Die Österreichische Gesellschaft für Polarforschung lädt Polarforscher und Polarophile zum 3. österreichischen Polarsymposium ein:

Drei Tage lang, von morgen Donnerstag bis kommenden Samstag, findet im Naturhistorischen Museum in Wien das 3. Österreichische Polarsymposium statt. Österreichs führende Polarforscher berichten aus ihren Forschungsergebnissen im Rahmen des Internationalen Polarjahrs.
„Arktis und Antarktis sind scheinbar weit weg“, sagt Wolfgang Schöner, Klimatologe an der ZAMG und Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Polarforschung, „aber wir wissen heute, dass die dortigen Eismassen im laufenden Klimawandel eine entscheidende Rolle spielen - es ist wird daher immer wichtiger für uns, sie besser zu verstehen!“
Im sich gerade zu Ende neigenden Internationalen Polarjahr (2007-2009) haben tausende Wissenschafter weltweit in einer großen Kraftanstrengung zahlreiche Forschungsprojekte abgewickelt. Beim nun stattfindenden Polarsymposium tragen ab morgen Österreichs Polarforscher aus den unterschiedlichsten Forschungsrichtungen Zwischenberichte vor: neben dem Schmelzen, Gleiten und Kalben von Gletschern, geht es genauso um Glaziale Ökosysteme, oder das Auftauen der Permafrostböden in der sibirischen Tundra.
Geschichtlich gesehen, war Österreich in der Polarforschung eine treibende Kraft: Das erste Internationale Polarjahr wurde bereits 1872 von der Österreich-Ungarischen Monarchie angeregt. Die damals von Österreich-Ungarn betriebenen Polarexpeditionen zwischen 1871 und 1883 führten unter anderem zur Entdeckung von Franz Josef Land.
„Das dreitägige Österreichische Polarsymposium ist eine offene Veranstaltung“, betont Schöner, „wir freuen uns über alle Polarophile, die den Vorträgen im Naturhistorischen Museum lauschen wollen!“
Zeit: 26.-28. März 2009
Ort: Naturhistorisches Museum Wien
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