimageschichte der letzten Jahrhunderte exakt abzubilden. Die Station in Kremsm&uuml;nster weist durch den langen Bestand eine einzigartige Sonderstellung auf und ist in &Ouml;sterreich nur mit dem Observatorium der ZAMG auf dem Hohen Sonnblick vergleichbar.&ldquo;</p>
<h3>Der Mathematische Turm der Benediktiner in Kremsm&uuml;nster</h3>
<p>Der Stolz auf die lange Tradition wissenschaftlicher Arbeit ist auch im Stift Kremsm&uuml;nster gro&szlig;. Pater Amand Kraml, Direktor der Stiftssternwarte, erkl&auml;rt zu den Anf&auml;ngen: &bdquo;Die Benediktiner des Stiftes Kremsm&uuml;nster begannen 1749, einer Modestr&ouml;mung der damaligen Aufkl&auml;rungszeit in den Kl&ouml;stern folgend, mit der Errichtung ihres Mathematischen Turmes. Nach der Fertigstellung im Jahr 1758 fing man an, das Geb&auml;ude f&uuml;r die Besch&auml;ftigung mit den einzelnen Naturwissenschaften einzurichten und mit Sammlungen auszustatten. In einer Fensternische des ersten Stockes platzierte man die Instrumente zur Beobachtung der Wettererscheinungen und begann am 28. Dezember 1762 mit den Aufzeichnungen von Temperatur, Barometerstand und allgemeinem Wetterverlauf.&ldquo; Pater Amand freut sich, dass der Wetterbeobachter in Kremsm&uuml;nster somit heute seine Eintragungen an einem der drei t&auml;glichen &bdquo;Klima-Termine&ldquo; in eine der l&auml;ngsten nie unterbrochenen Klimazeitreihen der Welt macht.</p>
<h3>Wetteraufzeichnungen aus der Kleinen Eiszeit</h3>
<p>Ingeborg Auer, Leiterin der Abteilung Klimaforschung an der ZAMG in Wien, streicht die enorme Bedeutung der Klimareihe von Kremsm&uuml;nster hervor: &bdquo;Die Messdaten reichen bis in die zweite H&auml;lfte des 18. Jahrhunderts zur&uuml;ck, also bis in die sogenannte Kleine Eiszeit. Aus dieser Zeit gibt es weltweit kaum direkt gemessene Klimainformationen. Unsere Kenntnisse aus dieser Zeit stammen meist von indirekten Klimazeugen wie Baumringen, Eisbohrkernen oder historischen Beschreibungen. Die Klimareihe von Kremsm&uuml;nster gibt uns Zeugnis &uuml;ber die vorindustrielle Zeit. Damals spielten durch den Menschen verursachte Treibhausgase noch keine Rolle, und die Daten zeigen die nat&uuml;rlichen Klimaschwankungen. Dem gegen&uuml;ber kann der letzte Teil der Zeitreihe gestellt werden, in dem der menschliche Einfluss bereits sichtbar ist.&ldquo;</p>
<p class="mitte">------------------------------</p>
<h2>Bilder</h2>
<p><b>Download aller Bilder in voller Aufl&ouml;sung  <a href="http://www.zamg.ac.at/cms/de/topmenu/ueber-uns/download/wetterstationen-und-messgeraete" target="_blank">-&gt;hier</a></b></p>
<p><img class="bild_quer" src="http://www.zamg.ac.at/medien/static/bilder/zamg_kremsmuenster_erste_aufzeichnung_klein.jpg" /></p>
<p><b>&bdquo;28. December 1762&ldquo;:</b> Der Beginn des meteorologischen Tagebuches des Stiftes Kremsm&uuml;nster. 	Mit Thermometer- (links) und Barometeraufzeichnung (rechts) sowie 	kurzen Angaben zum Witterungsverlauf (Mitte). Quelle Stift Kremsm&uuml;nster.</p>
<p><img class="bild_hoch" src="http://www.zamg.ac.at/medien/static/bilder/zamg_kremsmuenster_klimagarten-sternwarte_klein.jpg" /></p>
<p><b>Lange 	Messtradition:</b> Der 	sogenannte Klimagarten vor dem Geb&auml;ude der Stiftssternwarte 	Kremsm&uuml;nster mit genormter Wetterh&uuml;tte und 	Niederschlagsmesser. Quelle 	Stift Kremsm&uuml;nster.</p>
<p><img class="bild_hoch" src="http://www.zamg.ac.at/medien/static/bilder/zamg_kremsmuenster_saeulenbarometer_klein.jpg" /></p>
<p><b>Kunstvolles 	Handwerk f&uuml;r die Wissenschaft:</b> Dieses S&auml;ulenbarometer wurde 1705 von Joseph Halbl aus Wels f&uuml;r 	das Stift Kremsm&uuml;nster gefertigt. Quelle Stift Kremsm&uuml;nster.</p>
<p><img class="bild_quer" src="http://www.zamg.ac.at/medien/static/bilder/zamg_kremsmuenster_temperatur_klein.jpg" /></p>
<p><b>250 Jahre ununterbrochene Datenreihe:</b> Die Grafik zeigt den Verlauf der Jahresmitteltemperatur an der Station Kremsm&uuml;nster in den letzten 250 Jahren (Einzelwerte und 	Trend). Deutlich sichtbar ist die Erw&auml;rmung in der zweiten 	H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts. Quelle ZAMG.</p>
<p><b>Download aller Bilder in voller Aufl&ouml;sung  <a href="http://www.zamg.ac.at/cms/de/topmenu/ueber-uns/download/wetterstationen-und-messgeraete" target="_blank">-&gt;hier</a></b></p>
<p class="mitte">------------------------------</p>
<h2>Web-Links</h2>
<p class="fett">ZAMG:&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.zamg.at/" target="_blank">www.zamg.at</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="http://www.facebook.com/zamg.at" target="_blank">www.facebook.com/zamg.at</a></p>
<p class="fett">Sternwarte des Stiftes Kremsm&uuml;nster::&nbsp;&nbsp; <a href="http://www.specula.at" target="_blank">www.www.specula.at</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Thomas Wostal</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-12-27T07:22:56Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>





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