Benutzungshinweise - zum Inhalt - zur Sub-Navigation - zur Haupt-Navigation - zur Suche
Inhalt:
25.11.2009

Weiterhin kein nennenswerter Neuschnee für die Berge in Sicht

Viele Skiopenings stehen an diesem Wochenende am Programm - doch nennenswerter Neuschnee ist auch weiterhin keiner in Sicht: "Für den Winter sieht es momentan leider nicht gut aus", analysiert ZAMG-Meteorologin Susi Lentner von der Prognosestelle Innsbruck, "es bleibt für die Jahreszeit nach wie vor zu warm!"

Zwar wird es morgen, Donnerstag, vor allem in höheren Lagen doch ein wenig kühler, mitunter schaffen es auch einzelne Schneeflocken bis auf 1500 Meter. Viel Neuschnee ist aber nicht zu erwarten. Die Temperaturen liegen auf 2000 Meter knapp unter dem Gefrierpunkt.

Bereits am Wochenende steigen die Temperaturen wieder deutlich in allen Höhen an, die Null Grad Grenze steigt auf etwa 2500 Meter. Dem nicht genug, kommt am Wochenende auch noch starker Föhn auf, zu Wochenbeginn muss auf den Bergen mit Orkanböen gerechnet werden. Schnee, oder generell Niederschlag ist kaum mit dabei.

Anders im Süden Österreichs, hier sehen die Aussichten ein wenig besser aus. Zwar bleibt es auch hier bis zum Wochenende überdurchschnittlich warm, ab Montag kommt aber stärkerer Niederschlag auf - bei sinkender Schneefallgrenze. Dazu ZAMG-Meteorloge Paul Rainer von der Prognosestelle Klagenfurt: "Die Schneefallgrenze wird im Bereich der Karnischen Alpen gegen 1000 Meter sinken, auf Höhenlagen bis 1500 Meter sind hier bis zu 50 cm Neuschnee möglich. Allerdings liegt die Schneefallgrenze in der Osthälfte Kärntens doch deutlich darüber!"

Insgesamt gesehen bleibt es aber doch eher wenig winterlich in Österreich, trotz nahenden (klimatologischen) Winterbeginns am kommenden Dienstag.

< zurückweiter >